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Tour de France: Ullrichs Erbe - Klöden denkt an Sieg

Wer tritt die Nachfolge von Jan Ullrich an? Andreas Klöden denkt bereits an den Tour-Sieg, aber auch sein Teamkollege Michael Rogers will die Kapitänsrolle übernehmen. Beim Zeitfahren auf der 7. Etappe wird sich zeigen, wer der Stärkere ist.

Die Sprinter haben am Samstag Pause - und es schlägt die Stunde der Favoriten. Das ist dieses Mal spannend wie nie, denn Ivan Basso, Jan Ullrich und Alexander Winokurow wurden wegen des Doping-Skandals nach Hause geschickt. Wer also das Erbe der Stars antreten will, muss beim Einzelzeitfahren auf der 52 Kilometer langen Strecke zwischen Saint-Grégorie und Rennes beweisen, dass er etwas drauf hat. Denn im Kampf gegen die Uhr kann man die Tour de France schon voor der ersten Bergetappe verlieren.

Den Etappensieg auf dem relativ ebenen Kurs dürften die Spezialisten unter sich ausmachen. Neben dem dreifachen Zeitfahr-Weltmeister Michael Rogers vom T-Mobile-Team gelten auch die Amerikaner Floyd Landis und George Hincapie als heiße Kandidaten auf den Tagessieg.

Neuordnung bei T-Mobile

Für das Team T-Mobile ist das Zeitfahren aber auch eine wichtige Etappe, um die Positionen im Team neu zu ordnen. Wer fährt als Kapitän? Das Gelbe Trikot fest im Visier, setzt das Team bei der Tour de France nach der Suspendierung von Jan Ullrich auf eine Doppelspitze. Einen auserkorenen Team-Kapitän gibt es vor der 7. Etappe von Saint-Grégoire nach Rennes noch nicht. Für Andreas Klöden ist das Zeitfahren nur eine Übergangsstation, für Michael Rogers die erste von zwei Schlüsseletappen. "Nach dem Zeitfahren und der ersten Bergetappe in den Pyrenäen am Mittwoch entscheiden wir, wer unser Kapitän ist", meinte Rogers und drückte vor den Team-internen Entscheidungen aufs Tempo.

"Ja, ich denke daran, die Tour zu gewinnen", bekräftigte Andreas Klöden, der 2004 mit dem zweiten Platz hinter Lance Armstrong bei der Frankreich-Rundfahrt seinen größten Erfolg feierte, eigene Ambitionen. Klödens Formzustand ist jedoch ungewiss. Der 31-Jährige war am 21. März diesen Jahres bei einer Trainingsfahrt gestürzt und hatte sich dabei eine Schultereckgelenkssprengung mit Abriss aller Bänder zugezogen. Es folgte eine sechswöchige Trainingspause und ein verspäteter Saisoneinstieg. Noch bei der Tour de Suisse konnte er nicht selber die Verpflegungsbeutel annehmen. "Die Schulter ist fast wieder okay. Ich habe aber noch Schwierigkeiten, in die Trikottasche zu greifen", sagte Klöden, der seine Form aber als "steigerungsfähig" beschrieb.

Ex-Teamkollege Heppner tippt auf Klöden

"Ich rechne sehr stark mit Andreas Klöden. Sein schlechtes Frühjahr hat nichts zu sagen. Ich selber hatte meine beste Tour mit Platz zehn in Paris, nachdem ich mir in der Vorbereitungsphase das Schlüsselbein gebrochen hatte", sagte Jens Heppner, der seinem früheren Mannschaftskollegen von T-Mobile auch beim Zeitfahren eine vordere Platzierung zutraut. "Die bisherigen Etappen, beileibe nicht einfach, konnte Andreas zum weiteren Formaufbau nutzen. Er fährt bisher ein sehr starkes Rennen", fügte Heppner hinzu.

Den 52 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr sieht Klöden, der Olympia-Dritte von 2000 allerdings nur als eine Station auf dem Weg zur Höchstform: "Ich bin nicht der Mega-Spezialist im Zeitfahren und versuche deshalb, nicht so viel Zeit auf die Experten zu verlieren. Ich konzentriere mich auf die Etappen danach." Nach der Suspendierung von Jan Ullrich will Klöden versuchen, in die Bresche zu springen.

Auch Rogers fordert Kapitänsamt

Das Vakuum auf der Kapitäns-Position des Bonner Rennstalls möchte auch Klödens Team-Kollege Michael Rogers ausfüllen. "Ich will am Samstag das Gelbe Trikot. Ich habe mir den Kurs schon angesehen", kündigte Rogers für das Zeitfahren in der Bretagne einen Angriff auf die Spitze des Gesamtklassements an. Der dreifache Weltmeister im Einzelzeitfahren aus Australien hofft, mit einer guten Leistung auch den ersten Platz in der Mannschafts-Hierarchie zu erlangen. Klöden denkt in größeren Zeiträumen und hofft seinerseits auf eine Leistungssteigerung in den Alpen.

"Das Gelbe Trikot ist ein Traum. Bei T-Mobile gibt es aber kein Geheimnis um den Kapitän: Wir fahren für den Besten von uns. Das haben wir schon vor der Saison im Trainingscamp beschlossen. Dazu stehen wir", sagte Rogers, der eine harte dritte Tour-Woche prognostizierte und hinter seine eigene Bergfestigkeit "noch ein Fragezeichen setzen" wollte.

Auf einen Top-Favoriten wollte sich der 26-jährige Australier aus Canberra nicht festlegen: "Die Tour ist noch zu jung. Jeder Fahrer muss im Hochgebirge noch an seine Grenzen gehen. Ich zähle Levi Leipheimer, Cadel Evans, George Hincapie, Andreas Klöden, Jaroslaw Popowitsch und Carlos Sastre zu den Favoriten." Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: "und Michael Rogers".

aja mit DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(