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F. Behrendt: Der Guru der Gelassenheit: So kommen Sie mit positiver Power durchs ganze neue Jahr

Fürs neue Jahr haben sich wieder viele von uns ganz viel vorgenommen. Aber oft ist der Neujahrs-Enthusiasmus schnell wieder verflogen, die Tücken des Alltags killen den positiven Spirit. Frank Behrendt verrät seine kleinen persönlichen Tricks, wie er sich durchs neue Jahr motiviert.

Lego-Yoda

Möge die gute Laune mit dir sein: Der Lego-Yoda macht Frank Behrendt froh

Am letzten Abend des Jahres saßen wir mit Erwachsenen, Kindern und Hunden rund um den Raclette-Tisch bei Freunden. Eine fröhliche Runde. An der Wand glänzten vier riesengroße aufblasbare silberfarbige Zahlen: 2020. Wir erzählten uns reihum die schönsten Erinnerungen des fast vergangenen Jahres. Ein Live-Mitschnitt der emotionalen Highlights gewissermaßen.

Was war das für ein herrlicher Moment, als der kleine schwarze Hund mit Namen "Luke" im letzten Frühjahr die Familie unserer Freunde bereicherte. Wir sahen ihn alle direkt wieder vor uns, wie er tapsig im Forstbotanischen Garten in Köln seine ersten Schritte in der neuen Umgebung machte. Oder Hollys feierliche Erstkommunion im Mai. Als sie gemeinsam mit dem großartigen Musiker Joscha live ihre Lieblingssongs vor den Gästen im idyllischen "Strandschlösschen" performte, hatten alle Tränen in den Augen. Ein Gänsehautmoment für die Ewigkeit. Direkt lag wieder "Da müsste Musik sein" von Wincent Weiss in der Luft. Wunderbar.

Glücksmomente einrahmen

Ich erinnerte mich auch gerne an meinen eigenen Geburtstag im August. Mit unseren drei Kindern und meiner Frau war ich wie schon so oft bei den Karl-May-Festspielen. Auf der Bühne kämpften Winnetou und Old Shatterhand, beim Barbecue stießen wir auf meinen Ehrentag an. Ein Kellner machte ein Foto, das zu meinen absoluten Lieblingsbildern des Jahres gehört: fünf strahlende Gesichter, pure Familienfreude, Glück Deluxe. Ich habe das Foto vergrößern lassen, bei allen Kindern steht oder hängt es jetzt in ihren Zimmern. Meine Frau und ich haben es an unserer großen Fotowand platziert, dort reihen sich gerahmte besondere Familienmomente aneinander.

Auf dem Smartphone oder Notebook hat man die Bilder in einem Ordner abgelegt, ich habe sie lieber ständig vor Augen. Das besagte Bild meiner Happy Family befindet sich in Augenhöhe direkt in der Nähe des Esstisches. Es gibt keine Chance, der Aufnahme zu entgehen. Wenn ich morgens im Rahmen meiner täglichen Rituale den allerersten Espresso draußen im Garten trinke, fällt mein Blick im Vorbeigehen auf das Foto und ich muss unwillkürlich lächeln. Die Basis für gute Laune an jedem einzelnen Tag. 

Eine Männerhand greift nach einem Champagnerglas, das auf einem weißen Tisch steht.

Auf meinen Schreibtischen im Büro und im Homeoffice habe ich zudem Spielzeug stehen, das eine Verbindung zu meiner Kindheit hat. "Star Wars" zum Beispiel. Derzeit läuft mit "Der Aufstieg Skywalkers" das Ende der legendären Saga im Kino. "Krieg der Sterne" war im Jahr 1977 mein allererster Kinofilm. Ich habe ihn nie vergessen und die Macht von Luke, Han Solo und Co. war und ist immer mit mir. Zu Weihnachten hat mir meine Frau eine prächtige Figur von Jedi-Meister Yoda aus Lego geschenkt, ich habe mich wie ein kleiner Junge darüber gefreut.

"Vorfreudemomente" planen

Von meinem Vater habe ich die Planung von "Vorfreudemomenten" übernommen. Er hatte die Eigenschaft, Highlights über das Jahr verteilt frühzeitig zu planen und zu verkünden. Als passionierter Deutschlehrer hatte er natürlich auch dafür ein passendes Zitat parat. Es stammt vom deutschen Erzähler Eduard Mörike, der vor Jahrhunderten etwas sagte, was immer noch sehr aktuell ist: "Man muss immer etwas haben, worauf man sich freut." Stimmt!

Ich habe für dieses Jahr schon diverse Highlights lange im Voraus gebucht. Vom Sommer-Lunch in der Sylter Sansibar, über einen musikalischen Konzertabend bei dem sich gefühlt seit 15 Jahren auf Abschiedstournee befindenden Howard Carpendale bis hin zum traditionellen Ritt zur diesjährigen Ölprinz-Aufführung am Kalkberg in Bad Segeberg. Die Tage sind fett im Kalender markiert und mein Sohn als Mathe-Freak berechnet zwischendurch immer mal wieder den Zeitraum, bis es soweit ist: "Papa, noch 137 Tage bis wir…". 

"Positiv-Tagebuch" führen und anderen Gutes tun

Meine große Tochter hat mich zudem auf einen weiteren guten Gedanken gebracht: Sie führt seit Jahren ein "Positiv-Tagebuch". Darin schreibt sie alle erfreulichen Dinge auf, die ihr im Alltag passieren. Auch Kleinigkeiten wie die Hilfe von Mitmenschen beim Einkauf oder im Straßenverkehr. Ich habe das übernommen und erstaunt festgestellt, wie viele kleine nette Dinge so um einen herum stattfinden, die einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Natürlich erlebt jeder von uns auch weniger schöne Dinge, aber gerade da helfen die Notizen der erfreulichen Momente, die Waage wieder ins Gleichgewicht zu pegeln.

Und noch etwas gibt extrem viel positive Energie: Anderen etwas Gutes tun! Forscher der Universität Lübeck haben mit Hilfe der Magnetresonanztomografie herausgefunden, dass in unserem Gehirn Glücksgefühle ausgelöst werden, wenn wir nicht uns selbst, sondern andere happy machen. Ob wir hilfsbereit sind, spenden oder andere mit Worten oder Taten überraschen – es tut gut. Nicht nur denen, sondern auch uns selbst.

"Make others great" hat mir mal ein früherer Chef als Management-Leitspruch mit auf den Karriereweg gegeben. Ein wunderbarer Satz und ein guter Vorsatz für das gesamte neue Jahr 2020.

Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?