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Mehr Sport Rugby-WM - Favoriten mit Mühe


England, Frankreich und Wales taten sich beim Rugby World Cup gegen vermeintlich schwächere Gegner lange Zeit schwer, konnten am Ende aber doch Siege einfahren.

Dass die sogennanten Tier 3-Nationen näher an die Topteams herangerückt sind, bewies beim Rugby World Cup in Neuseeland auch Kanada im Spiel gegen Frankreich.

Gute 65 Minuten hielten die Kanadier dagegen und erreichten gegen einen der Mit-Favoriten ein respektables 19:46. Erst gegen Ende der Partie ließen bei Kanada die Kräfte nach und Frankreich konnte durch drei Versuche von Damien Traille und Vincent Clerc (2) noch einen deutlichen Sieg feiern. Zuvor hatte sich Kanada immer in Schlagdistanz zum großen Favoriten halten können.

Georgien hält lange mit

England hatte zuvor in seinem zweiten Spiel gegen Georgien ebenfalls einige Schwierigkeiten und konnte den 41:10-Sieg erst in der zweiten Halbzeit sicherstellen. In die Pause war es nur mit einer 17:10-Führung für England - das nach dem Auftaktspiel in schwarzen Trikots wieder ganz in Weiß spielte - gegangen.

Doch als die Kräfte der Georgier nachließen, schlugen die Engländer zu und erzielten noch drei Versuche zum letztendlich sicheren Sieg. Dabei profitierten sie aber auch vom rabenschwarzen Tag des georgischen Kickers Merab Kvirikashvili, der fünf seiner sieben Kicks nicht verwandeln konnte.

Wales müht sich zum Sieg

Nach der unglücklichen Niederlage gegen Südafrika im ersten Spiel konnte Wales in seiner zweiten Partie den ersten Sieg feiern, hatte aber beim 17:10 gegen Samoa mehr Mühe als erwartet.

Samoa hatte die beiden bisherigen WM-Spiele zwischen den beiden Teams für sich entschieden und hielt auch die Partie in Hamilton lange offen, doch Shane Williams brachte Wales mit einem späten Versuch auf die Siegerstraße.

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