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Bahn-Tarifstreit: Zur Hauptreisezeit droht Bahnchaos

Nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen droht Bahnkunden mitten in der Hauptreisezeit ein unbefristeter Streik der Lokführer. Nun kritisiert die Eisenbahnergewerkschaft den "Alleingang" der Lokführer.

Mitten in der Hauptreisezeit droht den Bahnkunden ein unbefristeter Streik der Lokführer. Nachdem die Tarifverhandlungen mit dem Bahnvorstand ohne Ergebnis abgebrochen wurden, will die Lokführergewerkschaft GDL nun die Urabstimmung einleiten. Damit steht die Deutsche Bahn voraussichtlich vor dem ersten unbefristeten Streik seit 15 Jahren.

"Attraktivität Deutschlands würde sinken"

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken (CSU), hat vor einem Bahnstreik in der Hauptferienzeit gewarnt. "Die Tarifauseinandersetzung darf nicht auf dem Rücken der Reisenden stattfinden, die sich das ganze Jahr auf ihren Urlaub gefreut haben", sagte er der "Berliner Zeitung" (Freitagausgabe). "Auch die Attraktivität des Reiselands Deutschlands für ausländische Touristen würde sinken", sagte Hinsken. Er appellierte an die Tarifpartner, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren. "Beide Partner müssen sich bewegen. Auch die Deutsche Bahn muss sich noch einen Schubs geben."

Haben Sie Verständnis für das Verhalten der Lokführer?

Auch die Eisenbahngewerkschaft Transnet hat im Bahn-Tarifstreit ein Ende des Alleingangs der Lokführer verlangt. Transnet-Sprecher Michael Klein appellierte an die Lokführergewerkschaft GDL, ihren "ihren tarifpolitischen Crashkurs zu beenden und wieder in die Eisenbahnerfamilie zurückzufinden". Die Gewerkschaften sollten gemeinschaftlich für die Beschäftigten insgesamt eintreten, sagte der Sprecher im Programm der Deutschen Welle.

Transnet warnte davor, dass die Deutsche Bahn auf die Idee kommen könne, die Belegschaft zu spalten und Beschäftigte erster und zweiter Klasse zu schaffen. Man habe der Gewerkschaft der Lokführer am Donnerstag erneut eine Zusammenarbeit für ein neues Entgeldsystem angeboten, sagte Klein. Dabei sollten Kriterien wie Belastung, Leistung, Verantwortung und Qualifikation berücksichtigt werden. Transnet vertritt dem Bericht zufolge selbst 30 Prozent der Lokführer bei der Deutschen Bahn.

Lokführer "ohne Kompromissbereitschaft"

Die Gewerkschaft habe "keinerlei Kompromissbereitschaft gezeigt", kritisierte Bahn-Personalvorstand Margret Suckale nach Abbruch der Verhandlungen in Berlin. Zugleich appellierte sie an die GDL, auf Streiks zu verzichten. "Gerade in der Ferienzeit darf die Tarifauseinandersetzung nicht zu Lasten unserer Kunden ausgetragen werden." Die Auswirkungen von Arbeitsniederlegungen bei der Bahn bekamen die Fahrgäste bereits am 3. und am 10. Juli zu spüren. Damals ging wegen Warnstreiks im morgendlichen Berufsverkehr auf der Schiene kaum noch etwas.

Die GDL hatte am Donnerstag ihre Lohnforderung für das Fahrpersonal noch einmal erhöht und verlangt nun "mindestens 31 Prozent" mehr Geld. Die Bahn hatte im Gegenzug ein neues Tarifsystem angeboten, durch das gut ausgebildete Mitarbeiter wie die Lokführer mehr Geld bekämen. Zudem schlug sie eine Neuregelung der Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für die Lokführer vor.

Ergebnis soll am 6. August vorliegen

Die GDL wies das Bahn-Angebot als unzureichend zurück. GDL-Vorsitzender Manfred Schell schloss aber weitere Gespräche nicht aus. Zugleich kündigte die Gewerkschaft an, dass die Vorbereitungen für die Urabstimmung an diesem Montag beginnen werden. Das Ergebnis solle dann spätestens am 6. August vorliegen, sagte Schell. Die GDL fordert für Lokführer, Zugbegleiter und Service-Mitarbeiter neben den Einkommenserhöhungen einen eigenen Tarifvertrag und eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 41 auf 40 Stunden für rund 32 000 Beschäftigte vom Fahrpersonal.

Falls sich die GDL und die Bahn auf einen höheren Tarifabschluss einigen sollten, als ihn die Gewerkschaften Transnet und GDBA vor gut einer Woche mit der Bahn erreicht hätten, "würde das den Betriebsfrieden gefährden", warnte nun Transnet-Vorsitzender Norbert Hansen. Die Bahn hatte mit den beiden Gewerkschaften Transnet und GDBA für 134.000 Beschäftigte einen Abschluss erzielt, der 4,5 Prozent mehr Geld zum 1. Januar 2008 und eine Einmalzahlung von 600 Euro vorsieht.

DPA/AP / AP / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(