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Die Höhle der Löwen: Pook im Geschmackstest: Diese Kokos-Chips machen süchtig und haben noch einen weiteren Nachteil

Süß, kross und verdammt lecker: Die Kokosnusschips von Pook haben einen enormen Suchtfaktor. Leider ist der Snack aus der Höhle der Löwen alles andere als gesund.

"Pook" aus der Höhle der Löwen

Die Kokosnuss-Chips von Pook aus der Höhle der Löwen gibt es in drei Geschmacksrichtungen: "Chocolate Sea Salt", "Original Sea Salt" und "Mango Sea Salt". In einem Päckchen stecken jeweils 40 Gramm Chips. Eine Portion kostet rund zwei Euro.

Bei Pook soll es möglichst einfach zugehen, ohne viel Chichi. Die Hersteller vermarkten ihr Produkt als gesunden Snack für zwischendurch, als Topping für Salate, Müsli, Eis und vieles mehr. Die Kokoschips gibt es in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen: "Original Sea Salt", "Chocolate Sea Salt" und "Mango Sea Salt". Alle drei Sorten sind mit Meersalz verfeinert. Das soll für einen vollmundigen Geschmack sorgen. Ein 40-Gramm-Päckchen kostet rund zwei Euro.

Das Besondere an dem Höhle der Löwen-Snack: Die Chips sind weder frittiert, noch in Fett gebacken. Stattdessen werden die Kokosstreifen geröstet. Diese Art der Zubereitung soll besonders schonend sein. Für die Kokosnuss-Chips wird ausschließlich das Fruchtfleisch von frischen Thai-Kokosnüssen verwendet. Die Nüsse werden direkt nach der Ernte in Scheiben geschnitten und verarbeitet. 

Pook aus der Höhle der Löwen - schön lecker, aber...

Geschmacklich können die Kokosnuss-Chips punkten: Sie sind aromatisch und krachen im Mund. Das Meersalz sorgt für einen angenehmen Kontrast zu der Süße der Kokosnuss. Leider sind die Chips nicht von Natur aus so süß: Der Hersteller hat beim Geschmack noch etwas nachgeholfen und Zucker zugesetzt. Diese Zutat hat Pook ins Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackung verbannt. Eine Portion der Chips (40 Gramm) enthält zwischen 14 und 16 Gramm Zucker. Das sind immerhin fast 40 Prozent Zucker.

Alle drei Sorten enthalten Zucker als Süßstoff. Die Mango-Chips wurden zusätzlich mit Aroma und den Farbstoffen Beta-Carotin und Annatto gepimpt, die für die gelbe Farbe sorgen. Ungesund ist das zwar nicht - aber auch nicht wirklich natürlich. Immerhin: "Original Sea Salt" und "Chocolate Sea Salt" kommen ohne Farbstoffe und Aroma aus.

Eine Kollegin, die die Chips probiert hat, gibt an, sie sei davon "völlig abhängig" geworden und habe die Tüte im Handumdrehen leer gehabt. Leider knabbert dabei auch das schlechte Gewissen mit. Eine Portion Pook-Kokos-Chips bringt es auf rund 230 Kilokalorien - und hat damit ähnlich viel Kalorien wie Schokolade.

Die Höhle der Löwen "Luicella's"
ikr