Gründung Professionelle Berater sollen Existenzgründern helfen


Existenzgründer und Kleinunternehmen sollen professionelle, vom Staat finanzierte Berater an die Seite gestellt bekommen. "GründerServiceDeutschland" heißt das neue Projekt, mit dem eine Gründerwelle ausgelöst werden soll.

Existenzgründer und Kleinunternehmen mit besonders Erfolg versprechenden Geschäftsideen sollen künftig professionelle Berater an die Seite gestellt bekommen. Die Beratungskosten übernimmt zur Hälfte der Staat, in Ostdeutschland zu 65 Prozent.

Bei der Vorstellung des Projektes "GründerServiceDeutschland" sagte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD)in Leipzig, bis Ende 2005 solle ein Beratungsangebot an 50 Standorten in ganz Deutschland aufgebaut werden. Gerechnet werde mit 20 000 Beratungsfällen bis 2006. Ausprobiert werde das neue Modell zunächst in drei Pilotprojekten in Leipzig, Berlin und Neubrandenburg.

"Wir wollen eine Gründungswelle"

An dem neuen Service beteiligen sich die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Kammern, die örtlichen Arbeitsämter und Wirtschaftsförderer. "Wir wollen die gesamte Beratungskompetenz der Partner unter einem Dach zusammenführen", sagte Clement. Er sprach von einem zusätzlichen Signal für Existenzgründer: "Wir wollen eine Gründungswelle."

Nach den Worten des Ostbeauftragten der Bundesregierung, Verkehrsminister Manfred Stolpe (SPD), ist die Finanzierung des Projektes zunächst bis 2006 gesichert: "Wir fangen mit 17 Millionen Euro an."

Bei Aussicht auf Erfolg gibt es eine Beratunmg

Das so genannte Gründercoaching soll so funktionieren, dass angehende Existenzgründer und Kleinunternehmer zunächst ihr Geschäftsmodell auf extra veranstalteten Gründertagen der Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern jeweils einem Expertenteam vorstellen. Zur Umsetzung besonders aussichtsreich erscheinender Vorhaben sollen dann Unternehmensberater aus dem Pool der Beratungsagentur der künftigen KfW-Mittelstandsbank vermittelt werden.

DPA

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