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"Die Höhle der Löwen" Nützlich oder daneben? Der Blinker-Handschuh im Test

Abbiegen – und blinken. Was wäre, wenn nicht nur Autofahrer, sondern auch Fahrradfahrer ihren Richtungswechsel anzeigen könnten? Der Blinker-Handschuh verspricht genau das. Doch ist die Fahrt dadurch wirklich sicherer? Und wie bequem ist der Handschuh mit LED-Lichtern an dem Zeigefinger? Wir haben ihn getestet.
 
Sichtbarkeit:
 
Der Blinker ist auch im Tageslicht zu sehen – und nicht erst bei Dunkelheit. Das ist jedoch besonders bei nebeligem oder bedecktem Wetter von Vorteil. Bei normalen Wetterbedingung reicht tagsüber aber auch ein ausgestreckter Arm. Besonders in der dunkleren Jahreszeit sind die LED-Lichter aber hilfreich.
 
Die LED-Lichter/ Der Blinker:
 
Die LED-Lichter blinken bei Berührung 15 Sekunden lang: Man kann schon vor dem Abbiegen die Taste drücken und den Blinker aktivieren. Das ist sehr praktisch.
 
Der Handschuh:
 
Die Batterien sitzen auf dem Handrücken. Das ist gewöhnungsbedürftig. Auch die Zeigefinger fühlen sich durch den Knopf etwas eingeengt. Und: Durch die Position der Taste wurde der Blinker öfters unerwünscht ausgelöst, zum Beispiel beim Ausziehen des Handschuhs. Außerdem wird einem bei Temperaturen über 15 Grad schnell zu warm in den Handschuhen.
 
Fazit:
 
Der Blinker-Handschuh ist ein nettes Gimmick für Vielfahrer – besonders im Großstadtverkehr. Allerdings ist er nicht sonderlich bequem und im Sommer zu warm. Wer gute Lichter am Fahrrad hat, wird auch so gesehen. Also kein Muss für echte Fahrradfahrer.
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