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"Die Höhle der Löwen": Frank Thelen lästert über Jochen Schweizer: "Er ließ seinen Sessel heimlich höher bauen"

In seiner Autobiografie berichtet Frank Thelen auch über Interna aus der Gründershow "Die Höhle der "Löwen". Vor allem die Allüren des einstigen Mitlöwen Jochen Schweizer seziert er ausführlich.

Frank Thelen und Jochen Schweizer

Frank Thelen und Jochen Schweizer saßen drei Staffeln lang gemeinsam in der "Höhle der Löwen"

Gründer, Investor und "Höhle der Löwen"-Star Frank Thelen hat seine Autobiografie veröffentlicht. Der Mann ist zwar erst 42 Jahre alt, hat aber schon eine Menge Höhen und Tiefen erlebt. (Einen ausführlichen Artikel dazu lesen Sie hier.) Auch ein Kapitel über die TV-Show, die ihn deutschlandweit bekannt machte, darf natürlich nicht fehlen. "Ohne 'Die Höhle der Löwen' hätte ich zwar eine Autobiografie schreiben können, aber die hätte wahrscheinlich maximal die Gründerszene und meine Freunde interessiert", sagt Thelen im Gespräch mit dem stern.

Im Buch beschreibt Thelen nicht nur seine persönliche Herangehensweise an die Show und seine erfolgreichsten Deals. Er gibt auch einige pikante Einblicke hinter die Kulissen. So erklärt er offen, wen seiner Mitlöwen er schätzt und mit wem er seine Probleme hat. "Ich bin ein ehrlicher Kerl und versuche, immer die Wahrheit zu sagen. Judith Williams ist eine gute Freundin von mir geworden und mit Jochen Schweizer war es eben schwierig", sagt Thelen über die entsprechenden Passagen im Buch.

Warme Worte für Judith Williams

Die wärmsten Worte findet er darin für Judith Williams, die wie Thelen seit der ersten Staffel dabei ist. Beide haben einige Deals gemeinsam gemacht und verstehen sich auch privat bestens. "Judith ist mein Sonnenschein des 'Löwenrudels'. Von ihr habe ich gelernt, Produkte mit Begeisterung zu verkaufen", schreibt Thelen. "Was sie in die Hand nimmt, betrachtet sie mit einer liebevollen Euphorie, die man bei uns Deutschen nicht so häufig findet. Sie strahlt und leuchtet - und sie ist wirklich so."

Auch für die anderen aktuellen Mitlöwen hat Thelen überwiegend positive Worte. Carsten Maschmeyer schätzt er für seinen Humor, Dagmar Wöhrl für ihre Frauen-Power. Selbst Ralf Dümmel zollt er seinen Respekt - und das obwohl Thelen ein erklärter Gegner von Discountprodukten und billiger Massenware ist. "Aber Ralf ist ein zu 100 Prozent korrekter Kerl, wir verstehen uns persönlich hervorragend, und die Power von seinem Unternehmen DS beeindruckt mich immer wieder - Respekt!"

Jochen Schweizer stresst Frank Thelen

Als menschlich schwierig beschreibt Thelen dagegen den Eventunternehmer Jochen Schweizer, mit dem er drei Staffeln gemeinsam in der Sendung saß. "Schade, dass ihm nach meiner Einschätzung sein Ego manchmal ein Stück weit im Weg stand", schreibt Thelen. Es sei eine "objektive Beobachtung von Judith und mir, das der Stress am Set weg ist, seitdem Jochen Schweizer weg ist."

"Die Höhle der Löwen" sei schließlich "keine One-Man-Show, sondern eine Ensemble-Leistung", schreibt Thelen, "es gibt keinen 'König der Löwen'". Schweizer habe es beispielsweise missfallen, wenn die Garderobe Thelen ein auffälliges Hemd heraussuchte, weil es ihn in dessen Augen zu sehr in den Vordergrund drängte. "Er hat sogar, so zumindest mein Eindruck, seinen Sessel heimlich höher bauen lassen. Wollte er damit größer wirken?" Auch beim Trailer-Dreh habe sich Schweizer "so in den Vordergrund gedrängt, dass mich die Kamera nicht mehr sah".

"Nicht stören, Löwe schläft!"

In der Mittagspause sei es vorgekommen, dass Schweizer sich in seiner Garderobe eingeschlossen habe mit einem Schild an der Tür: "Nicht stören, Löwe schläft!". "Das ist ja für die Mittagspause auch völlig okay, aber wenn die Pause vorbei ist und alle Gewerke schon am Set stehen, um weiterzumachen, ist es natürlich schwierig, wenn ein 'Löwe' immer noch schläft und von innen abgeschlossen hat", schreibt Thelen. Auch seinen Ausstieg aus der Sendung habe Schweizer nicht optimal kommuniziert, wirft ihm Thelen vor. Und: "Wenn er nicht gegangen wäre, wäre ich wahrscheinlich gegangen, da es mir zu anstrengend mit ihm war."

Jochen Schweizer war nach der dritten Staffel aus der "Höhle der Löwen" ausgestiegen, weil er sich auf die Eröffnung seines Erlebnisparks bei München sowie den Verkauf seines Gutscheinimperiums konzentrieren wollte. Dass er den Ausstieg kurz vor der Ausstrahlung der letzten Folge publik gemacht hatte, hatte Thelen ihm damals krumm genommen. 

Aktuell arbeitet Schweizer am TV-Comeback: ProSieben produziert eine Castingshow, in der Jochen Schweizer einen Geschäftsführer für eines seiner Unternehmen sucht. Auch dazu hat Frank Thelen noch eine Spitze parat. Ihm sei es ja egal, ob die ProSieben-Show von Jochen Schweizer ein Erfolg wird, sagt Thelen. "Da bisher aber alle anderen Gründer-Shows außer DHDL gescheitert sind, würde ich in seine Show nicht investieren." 

10 Geheimnisse: Warum Judith Williams eigentlich nicht bei "Die Höhle der Löwen" mitmachen wollte
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.