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Eishockey: Scorpions-Heimserie gerissen

Im ersten Spiel in der DEL nach der Deutschland-Cup-Pause waren die Straubing Tigers bei den Hannover Scorpions zu Gast. Dabei bestätigten die Tigers die Aufwärtstendenz aus den letzten Spielen mit einem 3:2-Erfolg bei den Niedersachsen und verbesserten sich auf Platz 10.

Die Straubing Tigers haben in der DEL das Kellerduell bei den Hannover Scorpions gewonnen und ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Die Gäste setzten sich in Niedersachsen mit 3:2 (1:0, 1:0, 1:2) durch und zogen in der Tabelle damit an den Scorpions vorbei.

Karl Stewart, Daniel Sparre und Dustin Whitecotton erzielten die Tore für die Tigers, die vor der Länderspielpause schon gegen Vizemeister Wolfsburg (4:2) und Titelverteidiger Berlin (2:1) überrascht hatten. Hannover kassierte dagegen die dritte Pleite in Serie und ist nun Tabellen-Vorletzter.

Seit dem 23.9. hatte Straubing auswärts nicht mehr gewonnen. Mit ihrem Erfolg in Hannover konnten die Tigers die guten Ergebnisse vor der Länderspielpause bestätigen und sich wieder auf einen Playoffplatz vorarbeiten.

Hannover kalt erwischt

Dabei erwischten die Niederbayern einen glänzenden Start in die sehr faire, von Georg Jablukov geleitete Partie, der am Ende nur eine Strafe aussprechen musste. Nach einem Pass von Daniel Sparre marschierte Karl Stewart alleine auf Nationalkeeper Dimitri Pätzold zu, der bereits nach 83 Sekunden erstmals hinter sich greifen musste.

Hannover tat sich lange Zeit schwer, in die Partie zu kommen. Erst gegen Ende des Drittels wurde die Mannschaft von Toni Krinner stärker und konnte sich gegen einen sicheren Barry Brust gute Möglichkeiten erarbeiten.

Der Mittelabschnitt war weitgehend von Hannover bestimmt, allerdings warteten die 5.439 Zuschauer vergeblich auf den Ausgleichstreffer. Im Gegenteil, nach einem Scheibenverlust von Sascha Goc in der Verteidigungszone gegen Bernhard Keil leitete Laurent Meunier die Scheibe schnell weiter auf Sparre (34.), der Pätzold unbedrängt überwinden konnte.

Schlussspurt der Scorpions

Als Dustin Whitecotton (50.) ein Break der Tigers erfolgreich mit dem Treffer zum 3:0 abschloss, schien die Partie bereits frühzeitig beendet. Doch plötzlich kamen die Scorpions, die die letzten fünf Heimspiele gewonnen hatten, noch einmal auf. Morczinietz (51.) im Nachstochern und Jeff Hoggan (52.) mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie machten die Schlussphase noch einmal spannend.

Der Ausgleich sollte jedoch nicht mehr fallen. Die Tigers empfangen im nächsten Spiel Nürnberg, Hannover, nach der Niederlage weiterhin auf Platz 13, hat Tabellenführer Mannheim zu Gast. 

sportal.de / sportal

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