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Verbraucher: GEZ, Steuererklärung, Mindestlohn: Das ändert sich zum 1. Mai

Wer den Rundfunkbeitrag nicht zahlt, soll besser aufgespürt werden. Die Frist für die Abgabe der Steuererklärung verschiebt sich. Und in zwei Berufen steigt der Mindestlohn. Alle Änderungen, die im Mai auf Verbraucher zukommen, im Überblick.

Änderungen im Mai 2018

Auch im Mai 2018 kommen wieder einige Änderungen auf die Verbraucher in Deutschland zu. In einigen Bundesländern ändert sich die Abgabefrist für die Steuererklärung. Wer keinen Rundfunkbeitrag zahlt, soll künftig besser aufzuspüren sein. Und zwei Berufsgruppen können sich über einen höheren freuen. Alle Änderungen, die im Laufe des Mai 2018 greifen, finden Sie in unserer Übersicht:

Abgabefrist für die Steuererklärung

Wer seine Steuererklärung nicht selbst macht, sondern durch einen Steuerberater, muss die Unterlagen erst Ende des Jahres beim Finanzamt einreichen. Für alle anderen gilt die Frist bis zum 31. Mai 2018. Allerdings gibt es in diesem Jahr einige Ausnahmen, denn in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und in Teilen Sachsens und Thüringens ist dort ein gesetzlicher Feiertag - in diesem Jahr fällt Fronleichnam auf den 31. Mai. Daher müssen hier die erst am 1. Juni beim Amt eingehen.

Jagd auf GEZ-Verweigerer 

Die Einwohnermeldeämter gleichen erstmals seit fünf Jahren ihre Daten mit denen vom Beitragsservice ab, also der ehemaligen . Hintergrund der Aktion: So sollen Haushalte, die eigentlich die Gebühr zahlen müssten, es aber nicht tun, besser aufgespürt werden. 

Mindestlohn steigt

Zum 1. Mai bekommen Maler und Lackierer, Steinmetze und Steinbildhauer einen höheren Branchen-Mindestlohn. Bei den Steinmetzen wird der Mindestlohn im Osten an den im Westen angeglichen: In ganz liegt er dann nicht mehr bei 11,20 Euro, sondern bei 11,40 Euro. Gelernte Maler und Lackierer bekommen am Mai im Westen ein Plus von 20 Cent auf 13,30 Euro und im Osten gibt es 55 Cent mehr auf 12,40 Euro. Ungelernte Mitarbeiter erhalten in ganz Deutschland statt 10,35 Euro nun 10,60 Euro.

Daten von Passagieren werden länger gespeichert

Die Daten von Passagieren, die ab Mai ins Ausland reisen, werden länger gespeichert. Das Bundeskriminalamt archiviert Informationen wie Name, Anschrift, Email-Adresse und Telefonnummer nun fünf Jahre lang. Aber auch Reiserouten, Zahlungsarten, Hotelbuchungen und Infos zum Gepäck werden gespeichert. Diese Regelung geht auf einen Beschluss der EU-Staaten zurück, die mit schärferer Überwachung von Reisedaten gegen Terroristen und Schwerkriminelle vorgehen will.

Datenschutzgrundverordnung kommt

Ab dem 25. Mai tritt in der EU die Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Das neue Gesetz soll personenbezogene Daten besser schützen. So müssen Kunden künftig ausdrücklich zustimmen, dass Vereine, Firmen oder Behörden ihre Daten speichern dürfen. Hat meine seine Email-Adresse nur für einen Newsletter freigegeben, darf sie nicht für Angebote verwendet werden. Auch die Weitergabe von daten an Dritte wird schärfer geregelt. Verbraucher können ab Ende Mai die Offenlegung und auch auf Löschung ihrer Daten pochen. Grundlegendes Ziel dieser Verordnung: Bürger sollen die Hoheit über ihre Daten zurückbekommen.

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kg