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Radsport: Angst um "Ulles" Tour-Start

Jan Ullrich hat seinen Saisonauftakt bei der Sarthe-Rundfahrt abgesagt. Der Grund: Es zwickt mal wieder im Knie. Plötzlich ist auch sein Start bei der Tour de France in Gefahr. Beim T-Mobile Team herrscht blankes Entsetzen.

Jan Ullrichs großes Lebensziel, noch ein Mal die Tour de France zu gewinnen, ist in weite Ferne gerückt. Wegen starker Knieprobleme hat der Toursieger von 1997 seinen für kommenden Dienstag geplanten Saisonstart beim Circuit de la Sarthe in Frankreich abgesagt. Das bestätigte sein Rennstall T- Mobile. Der Radstar solle jetzt bei der Tour de Romandie in der Schweiz, die am 25. April beginnt, erstmals fahren. "Ich hatte mich auf meinen Wettkampf-Einstieg sehr gefreut", sagte Ullrich und zeigte sich "enttäuscht".

Team-Manager am Rande der Verzweiflung

Der 32-Jährige, der bis zu einer Untersuchung am Vortag im Uniklinikum Freiburg in der Toskana trainierte, wollte nach dem Rücktritt des Seriensiegers Lance Armstrong (USA) im Juli zum zweiten Mal die Tour gewinnen. Die Aussichten dazu scheinen jetzt deutlich geschrumpft zu sein, zumal die gesamte Konkurrenz, die ebenfalls berechtigte Aussichten auf das Gelbe Trikot hat, bereits mit zum Teil spektakulären Saisonerfolgen aufwartete.

Außerdem ist mit Ullrichs an der Schulter operiertem Team-Kollegen Andreas Klöden ein weiterer starker Rundfahrer zurzeit auf Eis gelegt. Kein Wunder, dass der neue Team-Manager Olaf Ludwig fast am Rande der Verzweiflung war: "Da kommt alles andere als Freude auf. Wir müssen jetzt alles versuchen, damit die Entzündung aus dem Knie geht und Jan wieder richtig trainieren kann." Eine optimale Tour- Vorbereitung sähe laut Ludwig anders aus. Ullrichs persönlicher Manager Wolfgang Strohband sieht das noch weniger dramatisch: "Zeitlich sehe ich noch kein Problem mit der Tour. Jan hat sich ja bereits gute Trainingsgrundlagen geschaffen."

Radrennen sind momentan nicht möglich

Ullrich laboriere an einer Kniereizung, die es aus "medizinischer Sicht nicht möglich macht, ein Radrennen zu fahren", wurde Teamarzt Andreas Schmid in einer Pressemitteilung von T-Mobile zitiert. Die Verletzung sei "für Radsportler nicht ungewöhnlich", und die Beschwerden hätten "nichts zu tun" mit der Knieverletzung und der anschließenden Operation Ullrichs aus dem Jahr 2002, hieß es. Die gesundheitlichen Schwierigkeiten vor knapp vier Jahren hatten Ullrich an den Rand des Karriereendes gebracht, zumal er gegen den Frust Partydrogen schluckte, die ihm auch noch eine positive Doping- Kontrolle eingebracht hatte.

Bereits Anfang März spürte Ullrich nach Teamangaben "ein leichtes Zwicken im Knie", das damals trotz gezielter Nachfragen nicht bekannt gegeben wurde. Nach den intensiveren Trainingseinheiten in den letzten Tagen bei der Vorbereitung auf seinen Saison-Einstieg hatten sich die Beschwerden verschlimmert.

Der Wahl-Schweizer Ullrich wird in den nächsten Wochen ein "reduziertes Trainingsprogramm" zu Hause am Bodensee und in der Toskana absolvieren und in ständiger Verbindung mit der medizinischen Abteilung in Freiburg stehen. "Wie es weitergeht, ob er den Giro d'Italia als Tour-Vorbereitung wie geplant fahren kann, hängt alles vom Fortgang seiner Genesung ab", sagte Ludwig.

Andreas Zellmer/DPA / DPA

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