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Handball: Kiel schlägt Flensburg und marschiert Richtung Meisterschaft

Flensburg versuchte zu überraschen, Flensburg versuchte zu kämpfen, doch der THW Kiel legte immer wenn nötig an Tempo zu und besiegte den Gastgeber verdient mit 32:27. Ein weiterer Schritt zur Meisterschaft, auch da einer der Verfolger, der HSV, Federn ließ.

Der THW Kiel hat bei seiner Rekordjagd in der Bundesliga das erste Nord-Duell in dieser Woche gewonnen und Verfolger HSV Hamburg weiter abgehängt. Vier Tage vor dem Topspiel gegen den deutschen Meister Hamburg siegte der DHB-Pokalsieger 32:27 (14:12) bei der SG Flensburg-Handewitt.

Vor 6334 Zuschauern in der Flensburger Campushalle warfen Filip Jicha (12/4) für Kiel und Anders Eggert (7/5) beim Gastgeber die meisten Tore. Kiels Marcus Ahlm sah nach drei Zeitstrafen Rot (35.).

Überraschung für Kiel währte nicht lang

Die offensiv mit zwei Kreisläufern agierenden Flensburger kamen gut in die Partie, führten schnell mit 3:0 (4.). Die Abwehr der Gäste stellte sich danach immer besser auf die Angriffsformation der Flensburger ein und nach einer gnadenlos ausgenutzten Überzahlsituation gingen die Kieler mit 5:3 in Führung (10.). Nachdem die Kieler aus einem 0:3 ein 9:5 machen konnten, nahm Ljubomir Vranjes die erste Auszeit und reagierte personell.

Viktor Szilagyi kam in die Partie, stabilisierte die Defensive und der THW konnte das Spiel wieder ausgeglichener gestalten. Nach Lars Kaufmanns 11:12-Anschlusstreffer, nahm Kiel die Auszeit. Zur Pause führten die Zebras mit 14:12. Die zweite Halbzeit war noch keine fünf Minuten alt, da sah Marcus Ahlm nach der dritten Zeitstrafe Rot. Der Verlust des einzigen Kreisläufers wurde vom Gegner fast wie ein Sieg gefeiert.

Die Antwort parat 

Doch immer dann, wenn die Flensburger Mal wieder ganz dicht dran waren, legten die Kieler eine Schippe drauf und bauten den Vorsprung weiter aus. Am Ende gewannen die Gäste mit 32:27. Der THW Kiel zeigte seine Qualität immer dann, wenn es brannte, und ließ den Flensburgern letztlich keine Chance. Nach 15 Siegen in 15 Spielen (30:0 Punkten) scheint die Meisterschaft schon vergeben, doch am Wochenende kommt es zum Spitzenspiel des THW gegen den HSV Hamburg.

Der sich wiederum einen dicken Patzer leistete. Die Hamburger mussten sich beim TuS N-Lübbecke mit 31:32 (12:14) geschlagen geben. Der bestimmende Akteur aufseiten der TuS war Tomasz Tluczynski mit 7 Toren. Da halfen auch die 10 Treffer von Blazenko Lackovic beim HSV nicht.

sportal.de / sportal

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