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Mannesmann-Prozess: Was vor Gericht geklärt werden soll

Die Mannesmann-Manager haben"Anerkennungsprämien" und Pensionsabfindungen in Millionenhöhe kassiert - zu Recht?

Genau um 111.514.794 Mark dreht sich das Mannesmann-Verfahren. Andere Zahlungen wie die Vertragsabfindung von knapp 30 Millionen Mark für Ex-Vorstandschef Klaus Esser sind nicht Gegenstand des Prozesses. Es geht um zwei Komplexe:

"Anerkennungsprämien":

Gegen Ende der Übernahmeschlacht zwischen Mannesmann und Vodafone bot Canning Fok, Vertreter des Großaktionärs Hutchison Whampoa, Esser eine Prämie von zehn Millionen britischen Pfund (rund 32 Millionen Mark) an. Angeblich ein Dankeschön dafür, dass der Wert der Hutchison-Anteile binnen Wochen um rund acht Milliarden Euro gestiegen war. Esser zeigte sich erfreut, wollte die Prämie aber mit seinem Team teilen und Geld nur von seinem Arbeitgeber, der Mannesmann AG, annehmen. Die Chinesen verdoppelten die Summe - und Fok wandte sich an Joachim Funk, Chef des Aufsichtsratspräsidiums. Durch eine Reihe umstrittener Präsidiumsbeschlüsse wurde der Geldsegen verteilt: an Esser 32 Millionen Mark, an vier weitere Vorstandsmitglieder zwischen 1,5 und 3,7 Millionen Mark sowie unterschiedliche Beträge an andere Führungskräfte. Funk beanspruchte neun Millionen für sich, musste sich aber zumindest gedulden, bis er nicht mehr selbst in dem Gremium saß, das die Prämien beschloss. Am Ende erhielt er sechs Millionen Mark.

"Pensionsabfindungen": Ehemalige Vorstände von Mannesmann bekamen entweder eine Festpension, die sich am letzten Gehalt bemaß, oder aber "Alternativpensionen", die sich am Einkommen (inklusive aller Boni) der aktiven Vorstandsmitglieder orientierten und meist sehr viel höher waren. Da klar war, dass es mit dem Ende der Selbstständigkeit von Mannesmann diese hohen Gehälter nicht mehr geben würde, wurde die Differenz zwischen Fest- und Alternativpension für die restliche Lebenszeit der Veteranen bar abgefunden. Grundlage der Berechnung war das hervorragende Geschäftsjahr 1999. Abgefunden wurden also Ansprüche, die absehbar verfallen würden. So gingen 63.509.794 Mark an 18 ehemalige Vorstände und deren Nachkommen. Am meisten bekam der ehemalige Vorstandschef Werner H. Dieter mit mehr als 10,8 Millionen Mark. Joachim Funk erhielt noch einmal 5,3 Millionen Mark.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?