. .
Autokauf - Kaufberatung
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
4. Oktober 2009, 17:02 Uhr

Invasion der Elektro-Karren

Eine neue Form der Elektromobilität bereitet den US-Behörden Sorgen. Vor allem in Vororten haben sich elektrisch angetriebene "Golf-Karts" als Zweit- oder Drittwagen für kurze Trips zum Supermarkt etabliert.

Invasion, Elektro-Karren

Von wegen Straßenkreuzer, in Feiensiedlungen und Vororten machen sich die Golfwagen breit© Stan Honda/AFP

Eine neue Form der Elektromobilität bereitet den US-Behörden Sorgen. Vor allem in Vororten haben sich elektrisch angetriebene "Golf-Karts" als Zweit- oder Drittwagen für kurze Trips zum Supermarkt etabliert. Dabei nutzen die im US-Vergleich winzig wirkenden Autos auch öffentliche Straßen.

Vor allem die niedrigen Geschwindigkeiten und die fehlende Crash-Sicherheit der E-Wagen macht die Fahrt im Stadtverkehr unsicher. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA beobachtet das Phänomen laut einem Bericht des "Wall Street Journal" bereits. Geschätzt sind landesweit rund 100 000 derartige Fahrzeuge in Betrieb; sollte ihre Zahl weiter steigen, befürchten die Experten ernsthafte Sicherheitsprobleme. Die Versicherungsbranche denkt bereits über Crash-Tests nach, um ein genaueres Bild von der Lage zu erhalten.

Beliebt sind die kleinen Elektrowägelchen vor allem in den sonnenreichen Bundesstaaten. Sie kosten zwischen 8 000 Dollar und 20 000 Dollar und verfügen über Reichweiten bis zu gut 60 Kilometern. Lange Zeit waren sie lediglich in abgeschlossenen privaten Wohngebieten unterwegs, mittlerweile finden sie sich aber immer häufiger auch auf öffentlichen Straßen wieder - in den meisten Regionen ist das vollkommen legal. Allerdings sind sie bei einem Crash konventionellen Pkw hoffnungslos unterlegen, in der Regel verfügen sie weder über Türen noch Stoßstangen. Fehlende Nummernschild machen zudem der Polizei die Kontrolle schwer. Ihr Maximaltempo ist auf rund 40 km/h begrenzt, durch das Austricksen einer elektronischen Sperre sind aber auch deutlich höhere Geschwindigkeiten möglich.

Holger Holzer/MID
 
 
KOMMENTARE (8 von 8)
 
v5o3 (05.10.2009, 21:34 Uhr)
Lokal wird schon reagiert
So gibt es z.B. in Rocklin oder Lincoln hier in Kalifornien schon extra Fahrspuren fuer die "Golfwaegelchen". Die heissen hier uebrigens neighborhood electric vehicle (NEV). Da findet man neben der Radlspur (ja, die hat's hier auch) dann die NEV-Lane.
TT2007 (05.10.2009, 10:14 Uhr)
Verbieten sollte man auch gleich noch...
...Fahrräder, Elektrorollstühle, Inlineskater und Fußgänger. Die Argumentation passt analog. Keine Stoßstangen, kaum Knautschzone, selten Nummernschilder.
Alex-X (05.10.2009, 09:10 Uhr)
Fast wie im Osten
Man kann es den Amis nicht verdenken. Sie wollen das bezahlbare Elektroauto und bekommen es nicht. Weil GM die damals eingestampft hat. Sind eben anders. Ist eben anders, die US-Wirtschaft. Erst produzieren, dann Produktion vernichten und dann sagen: "Ham wa nich!"
itsalltitts (05.10.2009, 05:44 Uhr)
total sachlich
golfkarren: sind fuer den golfplatz gebaut.
haben null beschleunigung und null bremsen. kein problem auf dem platz.
golfkarren werden in der regel von leuten ueber 70 pilotiert.
also: zomby und keine bremsen und keine versicherung und:
wer zahlt bei einem unfall??
the tax payer.
soviel zu unweltfreundlich.
und:
20 grosse fuer eine golfkarre???.
Mein auto kostet weniger.
chatahootchee (05.10.2009, 01:32 Uhr)
KLARSTELLUNGEN
Golfkarren sind generell nicht im Strassenverkehr zugelassen.
Aber, wenn mit Scheinwerfer und Schluss- und Bremslicht ausgestattet, darf man sie auf Privatstrassen oder zum Beispiel in abgeschlossenen Wohngebieten (z.B. Counrty Clubs) benutzen, um vom Haus zum Klubhaus und dann auf den Golfkurs zu fahren.
Keinem hier im Golfclub faellt as ein, ueber die Ampelkreuzung zum Publix Supermarkt zu fahren.
Standard-Golfkarren gibt es schon ab $5,000.
LaoLu (05.10.2009, 00:41 Uhr)
Behörden
Statt sich zu freuen, daß die Bürger ihre spritfressenden Ketchupbomber in der Garage lassen.
Und @Fakten: Sie sollten sich mal Übertragungen von Golfturnieren im Fernsehen reintun. Wenn die Carts Probleme mit den Bremsen hätten. lägen da mehr in den Bunkern und Seen
Fakten (05.10.2009, 00:18 Uhr)
Hier handelt es sich meistens um Golf-Waegelchen...
...und die Bremsen sind speziell wenn es bergab geht ein Problem. Nahezu Null Verzoegerung.
dentix07 (04.10.2009, 23:17 Uhr)
Da sieht man's wieder
Da wo es möglich ist und wo man sie läßt, reagieren die Menschen viel schneller als Großkonzerne oder der Staat!
Natürlich muß die "wunderbare" Bürokratie sie jetzt wieder einfangen; geht doch nicht sowas, wo kämen wir denn da hin?
Komisch, hatte eigentlich erwartet. daß es in den USA anders wäre als in Europa! So kann man sich täuschen! ;)
MEHR ZUM ARTIKEL
E-Cart The Village People

Von wegen Amis verbrennen den Sprit nur gallonenweise in ihren dicken V8-Monstern. Unweit von Orlando im US-Staat Florida fahren Tausende von Rentnern mit Strom - und haben mächtig Spaß daran. mehr...

 
Partnerangebot Kfz-Versicherungsvergleich

Versicherungsbeiträge erhöht? Nutzen Sie jetzt Ihr Sonderkündigungsrecht und sparen Sie bis zu 500€ im Jahr. mehr

 
 
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (22/2012)
Dick im Geschäft