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Tennis: Spanien erreicht Finale im Davis Cup

Im Doppel hatte Jo-Wilfried Tsonga noch für den ersten Punkt der Franzosen im Davis Cup gesorgt, im Einzel gegen Rafael Nadal war er dann aber chancenlos und unterlag dem Finalisten der US Open klar in drei Sätzen. Damit steht Spanien als erste Mannschaft im Finale und schaut entspannt auf den Einsatz von Novak Djokovic.

Spanien steht als erstes Team im Davis-Cup-Finale. Rafael Nadal gewann am Sonntag im Halbfinale gegen Frankreich 6:0, 6:2, 6:4 gegen Jo-Wilfried Tsonga und sorgte damit in Córdoba für die uneinholbare 3:1-Führung. Für seinen Sieg benötigte Nadal gerade einmal zwei Stunden und 17 Minuten.

Auch sein erstes Einzel am Freitag hatte Nadal nur vier Tage nach dem verlorenen US-Open-Finale gewonnen. Der viermalige Cup-Sieger Spanien trifft im Finale vom 2. bis 4. Dezember entweder auf Serbien oder Argentinien und steht zum dritten Mal innerhalb der letzten Vier Jahre im Endspiel.

Djokovic soll Finaleinzug sichern

Für Cup-Verteidiger Serbien ist US-Open-Sieger Novak Djokovic in Belgrad erstmals im Halbfinale im Einsatz. Beim Stand von 1:2 will Djokovic gegen Juan Martin del Potro das vorzeitige Aus verhindern. Wegen Erschöpfung und Beschwerden am unteren Rücken hatte der Weltranglisten-Erste am Freitag und Samstag nicht gespielt.

Nach Tschechien und Italien qualifizierten sich am Sonntag auch Kroatien und Österreich für die Weltgruppen-Teilnahme im kommenden Jahr. Für Österreich machte Jürgen Melzer in Belgien den entscheidenden Punkt zum 3:1. Der US-Open-Sieger im Doppel gewann 6:4, 6:4, 6:3 gegen Olivier Rochus.

Federer genervt

Die Entscheidung zwischen Australien und der Schweiz fällt erst am Montag. Das letzte Einzel zwischen Lleyton Hewitt und Stanislas Wawrinka wurde in Sydney wegen Dunkelheit abgebrochen. Der Schweizer stand nach fast vier Stunden Spielzeit bei einer 5:3-Führung im fünften Satz kurz vor dem Sieg.

Zuvor hatte Roger Federer für die Gäste den Ausgleich zum 2:2 im Aufstiegsspiel geschafft. Federer besiegte Australiens neue Hoffnung Bernard Tomic 6:2, 7:5, 3:6, 6:3 und kritisierte danach den aus seiner Sicht zu späten Abbruch.

sportal.de / sportal

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