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Unternehmen: Ein Mann im Höhenrausch

Aus einem Getränk für thailändische Lastwagenfahrer machte Dietrich Mateschitz das Kultprodukt Red Bull. Die Geschichte eines sagenhaften Aufstiegs.

Magst eine Rolex kaufen? Der Markt ist überschwemmt", sagt Stau, während er nach dem Frühstück noch schnell über sein Handy E-Mails abruft und sich dann an der Avenida Atl‰ntica, Rio de Janeiro, in ein Taxi zwängt. "Viagra gibt's auch, aber nimmer so viel." Er verflucht unerwünschte Werbemails, gegen die er sein Handy noch nicht schützen kann. Trotzdem lässt der 41-Jährige auf sein 800-Euro-Telefon nichts kommen. "Damit habe ich neulich sogar aus dem Hubschrauber Bilder übertragen", sagt Stau.

Stau ist Journalist. Die vier Buchstaben sind sein Kürzel aus der Zeit, als er noch als Stefan Aufschnaiter für den Wiener "Kurier" News aus Tirol lieferte. Heute berichtet er aus der ganzen Welt. Aber seine Nachrichten sind nun ausschließlich Nachrichten aus der Welt von Red Bull, seit acht Jahren schon. Stau hustet, wie immer, wenn er unter Druck ist. Die Zeit rast. Stau rast auch. Jetzt zum City-Flughafen.

Dort entschwebt er gemeinsam mit dem Fallschirmspringer Felix Baumgartner im Hubschrauber. Baumgartner dirigiert den Piloten direkt über die weiße Zeltstadt an der Copacabana, die Red Bull als Startbereich für die Veranstaltung "Giants of Rio" hat aufbauen lassen. Pünktlich um elf Uhr springt Baumgartner zur Eröffnung aus 1000 Meter Höhe. Stau fotografiert. Um die Spannung des Publikums zu steigern, zieht Baumgartner den Fallschirm erst 50 Meter über dem Boden. Eine halbe Sekunde vor dem Aufprall. Stau schaut nach unten. Hat Baumgartner den Sprung überlebt? "Je größer die Veranstaltung, desto mehr gehst du auf Risiko", wird der später sagen.

Action, Thrill, Risiko.

Das sind die Attribute, mit denen das Getränkeunternehmen Red Bull in Verbindung gebracht werden möchte. "Giants of Rio" war eine der aufwendigsten Werbemaßnahmen in der Geschichte der Firma, die sich anschickt, mit dem süßlichen Energy-Drink, der schmeckt wie verflüssigte Gummibärchen, die Weltmärkte zu erobern wie einst Coca-Cola. Die Legende sagt, dass Firmengründer Dietrich Mateschitz einst die Losung ausgegeben habe, er wolle Red Bull so groß wie Coca-Cola machen. Heute will er davon nichts mehr wissen. Aber er sagt: "Coca-Cola hat 100 Jahre Geschichte. Wir haben 100 Jahre Zukunft." Red Bull gibt es in mehr als 120 Ländern. Von den größeren Märkten fehlen nur noch Frankreich und einige Staaten in Asien.

Im Mutterland Österreich ist der Umsatz bereits nahezu so groß wie der von der braunen Brause aus den USA. Eine Milliarde Dosen pro Jahr verkauft Red Bull in ganz Europa. Eine Milliarde sind es auch in den USA. Der Umsatz liegt bei zwei Milliarden Euro pro Jahr. Mateschitz hat es als erster Österreicher auf die Liste der weltweit Reichsten des amerikanischen Magazins "Forbes" geschafft. Seine Gewinne sind enorm, die Rendite wird auf 80 Prozent geschätzt. Davon hat sich Red Bull nun auch die Formel-1-Rennställe Jaguar und Minardi zugelegt und auch noch den Salzburger Fußballklub übernommen, vormals Austria, heute Red Bull Salzburg. Das Stadion wird renoviert und in Red-Bull-Arena umbenannt. Als Berater fungiert Franz Beckenbauer, ein Freund des Chefs.

Mateschitz wird weltweit als Marketing-Genie gefeiert. Der Österreicher hat vorgemacht, wie man aus dem Nichts in Kürze eine Weltmarke schafft. Red Bull produziert nichts selbst. Keine Dosen. Kein Getränk - das wird in Lizenz hergestellt. Red Bull produziert nur Image. Jeder soll das machen, was er am besten kann, ist die Devise des Gründers, der das Sport-Sponsoring revolutionierte, weil er als erster Unternehmer auf das Vermarktungspotenzial von Extremsport gesetzt hat. Das ist ein Gutteil seines Erfolgs. Aber nur ein Teil.

"Unsere Sportler geben der Marke den Charakter", sagt Mateschitz, 61, der passend zum Image gekleidet ist. Jeans, Lederjacke, weit geöffnetes weißes Hemd. Die Bartstoppeln im Gesicht verleihen ihm den Charme eines gut situierten, alternden Freaks. Das Yin-Yang-Emblem am Lederband um seinen Hals passt optisch dazu - und verrät sein taoistisches Weltbild. Gegensätze sind demnach im ständigen Widerstreit, um am Ende die kosmische Harmonie herzustellen. Für Red Bull übersetzt heißt das: Locker ist okay, aber beim Geschäft ist Härte angesagt. "Es machen viele den Fehler, dass sie glauben: Red Bull ist witzig, also ist es auch die Firma", sagt Mateschitz. "Die sind dann überrascht, wenn das Unternehmen selbst so viel ernsthafter auftritt als die Marke in der Öffentlichkeit."

So ist es auch bei den Sport-Events, die Red Bull zelebriert. In Rio kämpfen Schwimmer, Mountainbiker, Hängegleiterpiloten und Läufer in einem Staffelspektakel um den Mannschaftssieg. "Witzig, intelligent, selbstironisch, kreativ", so lernen es Firmenneulinge, möchte sich Red Bull vermitteln - und vor allem "nonkonformistisch". Geht es aber darum, dies zu inszenieren und in die Welt zu tragen, wird nichts dem Zufall überlassen. 320 Athleten hat Red Bull aus 30 Nationen einfliegen lassen, darunter Weltmeister, Olympiasieger, Ironman-Gewinner. Auch 120 Journalisten hat Red Bull eingeladen. Viele haben Block und Kamera zu Hause gelassen. Red Bull wird ihnen vorgefertigte Texte und Videos liefern. Beste Qualität. Fotos gibt's sowieso, das Logo immer gut platziert.

"Wir sind Qualitätsfetischisten", sagt Mateschitz. 27 Kamerateams und zehn Fotografen haben seine Leute engagiert. Spezialisten für Unterwasserfotografie, Action, Flugaufnahmen. Acht Funkkameras senden Bilder und Ton an ein Übertragungsflugzeug; damit dies sicher in 3000 Meter Höhe kreisen kann, ist der Luftraum über Rio gesperrt worden. Das ganze Geschehen wird direkt im Internet übertragen. Der "Live ticker" dort meldet: "Die Giganten von Rio sind auf der Strecke. Vier gegen die Grenzen. Sie kämpfen gegeneinander und gegen die Natur."

"Gute Events, optimal kommuniziert und in den Medien platziert - das ist das Geheimnis für den Erfolg", sagt Stau. Jetzt, nach Baumgartners Sprung, sitzt er schon wieder im Taxi, während die Schwimmer gegen die Brandung kämpfen. Stau ist für die aktuelle Berichterstattung in den Printmedien zuständig. Er nestelt einen Minicomputer aus der Hosentasche und überträgt aus dem Taxi seine Bilder vom Sprung. Er lacht. Das Foto ist scharf. Die Kulisse von Rio wunderbar. Und das Logo von Red Bull gut lesbar. Er hat die Adressen von 27 000 Redaktionen und Nachrichtenagenturen rund um den Globus in seinem Computer gespeichert. "Dieses Foto läuft bestimmt", sagt Stau.

Er und Baumgartner landeten vor knapp sechs Jahren, bei der Markteinführung in Brasilien, ihren ersten großen medialen Coup. Baumgartner hatte sich damals abends am Fuße der Christus-Statue vor dem Wachpersonal versteckt und auf dem Gelände einschließen lassen. Fünf Nächte lang, bis endlich ein klarer Morgen kam. Mit einer Armbrust schoss er ein Seil über den 27 Meter hohen Arm der Christus-Figur, kletterte nach oben. Unten kamen schon die Wärter. Ihre Hunde bellten. Aber Baumgartner blieb, wie vereinbart, stehen, bis ihn der Hubschrauber mit dem Fotografen dreimal umkreist hatte. Dann sprang er. Es war der niedrigste Base-Jump der Geschichte. "Unten war mein erster Gedanke: gut, überlebt. Der zweite: Hoffentlich sind die Fotos was geworden", sagt Baumgartner. Stau gab sie in seinen Verteiler. "70 Prozent aller Zeitungen der Welt haben es gedruckt. Ein Drittel davon auf der ersten Seite."

Das Bild des Sprungs prangt heute sogar auf dem Titel eines Religionsbuchs für Neuntklässler in Österreich. Und Fallschirmspringer Baumgartner hat ein eigenes Büro im Red-Bull-Hangar am Salzburger Flughafen bekommen. In dem gläsernen Palast residiert sonst nur der Chef persönlich, Dietrich Mateschitz, der Herr der Dosen. Ein Held in Österreich. Bewundert, weil er mit Red Bull ein cooleres Image von Österreich in die Welt hinaus trägt als Lipizzaner, Philharmoniker oder die Mozartkugel.

Seine Firmenflotte "Flying Bulls" ist so groß geworden, dass er damit locker bei der Landesverteidigung aushelfen könnte. Alles wird getan, um zu zeigen, dass Red Bull Flügel verleiht. Für Flugschauen und Rennserien hat Mateschitz zwölf Maschinen angeschafft, darunter eine Douglas DC-6B, die einst Jugoslawiens Staatschef Marschall Tito gehörte, einen F4U-4 Corsair Jagdbomber, drei Alpha Jets der Bundeswehr, die einzigen mit Zulassung für die zivile Luftfahrt. Bei Flugtagen der österreichischen Luftwaffe übernimmt Red Bull mit seiner Flotte die Rolle des Feindes. Dann tragen sogar die Armeepiloten das Red-Bull-Logo auf ihren Mützen.

Bei der Eröffnung des Hangars kam fast alles, was in Österreich Rang und Namen hat. Und auch Naomi Campbell war da. "DM", wie Mitarbeiter den Chef ehrfürchtig nennen, wird ein Verhältnis mit dem Model nachgesagt. Mateschitz hat nichts gegen solche Geschichten. Er ist ledig, hat einen 13-jährigen Sohn, aber er redet nicht über Gerüchte. Lieber erzählt er von seinem abgeschieden gelegenen Hof im Pinzgau. Ein Refugium, auf das er sich gern zurückzieht. Haflinger-Pferde hält er sich dort. Manchmal fliegt er zur Brotzeit mit dem Helikopter rüber.

Schon eine Woche nach Eröffnung des Red-Bull-Hangars trafen sich dort die EU-Agrarminister, eingeladen von der Regierung in Wien. Mateschitz betrachtet auch seinen Glaspalast als Marketinginstrument. "Er bringt der Marke zusätzliches Image. Alles, was wir tun, muss in erster Linie Sinn machen für das Unternehmen", sagt er. "Wenn einem das auch noch persönlichen Spaß bereitet und meine Neigung erfüllt, umso besser. Das ist aber nicht das Entscheidungskriterium."

Seine persönliche Triebfeder war von Anfang an zu beweisen, dass es möglich ist, Red Bull vom asiatischen Markt in den Rest der Welt zu bringen. In Thailand wird die Urform von Red Bull seit Jahrzehnten vor allem an Lkw-Fahrer verkauft, die Marathonfahrten ohne Schlaf überstehen wollen. Als Mateschitz noch als Marketingchef bei Blendax arbeitete, war es für ihn nach jeder Landung in Thailand ein Ritual, sich mit Red Bull einzudecken. "Wir fuhren im Taxi direkt zum ersten Drugstore und haben gleich einen ganzen Karton gekauft", erinnert sich Mateschitz. "Der ganze Jetlag war weg, und wir fragten uns: Was machen wir mit dem angebrochenen Abend?" Zufällig lernte er den thailändischen Hersteller des Getränks kennen. Der Österreicher wurde sein Partner und ist heute zur Hälfte an seiner Firma beteiligt.

Mateschitz hat nicht vergessen, dass ihn alle für einen Spinner hielten, als er 1984 den Job bei Blendax schmiss, um seine Vision zu verwirklichen, mit einem Energiedrink den Weltmarkt zu erobern. Drei Jahre ließ er an der Mischung feilen. Weniger Süßstoffe, weniger Koffein, besseres Image.

Drei Jahre kämpfte er, bis er die Genehmigung hatte, die modifizierte Rezeptur als Genussmittel auf den Markt bringen zu dürfen und nicht als pharmazeutisches Produkt, bei dem ein Beipackzettel womöglich vor Nebenwirkungen hätte warnen müssen. Drei Jahre feilte er am Werbeslogan. Drei Jahre am Design der Dose. "Ich hätte die halbe Getränkedosenwelt mit Dosendesigns versorgen können", sagt Mateschitz. Drei Jahre auch widmete er sich seinem Marketingkonzept. "Es gibt keinen bestehenden Markt für Red Bull. Aber Red Bull wird ihn schaffen", schrieb er.

Doch er suchte lange vergebens nach einem Abfüller, weil jeder spätestens bei der Geschmacksprobe abwinkte. Die versprochene Wirkung hielten die Abfüller für zweifelhaft. Koffein ist nur so viel enthalten wie in einem starken Kaffee. Von Taurin, das die Aufmerksamkeit, das Reaktionsvermögen und die Konzentration verbessern soll, hatte noch nie jemand etwas gehört. Das Gerücht, dass es in Stierhoden vorkommt, beflügelt die Fantasie. Aber was es tatsächlich bewirkt, weiß kein Mensch.

"Auch ich habe gedacht, der spinnt. Aber ich wurde eines Besseren belehrt", sagt Roman Rauch, einer der größten Fruchtsaftabfüller Europas mit Sitz in Nüziders, Vorarlberg. Inzwischen haben ihm Mateschitz' Aufträge die 100 Millionen Euro teure Abfüllanlage bei Bludenz finanziert. Mit eigener Wasserquelle, eigenem Bahnanschluss, von dem aus Container in die ganze Welt verschickt werden.

Den Luxus, nur an einem einzigen Ort der Welt abzufüllen, kann sich die Firma leisten. Red Bull ist teuer. Die Dose kostet, egal wo, mindestens einen Euro. Der Literpreis liegt fünfmal so hoch wie bei Coca-Cola, und produziert wird rund um die Uhr, an 365 Tagen. In einer Stunde füllen sie heute so viel von dem Getränk ab wie im gesamten ersten Jahr, als Mateschitz nur eine einzige Angestellte hatte.

Mit einem Mini Cooper fuhr sie zu Unis, zu Konzerten und auf Partys, wo sie Dosen verschenkte, um den Markt zu testen. Der Chef erwartete sie sehnsüchtig mit der Frage: "Und, haben sie's genommen?" Diese Form der Werbung gehört noch heute ebenso zum Marketingmix wie die 500 gesponserten Extremsportler. Offiziell heißt es, dass Athleten und Marke sich immer verbunden blieben, wie in einer Familie. Aber ein kleiner Selektionsprozess hat schon stattgefunden. Mateschitz will nur die Besten: "Wenn das Produkt Energy-Drink heißt, der Mann aber Vorletzter wird, da sagen die Leute: Gebt ihnen etwas anderes zu trinken."

Und auch bei Red Bull haben Controller Einzug gehalten, die jeden ausgegebenen Euro kritisch prüfen. Das Spektakel "Giants of Rio" hat rund 3,5 Millionen Euro gekostet - und nicht alle in der Firma fanden, dass sich das gelohnt hat. In der Stadt hat kaum jemand Notiz von Red Bull genommen. Immer wieder fielen die Funkkameras aus. Bei den Hängegleitern spielte die Thermik nicht mit. Rückenwind und Inversion verhinderten ihren Flug vorbei an der Christus-Statue.

Stau sitzt längst im Hotel Luxor Regente, Zimmer 440. Hier gibt es die schnellste Internetverbindung aller Hotels, die er in den vergangenen Tagen getestet hat. Er formuliert noch an seinem Text. Seine Dolmetscher warten. Stau wird alle potenziellen Kunden in deren Landessprache beliefern, diesmal sind es acht verschiedene. Zuerst kommt der brasilianische Markt dran. Im Fernsehen läuft Fußball. Stau hustet. "Gegen die Konkurrenz musst du in Brasilien erst einmal antreten", sagt er.

Zur Party für die Giganten von Rio schafft er es nicht mehr. Er mailt bis weit nach Mitternacht. Danach kurz ein Bier, dann ins Bett. Als er früh am nächsten Morgen auf sein Taxi zum Flughafen wartet, hat er bereits sämtliche örtliche Zeitungen vom Tage gekauft. Fußball, überall Fußball - und zu allem Überfluss ist in Indien ein brasilianischer Fußballspieler auf dem Feld gestorben. Das Foto des Toten ist in manchen Blättern größer als das von Baumgartners Sprung über Rio. "Der hat mir die ganze Seite zusammengehauen", flucht der Journalist.

Zu Hause in Tirol wird er mit den Ergebnissen der globalen Aussendung versöhnt. "Es ist dann doch noch ein dickes Ding geworden", sagt Stau zufrieden. Hunderte von Blättern haben seinen Text und seine Bilder gedruckt. Besonders freut er sich über die Tageszeitung aus Murcia, Spanien, die zum Foto von Baumgartners Absprung wörtlich geschrieben hat, dass Red Bull Flügel verleihe. Das Foto hat sich Stau zur Erinnerung längst auf seinem Handy abgespeichert, jederzeit abrufbar.

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.