Der Trend zum Selbstzünder ist gebrochen. Auf TDI folgt TSI, sagt das Center Automotive Research (CAR). stern.de nennt die sieben Gründe, warum der Diesel langsam, aber sicher zurückfällt. Und warum der Benziner auf der Überholspur ist. Von Christoph M. Schwarzer

Der Audi 100 Avant hatte als Erster das neue Kürzel auf der Heckklappe: TDI© Hersteller
Als 1989 ein hellblauer Audi 100 Avant den Messestand der Ingolstädter auf der IAA zierte, haben nur wenige geahnt, wie wichtig das neue Kürzel auf seiner Heckklappe werden würde: TDI stand da. Zum ersten Mal. Der Rest ist Geschichte. Durch den niedrigeren Energiesteuersatz, ehemals Mineralölsteuer genannt, und den ebenso niedrigen Verbrauch wurde der Diesel für viele ein Muss.
Rückgang der Verkaufsanteile
Zwischen 1995 und 2005 verdreifachte sich der Marktanteil der Autos mit Heizölverträglichkeit von 14,6 auf 42,7 Prozent. Jetzt ist Schluss. Das Center Automotive Research (CAR) der FH Gelsenkirchen misst nach dem Zenith von 47,7 Prozent im letzten Jahr erstmals einen Rückgang der Dieselverkaufsanteile. Im 1. Quartal dieses Jahres waren es noch 45,9 Prozent. Prognose: Der Otto gewinnt Stück für Stück. Und das, obwohl mehr als die Hälfte aller Westeuropäer am liebsten auf und mit dem Diesel abfährt. stern.de nennt die sieben wichtigsten Gründe für den beginnenden Abstieg des Selbstzünders.