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Tour de France: Tour geht ohne Gelbes Trikot weiter

Der Tour-Führende Michael Rasmussen ist gefeuert, aber die Tour de France geht weiter, auch für das Team Rabobank. In Führung liegt nun der Spanier Alberto Contador - das Gelbe Trikot bekommt er aber trotzdem (noch) nicht.

Die 17. Etappe der Tour de France an diesem Donnerstag wird nach dem Aus des bisherigen Spitzenreiters Michael Rasmussen ohne das Gelbe Trikot, aber mit dem Rabobank-Team gestartet. Dies gaben die Organisatoren vor dem Teilstück über 188,5 Kilometer von Pau nach Castelsarrasin am Donnerstagvormittag bekannt.

Nach dem Ausschluss Rasmussens durch sein Team am späten Mittwochabend gab Tour-Chef Christan Prudhomme vor dem Etappenstart bekannt, dass die niederländische Rabobank-Mannschaft starten wird. Es gebe keinen Grund, die Mannschaft auszuschließen, sagte Prudhomme.

Das Gelbe Trikot, das Leibchen des Spitzenreiters, solle erst nach der Etappe vergeben werden, hieß es. Der Spanier Alberto Contador, dessen Name auf der Liste des Doping-Arztes Eufemiano Fuentes erschien, liegt als neuer Führender der Frankreich-Rundfahrt 1:53 Minuten vor dem Australier Cadel Evans. Neuer Dritter ist der US- Amerikaner Levi Leipheimer mit 2:49 Minuten Rückstand auf Contador.

Den Dopingkontrollen entzogen

Das niederländische Rabobank-Team hatte Rasmussen mit sofortiger Wirkung von der Tour de France zurückgezogenund suspendiert. Er wird beschuldigt, mehrere Dopingkontrollen verpasst zu haben. Zudem soll er gegen interne Regeln verstoßen haben.

Rabobank-Teamchef Theo de Rooy sagte, Rasmussen habe mehrmals falsche Auskünfte darüber gegeben, wo er trainiert habe. Der entscheidende Hinweis auf Rasmussens geheime Trainingsstrecke kam vom ehemaligen italienischen Radsportler und heutigen Kommentator des italienischen Senders RAI, Davide Cassani. Zu einer Zeit, zu der der Däne nach eigenen Angaben angeblich in Mexiko trainierte, hatte Cassani ihn in den Dolomiten gesehen. Cassani habe Rasmussens niederländisches Team Rabobank darüber informiert, berichteten niederländische Zeitungen am Donnerstag.

Ob die verbleibenden Rabobank-Profis bei der Tour weiterfahren, solle sich erst kurz vor dem Start zur 17. Etappe am heutigen Donnerstag entscheiden, sagte Team-Sprecher Jacob Bergsma im Rabobank-Mannschaftshotel im französischen Pau. Dort spielten sich in der Nacht zum Donnerstag turbulente Szenen ab: Die Polizei durchsuchte das Hotel mit zahlreichen Beamten, mehrere hundert Journalisten drängelten sich vor und in dem Gebäude.

Sponsoren "schockiert"

Unterdessen erklärte als Sponsor des Rad-Teams die niederländische Rabobank am Mittwochabend in Den Haag: "Wir sind schockiert und völlig enttäuscht, dass Rasmussen über seinen Aufenthaltsort gelogen hat." Es habe sich jetzt herausgestellt, dass Rasmussen den Radsport-Weltverband belogen habe. "Falsche Angaben über den Aufenthaltsort sind eine ernsthafte Missachtung der UCI-Regeln und inakzeptabel", betonte die Rabobank, die bis zuletzt zu dem schon länger kritisierten 33-Jährigen gehalten hatte. Die Bank betonte, sie habe derzeit noch nicht die Absicht, sich aus dem Radsport zurückzuziehen, sondern wolle die neue Situation erst analysieren.

Rasmussen führte nach seinem zweiten Etappensieg am Mittwoch die Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 3:10 Minuten vor dem Spanier Alberto Contador an. Der bisherige Tourzweite Contador ist damit der neue Führende der Tour de France. Am Mittwoch war der Italiener Cristian Moreni vom Cofidis-Team als Doper entlarvt worden. Sein Team zog daraus die Konsequenzen und verabschiedete sich von der Tour.

Bereits am Dienstag hatte das kasachische Astana-Team nach der Doping-Überführung seines Kapitäns Alexander Winokurow den sofortigen Rückzug bekannt gegeben. Dies bedeutete auch das Aus für den deutschen Mitfavoriten Andreas Klöden.

DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(