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Opec schaut zu, wie der Ölpreis fällt: Das Kartell ist schwach

Trotz fallender Ölpreise drosselt die Opec die Fördermenge nicht. Das Kartell ist tief gespalten: Den reichen Golfstaaten machen die fallenden Preise noch nichts aus, andere Länder leiden schon.

Eine Erdölraffinerie in Westfrankreich. Die Opec hat am Donnerstag beschlossen, die Fördermenge unverändert zu lassen

Eine Erdölraffinerie in Westfrankreich. Die Opec hat am Donnerstag beschlossen, die Fördermenge unverändert zu lassen

Einst galt die Opec als mächtigster Akteur am Ölmarkt. Als die Organisation erdölexportierender Länder in den 1970er Jahren ihre Fördermenge erstmals massiv drosselte, um den Westen für die Unterstützung Israels abzustrafen, ächzte die Weltwirtschaft. Heute scheint das einst mächtige Kartell deutlich schwächer. Bei seiner halbjährigen Sitzung in Wien einigten sich die zwölf Mitgliedstaaten nicht auf eine vielerorts erwartete Kürzung ihrer Produktion. Eine Erklärung blieb die Opec weitgehend schuldig.

Vor der Sitzung war der Druck auf das Kartell immens. Die Preise für Rohöl waren seit Juni um rund 30 Prozent abgerauscht. Experten erwarteten zumindest irgendeine Reaktion. Denn die Organisation hat zwar seit 2011 das selbstgesteckte Förderzielziel von 30 Millionen Barrel am Tag - sie lieferte aber zuletzt deutlich mehr. Damit ist auch die Opec - neben dem Boom von Schieferöl in den USA und der schwachen weltweiten Nachfrage aufgrund der Wirtschaftsflaute - für den Preisverfall mit verantwortlich.

Doch das Kartell ist tief gespalten, wie in Wien überdeutlich wurde. Ein "Bündnis gegen den Ölpreisverfall" hatte etwa Venezuelas Präsident Nicolás Maduro im Vorfeld angekündigt. Das Opec-Mitgliedsland ist von den Öleinnahmen extrem abhängig. Am Donnerstag signalisierte Außenminister Rafael Ramirez noch aus dem Konferenzsaal des Opec-Sitzes in Wien Zustimmung zu deutlichen Produktionskürzungen, um die Preise zu stabilisieren.

Doch am Ende setzten sich die mächtigen Golfstaaten um den mit Abstand größten Opec-Produzenten Saudi-Arabien durch, der schon unmittelbar vor dem Treffen eine Förderkürzung ablehnte. "Die Golfländer können mit dem Preis einfach noch leben", kommentierte etwa Energieanalystin Cornelia Meyer die Entscheidung in Wien.

Im Gegensatz beispielsweise zu Venezuela oder auch dem Iran können wohlhabendere Länder wie Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate deutlich tiefere Preise verkraften.

Dadurch wurde auch deutlich, dass die Opec sich nicht mehr in erster Linie als Garant stabiler Preise sieht. "Die Zeiten, in denen das Kartell den globalen Rohölnotierungen durch Absprachen bei den Fördermengen die Richtung vorgeben konnte, sind anscheinend vorbei", analysierte am Donnerstag die NordLB.

Stattdessen scheint es vor allem darum zu gehen, Marktanteile zu retten - vor allem gegen die zuletzt erstarkte Konkurrenz in den USA. "Die niedrigen Preise bedeuten auch, dass es für US- Schieferölproduzenten schwieriger wird, zu produzieren", sagte Meyer. Denn die aufwendige Förderung von Schieferöl durch die umstrittene Frackingtechnologie ist deutlich teurer. Im November hatte Saudi-Arabien bereits US-Kunden einen überraschenden Sonderrabatt gewährt - ebenfalls um Marktanteile zu verteidigen, wie Experten urteilten.

"Wir sind um die Preise besorgt", sagte nun Opec-Generalsekretär Abdalla El-Badri. Doch die Aussage passt nicht zur Reaktion des Kartells auf den Preisverfall. Den Widerspruch wollte El-Badri in Wien nicht auflösen. "Warum machen Sie sich Sorgen?", antwortete er lediglich auf bohrende Nachfragen der Weltpresse. "Hilft es nicht beim Tanken, wenn der Ölpreis sinkt?"

haw/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(