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Die Höhle der Löwen Kein Deal für Bugfoundation - nun investiert ausgerechnet Wiesenhof in die Insektenburger

Bugfoundation in Die Höhle der Löwen
Bei den Löwen biss keiner bei Bugfoundation in Die Höhle der Löwen an. Wiesenhof ist inzwischen als Investor an Bord.
© Bernd-Michael Maurer / MG RTL D
Bugfoundation konnte mit Insektenburgern keinen Löwen locken. Nun wurde bekannt, dass schon im Juni ein anderer Investvor eingestiegen ist: Der Mutterkonzern von Wiesenhof. 

Die Gründer von Bugfoundation bekamen keinen Deal in "Die Höhle der Löwen". Doch nun wurde bekannt, dass bereits im Juni ein prominenter Investor an Bord ist. Wie die "Gründerszene" berichtet, hat die PHW-Gruppe rund neun Prozent der Firma übernommen. Über den Preis wurde nicht berichtet. Bei DHDL forderte das Start-up für 7,5 Prozent der Firmenanteile 225.000 Euro - und fand für diesen Preis keinen Löwen. Dagmar Wöhrl zeigte sich zwar interessiert, aber sie wollte für 300.000 Euro 20 Prozent der Anteile. Das war den Gründern zu viel. Mit der PHW-Gruppe ist nun ein Schwergewicht der Lebensmittel-Branche in Deutschland nun bei Bugfoundation  an Bord, denn der Konzern steht auch hinter der Marke Wiesenhof.

Wiesenhof hatte in den vergangenen Jahren experimentelle Wege eingeschlagen. So brachte das Unternehmen vegetarische Wurst auf den Markt, um auch abseits des Kerngeschäfts zu verdienen. Dass nun Insekten in den Fokus rücken, überrascht. So hatte sich der ehemalige M&A-Chef von Wiesenhof, Marcus Keitzer der "Gründerszene" in einem im Mai geführten Interview noch recht kritisch gegenüber Insekten geäußert: "Es bleibt die Frage, ob die Produkte derzeit vom Kunden akzeptiert werden und inwiefern das nachhaltig erfolgreich sein kann."

Bugfoundation: Insektenburger durch EU-Verordnung im Markt

Auch ohne Deal in der Höhle der Löwen scheint es bei Bugfoundation gut zu laufen. So sind die Insektenburger in rund 300 Rewe-Filialen erhältlich. Außerdem soll eine Partnerschaft mit einer Burgerkette abgeschlossen worden sein,  berichtet die "Gründerszene". Wo genau die Burger dann  serviert werden, sagte der Gründer aber nicht. Bislang können Kunden die Burger in Restaurants in Belgien und in den Niederlanden ordern. 

Dass es nun auch Insekten-Burger in Deutschland zu kaufen gibt, liegt an einer Gesetzesänderung. Seit dem 1. Januar 2018 greift eine EU-Verordnung. Vorher durften Insekten nicht als Lebensmittel verkauft werden. Dies ist nun möglich.

Das Plankpad kombiniert Sport und Unterhaltung. Das Fitnessgerät ist ein Balance-Board, das sich über eine App steuern lässt. Erfinder André Reinegger, aus der TV-Show "Die Höhle der Löwen", waren klassische Fitness-Übungen zu langweilig. Beim Sport mit dem Plankpad werden dynamische Spiele und Work-outs verbunden – das sorgt für jede Menge Ablenkung. Wir wollten von Fitnesstrainer Nikolas Matthies wissen: Was taugt das Plankpad? "Ich finde es sehr gut, man kann es für den Alltag ganz gut gebrauchen. Vor allem auch Leute, die nicht so fit sind, um sich ein bisschen zu unterhalten beim Training. Das ist mal eine gute Abwechslung." Nikolas lädt die App auf sein Smartphone und schon kann das Training beginnen. Wer lieber spielt, als Work-outs zu machen, kann sich auch ein Spiel auswählen. Nikolas entscheidet sich für das Spiel "Candy Monster". Dabei muss er das Monster füttern, indem er das Plankpad ausbalanciert. In den bis zu 240-sekündigen Sessions, aus denen man wählen kann, kommt sogar Nikolas ins Schwitzen. "Ich finde die App sehr gut auf jeden Fall. Die hat eine gute Einleitung, man kann erst einmal gut kennenlernen, wie das funktioniert, wie man das anzuwenden hat, wie die Übungen auszuführen sind. Die Spiele sind lustig, das motiviert. Es ist ja immer so, dass man einen Highscore hat und man will ja immer besser werden. Das ist hier so ähnlich. Ist eine gute Sache auf jeden Fall, diese App." Wer Herausforderungen liebt, kann sich einer 30-Tage-Challenge widmen. Die Dauer der Übung wird dabei täglich gesteigert. Das Plankpad gibt es für 75 Euro. Ist es das Geld wert? "Das Balancepad besteht nur aus Holz, da ist nichts drin, gar nichts. Da kann man sich auch im Fitnessstudio ein Balance-Pad suchen, was viele Fitnessstudios anbieten, oder günstiger kaufen. Und die App ist for free. Das heißt: Die 70 Euro sind meiner Meinung nach nicht begründet."
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kg

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