Zum Beispiel: Paracetamol-ratiopharm, Sinpro-N, Paracetamol-AL, Ben-u-ron, Captin-Saft
Paracetamol hemmt Schmerzen und senkt Fieber. Der Wirkstoff hat aber kaum Einfluss auf Entzündungen.
Bei gelegentlichen Spannungskopfschmerzen und bei leichter Migräne ist Paracetamol eine Alternative zu ASS.
Paracetamol ist meist besser verträglich als ASS, bei Kopfschmerzen eventuell aber etwas weniger gut wirksam. Ein Erwachsener nimmt 500 bis 1000 Milligramm, höchstens 4000 Milligramm pro Tag, bei Spannungskopfschmerzen höchstens 1500 Milligramm pro Tag. Paracetamol wird in der Leber abgebaut und kann diese eventuell schädigen. Daher sollten Sie sehr streng auf die Dosierung achten und den zeitlichen Abstand zwischen den einzelnen Tabletten einhalten. Das ist vor allem bei Kindern wichtig: Geben Sie Paracetamol höchstens alle vier bis sechs Stunden als Zäpfchen oder Saft.
Alkohol und Medikamente verstärken die mögliche leberschädigende Wirkung von Paracetamol. Die Nebenwirkungen an der Magenschleimhaut sind nicht so häufig wie bei ASS. Saftpräparate können Konservierungsmittel enthalten, auf die einige Menschen allergisch reagieren.