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Ratgeber Allergie

Wenn die Arbeit krank macht

Symptome

Anzeichen eines allergischen Kontaktekzems

Ein allergisches Kontaktekzem kann verschiedene Beschwerden und Veränderungen an der Haut verursachen:

  • Rötung
  • Schwellung
  • Juckreiz
  • Nässende Haut
  • Spannungsgefühl
  • Brennen
  • Blasen
  • Schuppung
  • Verstärkte Hautfärbung
  • Verhornung
  • Krustenbildung
  • Hauteinrisse
  • Verdickung der Haut und Vergröberung der Hautfalten

Normalerweise entwickelt sich ein solches Ekzem nur an jenen Stellen der Haut, die zuvor mit dem Allergen in Berührung gekommen sind. Sie können überall auftreten, meist sind aber die Hände betroffen. Bei einer besonders intensiven Sensibilisierung können aber auch frühere Ekzeme wieder aufflammen, obwohl das Allergen dort vielleicht gar nicht direkt eingedrungen ist. Möglich sind auch Reaktionen durch unbewusstes Übertragen des Auslösers. Wenn sich zum Beispiel eine Kosmetikerin mit einer Nagellackallergie die Augen reibt, kann sich ein Ekzem an den Lidern bilden.

Anzeichen eines Asthma bronchiale

Das Tückische beim Asthma bronchiale ist, dass es sowohl eine IgE-vermittelte Sofortreaktion als auch eine Spätreaktion geben kann, die sich erst nach sechs bis zwölf Stunden äußert. Daher ist es oft schwierig, die Beschwerden einem Auslöser zuzuordnen. Im Laufe der Jahre kann sich außerdem das Spektrum der allergieauslösenden Stoffe erweitern: Anfangs bereitet nur ein Allergen Probleme, später sind es mehrere.

Das Leitsymptom der asthmatischen Beschwerden ist die anfallsweise auftretende Atemnot. Sie entsteht, weil sich die Luftwege aufgrund einer Allergie verengen. Gleichzeitig ist die Ausatmung verlängert und erschwert - deshalb entstehen beim Atmen Pfeif-, Zisch- und Brummgeräusche.

Weitere mögliche Symptome des allergischen Asthma bronchiale sind:

  • (Reiz-)Husten mit zähem Auswurf
  • Kurzatmigkeit
  • Wässrige Absonderungen aus der Nase
  • Entzündung der Augenbindehäute
  • Fieber

Schwere Atemnot, Engegefühl? Achtung, Notfall!

Wenn sich die Atemwege plötzlich verengen, kann ein akuter Asthmaanfall folgen. Betroffene bekommen kaum noch Luft, in der Brust macht sich ein Engegefühl breit. Auch zwischen den Anfällen hustet der Patient und hat Schwierigkeiten beim Atmen. Dieser Zustand, auch Status asthmaticus genannt, kann wenige Sekunden bis mehrere Stunden dauern, manchmal auch einige Tage. In so einem Fall muss schnell gehandelt werden, denn wie bei einem allergischen Schock handelt es sich um eine lebensbedrohliche Situation. Das Asthma belastet Herz und Lunge sehr stark. Zum einen kommt nicht genügend Sauerstoff in die Lungen hinein, noch gelangt genügend Kohlendioxid aus der Lunge heraus. Auf Dauer kann dies zu einer Lungenüberblähung (Lungenemphysem) führen. Die Betroffenen haben Angst zu ersticken und brauchen dringend einen Notarzt.

Anzeichen einer exogen allergischen Alveolitis

Die berufsbedingte exogen allergische Alveolitis ist eine allergisch-entzündliche Reaktion der Lungenbläschen auf organische (Arbeits-)Stäube. Auf Dauer wird das Lungengewebe unumkehrbar in Bindegewebe umgebaut, was die Funktion des Organs einschränkt. Ärzte unterscheiden zwei Formen: die akute mit einer massiven Allergenzufuhr und die chronische, bei der die Allergenzufuhr andauert und eher niedrig dosiert ist.

Die akute exogen allergische Alveolitis führt zu grippeähnlichen Beschwerden mit Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Husten und Fieber. Bei der Atmung sind häufig rasselnde Geräusche zu hören, die charakteristisch für diese Erkrankung sind. Die chronische Form ist verläuft eher schleichend mit trockenem Husten, Abgeschlagenheit und Luftnot unter Belastung. In fortgeschrittenem Zustand zeigen sind die letzten Glieder der Finger oft aufgetrieben und verdickt (Trommelschlägel- oder Kolbenfinger) und haben große, gewölbte Fingernägel (Uhrglasnägel). Wie sie entstehen, ist unklar.

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Allergie bei Kindern

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