Viele Menschen interessieren sich für ganzheitlich orientierte Therapien, oft weil sie chronisch krank sind und fürchten, dass Medikamente unerwünschte Nebenwirkungen haben. stern.de zeigt, welche ergänzenden Verfahren sinnvoll sind und welche nicht.

Klimatherapie: Vor allem das Klima im Hochgebirge, an der Nordsee, am Mittelmeer und am Toten Meer bekommt vielen Neurodermitikern© Pavel Wolberg/DPA
Auch wenn das Interesse an alternativen Heilverfahren ungebrochen ist: Die wenigsten dieser Therapien halten einer strengen wissenschaftlichen Überprüfung stand. Bei 25 bis 40 Prozent der untersuchten Methoden liegt nur ein Placeboeffekt vor. Das heißt in etwa: Eine Wirkung ist nicht auf die Methode selbst zurückzuführen, sondern auf andere Einflüsse während der Behandlung. Das kann eine entsprechende Erwartungshaltung sein oder die Hoffnung, dass es funktioniert. Als Placebos bezeichnet man in klinischen Studien Testsubstanzen ohne Wirkstoff.
Manche Verfahren jedoch sind gut erprobt und können die schulmedizinische Behandlung ergänzen – wenn auch nicht ersetzen.
Zu den anerkannten und sinnvollen Verfahren gehören unter anderem:
Als bislang nicht anerkannt gelten folgende Heilverfahren:
Auf den folgenden Seiten werden einige dieser Methoden vorgestellt.