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NHL: Boston Bruins droht in der NHL das frühe Playoff-Aus

Die Boston Bruins, Titelverteidiger in den NHL-Playoffs, drohen dieses Jahr früh zu scheitern. Gegen die Washington Capitals steht es nach einer 3:4-Niederlage in der Serie nun 2:3. Die Florida Panthers hingegen benötigen nur einen Sieg, um die nächste Runde zu erreichen.

Den Florida Panthers mit den deutschen Nationalstürmern Marcel Goc und Marco Sturm fehlt nur noch ein Sieg zum Conference-Halbfinale der NHL. Die Panthers gewannen ihr Heimspiel gegen die New Jersey Devils mit 3:0 und liegen somit in der Serie mit 3:2 vorn. Den entscheidenden vierten Sieg kann Florida am Dienstag in New Jersey einfahren.

Boston Bruins droht das Aus in den NHL-Playoffs

Dennis Seidenberg droht mit den Boston Bruins hingegen ein frühes Aus in den NHL-Playoffs. Die Bruins verloren ihr Heimspiel gegen die Washington Capitals mit 3:4 und liegen in der Gesamtwertung 2:3 hinten. "Es war eine unglückliche Niederlage, wir hätten auch gewinnen können", meinte Seidenberg.

Der 30-Jährige hatte nach einem 0:2-Rückstand mit einem Schuss in den Torwinkel eine furiose Aufholjagd eingeleitet (38. Minute). Nur 28 Sekunden später traf Brad Marchand zum 2:2.

Mike Knuble brachte die Capitals erneut in Führung (44.), ehe Johnny Boychuk in Überzahl nach Pass von Seidenberg das 3:3 gelang (49.). Troy Brouwer nutzte knapp anderthalb Minuten vor Spielende ein Powerplay der Gäste zum Siegtreffer. Am Sonntag muss Boston in der US-Hauptstadt gewinnen, um so ein siebtes und entscheidendes Spiel auf heimischem Eis zu erzwingen.

Sharks scheitern in den NHL-Playoffs - Greiss hofft auf WM

Für Thomas Greiss ist die Saison bereits vorbei. Der Ersatztorwart kassierte mit seinen San Jose Sharks bei den St. Louis Blues mit 1:3 die vierte Niederlage. Ob Greiss nun zum deutschen Team für die WM vom 4. bis 20. Mai in Finnland und Schweden stößt, ist noch offen.

"Ich habe diesbezüglich noch keinen Kontakt zu Trainer Jakob Kölliker gehabt, würde mich aber über einen Anruf freuen", so Greiss. Der 26-Jährige hatte zuletzt bei den Winterspielen 2010 in Vancouver im deutschen Tor gestanden und war damals die Nummer eins.

Senators führen gegen die Rangers

Ein frühes Aus droht auch den New York Rangers, dem besten Team der Vorrunde der Eastern Conference der NHL. Die Rangers verloren im heimischen Madison Square Garden gegen die Ottawa Senators mit 0:2 und liegen in der Serie damit nun 2:3 in Rückstand.

Ebenfalls noch einen Sieg benötigen die Phoenix Coyotes, die es verpassten, den Sack gegen die Chicago Blackhawks zu zu machen und das fünfte Spiel der NHL-Playoff-Serie mit 1:2 nach Penaltyschießen verloren.

sportal.de / sportal

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