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NBA Dallas Mavericks verlieren 87 -111 bei den Golden State Warriors


Mit der siebten Auswärtsniederlage in Folge sind die Dallas Mavericks auf den achten Platz der Western Conference abgerutscht, der gerade noch die Qualifikation für die Playoffs bedeuten würde. Das 87:111 bei den Golden State Warriors, war aber ein neuer Tiefpunkt in der Krise der Mavericks.

Auch ein Ausflug nach Sunny California brachte den Dallas Mavericks kein Glück. Im Spiel bei den Golden State Warriors lieferten die Mavericks die schwächste Leistung ihres Roadtrips ab und unterlagen klar mit 87:111. Die siebte Auswärtsniederlage in Folge macht dies zur zweitschlechtesten Serie aller Zeiten bei den Mavs – und den Abend zu einem traurigen Jubiläum für Jason Terry

Mavs ohne Kidd

Dallas Coach Rick Carlisle hatte aus der gestrigen Niederlage in Sacramento Konsequenzen gezogen. Der konditionstechnisch am Stock gehende Jason Kidd wurde aus dem Kader entfernt und geschont. Und auch Vince Carter und Rodrigue Beaubois fanden sich auf der Bank wieder, während Jason Terry, der heute sein 1000. Spiel in der NBA absolvierte, und Dominique Jones auf den Guard-Positionen starten durften.

Doch von Beginn an zeigte sich, dass die Warriors von Trainer Mark Jackson gut auf die Mavericks eingestellt worden waren. Besonders David Lee, der Big Man der Warriors, war mit 13 einfachen Punkten im ersten Viertel für den starken Auftakt von Golden State verantwortlich. Eine 11-Punkte-Führung nach dem ersten Abschnitt war die Folge, und die Mavericks konnten sich von diesem verschlafenen Start nie wieder erholen.

Krankheit Turnover

Während allerdings im zweiten Viertel zumindest noch Anschluss gehalten werden konnte, brachen die Mavericks einmal mehr im dritten Viertel auseinander. Vor allem Monta Ellis, einer der schnellsten Guards der Liga und in den vergangenen Jahren immer unter den Top 10 der besten Scorer zu finden, brachte die Defensive der Mavs immer wieder zur Verzweiflung.

Zwar warfen die Mavs in diesem Zeitpunkt nicht schlecht – Jason Terry verwandelte allein im dritten Viertel vier Dreier - doch das Fehlen des etatmäßigen Spielmachers schlug sich in der Zahl der Ballverluste nieder. Hatte Coach Carlisle ("Wir hatten in jedem Spiel viele frühe Turnover – und sind aus dem Loch nie wieder rausgekommen") vor dem Spiel noch appelliert, die Turnovers doch bitte auf ein Minimum zu beschränken, standen am Ende 21 auf dem Statistikbogen – und 25 daraus resultierende Punkte für Golden State.

Da nützte es auch nichts, dass die Mavericks eine Dreierquote von 43 Prozent erwarfen – die Warriors trafen insgesamt 54 Prozent ihrer Würfe, und stellten in Lee (25 Punkte, 9 Rebounds) auch den besten Spieler der Partie. Dirk Nowitzki erzielte mit 22 Punkten die meisten bei den Mavs, die nach der Niederlage auf den achten und letzten Playoff-Rang der Western Conference abgerutscht sind. Da trifft es sich gut, dass in Washington und Charlotte nun zunächst zwei Aufwärmgegner nach Dallas kommen – bevor es am Samstag zum texanischen Derby mit den San Antonio Spurs kommt.

Rubios Verletzung sprengt dynamisches Duo

Nicht gut verkraftet haben die Minnesota Timberwolves die Hiobs-Botschaft über den Kreuzbandriss von Spielmacher Ricky Rubio. Als einer der beiden Favoriten auf den Titel Rookie des Jahres hatte Rubio die Liga mit seinem Passspiel begeistert, bis er sich im Spiel gegen die Los Angeles Lakers kurz vor Ende die schwere Verletzung zuzog.

Trotz 31 Punkten und 16 Rebounds von Kevin Love mussten sich die Timberwolves in heimischer Halle den New Orleans Hornets mit 89:95 geschlagen geben. Bester bei den Hornets war Center Chris Kaman, der mit 20 Punkten, 6 Rebounds und 3 Blocks überzeugen konnte.

Oliver Stein

sportal.de sportal

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