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Vox-Show: "Die Höhle der Löwen": Diese Gründer kämpfen in Folge 2 um ein Investment

Staffel 5 der "Höhle der Löwen" ist gestartet. In der zweiten Folge buhlen die Gründer mit modularen Möbeln, rohen Köstlichkeiten, intelligentem Hundezubehör, cleverem Gartengerät und innovativen Kleidungsideen um die Gunst der Löwen.

Rudolf Wild ist mit 79 Jahren der älteste Gründer, der je in der Höhle der Löwen aufgetreten ist

Rudolf Wild ist mit 79 Jahren der älteste Gründer, der je in der Höhle der Löwen aufgetreten ist

MG RTL D

"Die Höhle der Löwen" ist wieder da. 2,81 Millionen Zuschauer wollten vergangene Woche den Start der fünften Staffel der Vox-Gründershow sehen. Es war der stärkste Wert für eine Auftaktfolge seit Bestehen der Sendung. Und diesen Dienstag gibt es schon wieder Frischfleisch für die Löwen Frank Thelen, Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl, Ralf Dümmel, Judith Williams und Georg Kofler.

"Die Höhle der Löwen" mit Cookie-Köstlichkeiten und Hundezubehör

Das Unternehmen Spooning Cookie Dough aus Berlin versucht den Investoren rohen Keksteig zum Löffeln schmackhaft zu machen. Die Gründer Diana Hildenbrand und Constantin Feistkorn betreiben bereits eine Cookie Dough Bar in der Hauptstadt und wollen ihre Spezialität nun auch bundesweit in den Handel bringen. Dafür benötigen sie in der "Höhle der Löwen" ein Investment von 210.000 Euro und bieten 18 Prozent ihrer Anteile.

Tierisch wird es mit Furryfit aus dem Rheinland. Die Brüder Micha und Jona Neubert haben einen Fitnesstracker für Hunde entwickelt. Der Tracker lässt sich am Halsband befestigen und misst Bewegungsdaten, Energieverbrauch und Schlafverhalten des Vierbeiners. Die Daten werden via Bluetooth in die App übermittelt und sollen es Herrchen und Frauchen ermöglichen, das gesundheitliche Wohlbefinden des Tiers besser im Blick zu behalten. 200.000 Euro für 15 Prozent wollen die Gründer - beißt ein Löwe an? 

Von Artnight bis Rostschreck: "Die Höhle der Löwen" - das wurde aus den stärksten Deals der letzten Staffel
Art Night

In geselliger Runde zusammenkommen und unter Anleitung eines Künstlers selbst ein Kunstwerk erschaffen - das ist die Idee von Art Night. Georg Kofler war überzeugt und investierte in die Malevent-Kurse der Gründer David Neisinger und Aimie-Sarah Carstensen-Henze. Heute ist das Start-up in 42 Städten in Deutschland, Österreich, Schweiz und Niederlande aktiv und kooperiert mit mehr als 100 Künstlern. 50.000 Hobbymaler haben bereits an einer Art Night teilgenommen.

Lebensretter und Möbelbauer

Für ein ganz anderes Problem hat die Firma Daisygrip aus Rostock eine Lösung gefunden: Konstantin Altrichter und Karl Hartmann wollen die Verbreitung von Krankenhauskeimen verhindern und so Menschenleben retten. Sie haben einen Stauschlauch entwickelt, der sich einfach desinfizieren lässt und die Hygiene im Krankenhaus verbessern soll. 10 Prozent der Firmenanteile für 100.000 Euro bietet das Gründerduo bei seinem Pitch.

Wer Möbel zusammenbauen hasst, für den könnte Pazls interessant sein. Dabei handelt es sich um ein modulares Möbelsystem, das sich komplett ohne Werkzeug zusammenbauen lässt. Für die richtige Verbindung sorgt ein patentiertes System aus Magneten und Pins, das die hochwertigen Möbelteile sicher zusammenhält. Die Gründer Julian Bäßler, Thomas Poddey und Phillip McRae buhlen in der "Höhle der Löwen" um ein Investment von 400.000 Euro für 20 Prozent der Anteile.

Clevere Kleidung und ein echter Oldie

Um die intelligente Verbindung von Einzelteilen geht es auch beim Mode-Start-up Trinity aus dem österreichischen Neusiedl am See. Gründerin Kimberly Lang hat ein Zippverschluss-System für Kleidungsstücke entwickelt und bereits eine Damen-Kollektion mit diesem System kreiert. Für das internationale Wachstum benötigt sie stolze 500.000 Euro für zehn Prozent der Unternehmensanteile.

Und dann ist da noch Rudolf Wild, mit 79 Jahren der älteste Gründer, der je vor die Löwen trat. Der pensionierte Tischlermeister aus dem oberfränkischen Baunach hat eine Multiharke für die Gartenarbeit entwickelt und sucht nun einen Löwen, der ihm mit 80.000 Euro für 30 Prozent der Anteile bei Produktion und Vertrieb der Ruwi Multiharke hilft. Ob Rudolf Wild oder die übrigen Gründer einen Deal bekommen, kann man am Dienstag ab 20:15 Uhr bei Vox verfolgen. 

Carsten Maschmeyer in der "Höhle der Löwen"
bak
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.