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Reinigungskraft per Klick: Das dreckige Geschäft der Putzportale

Mit Internet-Plattformen, die Putzkräfte vermitteln, verdienen die Macher Millionen. Doch für Kunden ist der neue Service riskant. Und für die, die sauber machen, kein gutes Geschäft.

Ein "Helpling" beim Fensterputzen

Mit einem Wisch ist alles weg - und mit einem Klick ganz legal, von der Steuer absetzbar. Auf Plattformen wie "Helpling" kann man Putzkräfte ganz einfach buchen. 

Hört sich ja erst mal nicht schlecht an: eine Putzfrau, legal und günstig und immer dann, wenn man sie braucht. Geschult, geprüft und versichert. Ein Knopfdruck, ein paar Klicks, und schon ist sie da. Kein Herumfragen mehr im Freundeskreis, keine Angst, dass jemand die Bude ausräumt oder die Katze quält, keine Furcht, dass die Marmorplatte mit Topfreiniger behandelt wird und niemand für den Schaden aufkommt. Und am Ende der Sause zahlt das Finanzamt einen Teil des Lohns als Steuerersparnis zurück. Schöne neue Welt.

Putzkraft ganz legal - und absetzbar von der Steuer

Wie aus dem Nichts sind in den vergangenen Monaten in vielen deutschen Großstädten Firmen entstanden, die genau das versprechen. Mit atemberaubenden Werbekampagnen und in wahnwitziger Geschwindigkeit wollen Helpling, Book-a-Tiger und Co. einen Markt erobern, der bis vor Kurzem vor allem eins war: schwarz. Illegal, intransparent, dubios.

Der Bedarf ist groß. Geschätzte 90 Prozent aller haushaltsnahen Dienstleistungen werden illegal erledigt. Und viele, die eine Putzfrau schwarz beschäftigen, tun das mit schlechtem Gewissen. Deswegen haben ein paar findige junge Männer zur richtigen Zeit die richtige Idee gehabt, zum Nutzen aller. Hört sich ja erst mal nicht schlecht an.

In der Jägerstraße in Berlin-Mitte hat die Firma Helpling Quartier bezogen. Ein mehrstöckiges Eckgebäude in bester Lage, derzeit 250 Mitarbeiter sitzen hier. Niemand von denen putzt. Es ist die Weltzentrale eines Unternehmens, das es gerade mal anderthalb Jahre gibt. Fabrikmäßig und genormt verlief seine bisherige Entwicklung. Am 1. Januar 2014 entschied wer auch immer genau bei der deutschen Startup-Schmiede Rocket Internet, das in Amerika erfundene Geschäftsmodell Putzplattform nachzumachen und Helpling in Deutschland an den Markt zu bringen.

Helpling, das Putzportal von Rocket Internet

Zehn Tage später kamen die „Gründer“ dazu, Benedikt Franke und Philip Huffmann, beide Anfang 30, beide Rocket-Internet-Gewächse, die sich vorher in anderen Start-ups ausprobieren durften. 80 Tage später ging das Unternehmen in Berlin an den Start, 20 Tage später „wuchs“ es nach Hamburg, München und Köln, weitere 20 Tage später gab es Helpling in Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart, immer begleitet von medialem Getrommel über die überraschend schnelle Expansion, die zuvor genau so auf dem Reißbrett entwickelt worden war. Mittlerweile gibt es Helpling in mehr als 200 Städten in 14 Ländern.

Benedikt Franke und Philip Huffmann erscheinen zur Verabredung nicht im Kapuzenpulli, und das ist schon fast ein Statement in diesen Zeiten. Sie sind höflich und sympathisch und sprechen ein bisschen überdeutlich, so, als ob auf der anderen Seite jemand sitzt, der etwas schwer von Begriff ist. Franke hat schon während des Studiums Businesspläne geschrieben und außer für Rocket auch für eine Unternehmensberatung gearbeitet, Huffmann ist direkt nach dem Studium zu Rocket Internet gegangen und hat sich mit elektronischen Grußkarten und Computerspielen befasst.

"Der Klügere wischt nach"

Jetzt also Helpling. Ein anderes Kaliber. Ein Reinigungsunternehmen, könnte man denken, auch weil sich die Gründer gern mit Wischmopp fotografieren lassen und mit knackigen Sprüchen für Sauberkeit made by Helpling werben: „Der Klügere wischt nach“ , „Sagen Sie uns, wo und wann wir reinigen dürfen“. Aber eigentlich ist Helpling kein Reinigungsunternehmen. Helpling hat keine Angestellten, die putzen, und bringt auch nichts zum Glänzen, jedenfalls nicht selbst.

Helpling ist eine Website im Internet, die man heutzutage Plattform nennt, auf der Leute, die putzen wollen, und Leute, die Putzkräfte suchen, zueinander finden. Kunden geben Zeit und Ort an, selbstständige Putzkräfte, von der Plattform „Partner“ genannt, lassen sich vermitteln und müssen 20 Prozent ihres Lohns abtreten. Ab 12,90 Euro die Stunde kommen sie ins Haus. Die Plattform übernimmt Akquise, Abrechnung und Telefon-Hotline. „Wir sind eine Art digitaler Kurator“ , sagt Franke, „der Dienstleistung so aufbereitet, dass sie konsumierbar wird. Das ist gut umsetzbar in Märkten, die extrem intransparent sind.“

Franke und Huffmann reden gern in diesem lustigen englisch-deutschen Kauderwelsch, das manchmal nur noch versteht, wer mit dem Slang der Start-up-Szene vertraut ist. Sie reden über das „matching“ von Putzkräften und Kunden, über „incentives“ , mit Helpling zu arbeiten, sie reden über den „judge of character“, der ihre „Partner“ angeblich prüft, bevor sie auf Kunden losgelassen werden. Wie ihr Laden so läuft, wie viel Umsatz sie machen, wie viele Kunden sie haben, wie viele Partner und wie viele Reinigungen sie vermitteln pro Tag in Berlin, in Deutschland, der Welt, darüber reden sie nicht. So transparent muss der Markt dann auch wieder nicht sein.

Nur "geprüfte" Kräfte - doch welche Anforderungen stecken dahinter?

Helpling ist nicht die einzige Plattform dieser Art. Clean Agents waren die ersten, es gibt Putzfee, Book-a-Tiger, Homejoy, lauter niedliche Namen für das im Wesentlichen gleiche Geschäftsmodell, gegründet oder nachgemacht von Männern um die 30. Weniger niedlich klingen die Geldgeber im Hintergrund und die Summen an Risikokapital, die eingesetzt werden. Rund 36 Millionen Euro für Homejoy, 56 Millionen Euro für Helpling, und dahinter stehen die Großen: Google, Rocket Internet, Mangrove Capitals, Point Nine Capital und so fort. Die wollen nicht nur spielen. Die wollen richtig Geld verdienen. Bleibt die Frage: Wie sollen diese Millionenbeträge jemals wieder hereinkommen? Mit Putzen?

Die Plattformen versprechen viel: Nur legale, „geprüfte“ oder „zertifizierte“ Kräfte sollen geschickt werden, wobei „prüfen“ ein weiter Begriff ist, und ein „Zertifikat“ kann alles Mögliche sein. Berufen kann man sich im Ernstfall auf nichts.

All diese Plattformen sind eben nur Vermittler: Anders als Auftritt, Firmenshirts und Werbesprüche vermuten lassen, sind die Putzkräfte nicht Teil der Firma. Sie sind selbstständig und völlig frei – auch von Standards und einem geregelten Einkommen. Es gibt kein Weisungsrecht des Portals, es gibt nicht einmal die Garantie, dass der, den man gebucht hat, auch kommt: Jeder Selbstständige kann die Arbeit seinerseits von Subunternehmern erledigen lassen.

20 Prozent Vermittlungspauschale 

Die Reinigungskraft bekommt Arbeitsangebote, die ihren lokalen und zeitlichen Wünschen entsprechen – oder auch nicht. Es gibt keinen Anspruch auf eine bestimmte Anzahl von Arbeitsstunden, auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungs- und Arbeitsschutz und all den anderen, oft verspotteten Kram, den die einen soziale Sicherheit nennen und die anderen Ballast, weil er Arbeit teuer und unflexibel macht. Wenn einer alt wird, langsamer, ängstlicher, schlechte Bewertungen bekommt, muss man ihn nicht fragen, was los ist. Man muss ihn nicht zum Betriebsarzt schicken oder ein ernstes Wort mit ihm reden. Man muss ihm nicht mal kündigen. Man vermittelt ihm einfach keine Jobs mehr.

„There is no free lunch“, lautet eine alte Weisheit der Volkswirtschaft. Irgendeiner bezahlt die Zeche, wenn die Kunden nicht viel mehr als früher hinlegen und trotzdem noch 20 Prozent für die Vermittler übrig bleiben sollen.

Heidemarie Böning ist 60, studierte Betriebswirtin mit Auslandserfahrung. Sie hätte schon gern einen schönen festen Job: „Aber ich bin zu alt, mich stellt doch keiner mehr ein.“ Sie hat vieles probiert nach der Wende: Logistik in einer Fleischfabrik, Kundenrückgewinnung für E-Plus, Customerservice, Callcenter, Familienservice. Das Ende war meistens: Outsourcing. Es wurde schon viel outgesourct in Heidemarie Bönings Leben, und das hieß immer: Es fand sich jemand, der jünger, schneller, billiger war, weniger Ansprüche stellte und keine Sicherheit verlangte. Jetzt putzt sie also für Helpling und ist gar nicht mal unglücklich damit. Sie nimmt Jobs zuschlagsfrei auch sonntags und kommt damit gerade so über die Runden.

Moderne Tagelöhnerei?

Die Frage für sie ist nur, wie lange sie in ihrem Alter diesen Job durchhält. Zwischen 10,32 und 11,92 Euro brutto verbleiben bei denen, die die Arbeit machen.

Wenn man sich von dem Geld allerdings noch krankenversichern, selbst fürs Alter vorsorgen, selbst die Fahrtkosten und -zeiten bestreiten muss und die Ausfälle auch, ist man am Ende vom Mindestlohn sehr weit entfernt. Von Hungerlohn und moderner Tagelöhnerei spricht Johannes Bungart, der Chef des Verbandes der Gebäudereiniger. Aber man kann natürlich niemandem verbieten, sich selbst auszubeuten.

„Wenn es sich für die Leute nicht rechnen würde, würden sie es nicht machen, und unser Geschäftsmodell würde nicht funktionieren“, entgegnet Benedikt Franke. Und eine Arbeit bei Helpling sei eher gedacht für Leute, die etwas für nebenbei suchen oder zeitlich flexibel sein müssen. „Es ist doch etwas Positives, wenn Leute jetzt Zugang zu Arbeit haben, die das vorher nicht hatten“, findet Franke. „Die Alternative wäre für viele, schwarz oder gar nicht zu arbeiten.“

Dass die Putzkräfte in aller Regel eine Alternative zum Helpling-Job haben, liegt vor allem am deutschen Sozialstaat, mit dem die Plattformen möglichst wenig zu tun haben wollen.

Plattformen wie Helpling verändern die Arbeitswelt

Anderswo sind die Wahlmöglichkeiten längst verschwunden. In den USA müssen auch die Kranken und die Alten diese Arbeit machen, für ein Geld, von dem sie sich eine Wohnung oft nicht leisten können. Nur kurz erschraken einige Kunden in Los Angeles, als sie ihre Plattform-Putzkräfte fragten, wo sie wohnen, und die sagten: auf der Straße.

Die Frage liegt natürlich nahe, wann das Jobcenter in Deutschland auf die Idee kommt, Arbeitslose an die Putzplattformen zu verweisen oder an Bauarbeiterplattformen oder Wäschereiplattformen, damit sie dem Staat nicht auf der Tasche liegen.

„Es geht doch schon lange nicht mehr nur ums Putzen“, sagt Lothar Schröder vom Bundesvorstand der Gewerkschaft Verdi. „Diese Plattformen erobern den Arbeitsmarkt. Und das Ding hat an Geschwindigkeit rasant zugenommen.“ Längst gehe es auch um andere Dienstleistungen. Um Taxis, um Babysitter, um Essenslieferanten. Um Anwälte, um Handwerker, um Biomärkte. Um Programmierer, Ingenieure, Architekten. Es geht um die Zukunft der Arbeit. Schröder scheint eher nicht damit zu rechnen, dass goldene Zeiten anbrechen für die, die nur ihre Arbeit zu verkaufen haben. „Das Wesen von Plattformen ist, dass wenige sehr schnell sehr viel verdienen und die vielen sehr wenig“, sagt Schröder. Denn durch die Plattformen geraten die Preise unter Druck. „Die Arbeit wandert ins Normenfreie ab. Die Industrialisierung hat eben auch soziale Standards hervorgebracht, die lange Gültigkeit hatten. Die verschwinden jetzt wieder. Jeder kämpft für sich, und wenn er nicht mehr kann, hat er Pech“, sagt Schröder.

Geflügelte Worte von Gründern: "Wie Uber für..."

Durch die Plattformen gerät auch der sozialversicherungspflichtige Jobmarkt unter Druck. Doch die deutsche Politik sieht weg oder staunend vom Spielfeldrand zu. „Für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist es wichtig, dass durch die verstärkte Vermittlung von Dienstleistungen keine unerwünschten sozialpolitischen Folgen entstehen“, lautet die magere Antwort auf die Frage nach den Auswirkungen der Plattformen auf die Arbeitswelt, auf die Sozialkassen. Ja, wer mag schon unerwünschte Folgen? „Konkrete Daten und Erkenntnisse hierüber liegen bisher jedoch nicht vor“ , heißt es weiter.

Die Taxi-Plattform Uber, die per App Fahrer von Privatfahrzeugen und Kunden verkuppelt und so Vorschriften für das Taxigewerbe umgeht, war jedenfalls wohl nur der Anfang. Oder besser gesagt: der Durchbruch. Seit der Taxidienst breit diskutiert und teilweise auch bekämpft wird, haben sich die Investoren in vergleich bare Modelle geradezu verliebt, auch in Deutschland. Kaum ein Gründer, der Geld will, kommt noch ohne den Hinweis aus: „Das ist das Uber für ... Essen, Blumen, Handwerker.“ Und kaum einer, dem das überzeugend gelingt, geht ohne Millionen wieder nach Hause. „Geld einsammeln“ ist der Begriff, der dafür gern benutzt wird, und er klingt so schön nach Klassenkasse, nach Centbeträgen, nach Zusammenlegen für eine gute Idee.

Es klingt nicht nach Milliarden, Monopolen, Marktbeherrschung. Regeln, Gesetze und Standards will man für diese Art Unternehmungen eher nicht. Auch das, so der Glaube der Generation Start-up, regelt der Markt am besten selbst. „Uber und Airbnb beschreiten einen sehr effizienten und neuen Weg, Sachen zu nutzen, die man bisher nicht nutzen konnte“, findet Benedikt Franke. „Und ich glaube, dass man Gesetze, die teils schon sehr lange bestehen, mit Bedacht an die technischen Entwicklungen anpassen muss.“

Mehr Marketing. Mehr Glück. 

Neuerdings bläst den Plattform-Kapitalisten allerdings ein bisschen Wind ins Gesicht. „Das Silicon Valley hat ein Arschlochproblem“, sagt Internetversteher Sascha Lobo, und das ist harmlos ausgedrückt. Die Internetindustrie als Ganzes hat neuerdings ein Arschlochproblem.

Auch wenn die Kanzlerin sich mit dem Rocket-Internet-Gründer Oliver Samwer auf Kongressen zeigt: Dessen Kriegsrhetorik und die aggressive Strategie des Uber-Königs Travis Kalanick, der ankündigte, sich um Verbote und Auflagen einfach nicht zu scheren, haben den Glauben an eine bessere Welt durch die digitale sogenannte Share Economy angekratzt.

Denn immer stärker keimt der Verdacht, dass unter den flauschigen Kapuzenpullis gar keine sanften Typen stecken, die irgendwas „teilen“ wollen und die Welt zu einem besseren Ort machen, sondern ein kleiner Kreis knallharter Egoisten, die ihre besseren Startchancen und ihre gute Ausbildung und das Glück der späten Geburt im digitalen Zeitalter ausnutzen, um aus dieser neuen Welt möglichst viel Profit zu schlagen – auch, indem sie die Werte und Regeln der alten Welt für obsolet erklären.

Längst geht es nicht mehr ums Teilen, sondern um das große Geschäft. Eine Plattform ist nur dann ein Geschäft, wenn viele Nachfrager auf viele Angebote stoßen, wenn viele Vermittlungen anfallen und viele Provisionen kassiert werden. Die ganzen Millionen gehen nicht in den Reinigungsservice.

Für das Betreiben einer solchen Website braucht man keine Millionen. Aber für die Akquise von Kunden und von „Partnern“. Für massives Marketing, Aktionen, Rabatte, Kampagnen und dafür, die Konkurrenten vom Markt zu schubsen. Und da die anderen auch viel Geld haben und das Geschäftsmodell das gleiche ist, braucht man vor allem eins: mehr Kampagnen. Mehr Marketing. Mehr Glück. Mehr Geld. Mehr von allem hatte offenbar Helpling. Homejoy hat inzwischen aufgegeben, offiziell, weil Putzkräfte keine Partner mehr sein wollten, sondern lieber Angestellte, und Klage eingereicht haben. Clean Agents und Hassle, der Marktführer in Großbritannien, wurden von Helpling übernommen.

Schöne neue Welt?

Man sollte das nicht madig machen. Niemand hat etwas gegen neue Unternehmen, neue Ideen und neue Technologie. Niemand hat etwas gegen eine bessere Welt. Aber ganz so einfach, wie sich die Plattform-Kapitalisten das vorstellen, geht es vielleicht nicht.

Nur Vermittler zu sein, keine Verantwortung zu übernehmen, um die Gemeinschaftskasse einen Bogen zu schlagen und daran zu verdienen – das reicht vielleicht für eine App mit tanzenden Avataren, wohnhaft in einem Computerspiel. Aber jetzt werden diese virtuellen Kameraden plötzlich zu echten Menschen aus Fleisch und Blut. Zu Leuten, die Fehler machen, nett sind, vielleicht aber auch böse. Die bleiben nicht digital, sondern kommen jetzt in mein Haus, sollen auf meine Kinder aufpassen, mein Essen bringen, meine Eltern pflegen und mich durch die Gegend fahren. Was, wenn sie mich betrügen, vergewaltigen, bestehlen oder einfach nur schlechte Laune haben?

Die alte, gemütliche, analoge Stiftung Warentest, die gerade 50 Jahre alt geworden ist, hat mit ihren alten, gemütlichen, aber sehr bewährten Standards die Putzportale und ihre Versprechungen unter die Lupe genommen. Empfehlen möchte sie danach keine davon. Denn trotz massiver Werbung mit Zertifikaten, Putztests, Sicherheit, Kulanz und Bequemlichkeit findet sich die Wahrheit bei allen Portalen fast wortgleich im Sehr-klein-Gedruckten:

„Helpling fungiert nur als Vermittler zwischen den Parteien des Dienstleistungsvertrages. Helpling ... schuldet daher weder die Erbringung einer ordnungsgemäßen Tätigkeit noch haftet Helpling für die Mängel oder sonstige sich aus der nicht ordnungsgemäßen Leistungserbringung ergebenden Rechtsfolgen.“

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