Die Alternative für Deutschland (AfD) ist eine 2013 in Berlin gegründete Partei. Bereits bei der Europawahl 2014 konnte sie Erfolge für sich verbuchen und zog in die Landesparlamente Sachen, Thüringen...
Machtwechsel an der Fraktionsspitze: Die AfD ist so stark wie nie im Plenum vertreten. Die neue Truppe wird von einem Mann geleitet, der bislang kaum in Erscheinung getreten ist.
Die Ungarn haben ihre korrupte Regierung abgewählt, im Rest Europas sind die Rechten tief verunsichert. Darf uns das Hoffnung machen? Es muss sogar, findet unsere Autorin.
Die noch recht neue Abgabe bringt sechsstellige Einnahmen. Ein Bauernverband lehnt sie komplett ab, der Vertreter eines anderen hält sie an sich für sinnvoll, kritisiert aber zu viel Bürokratie.
Cem Özdemir setzt auf eine offene Zusammenarbeit mit der CDU und betont: "Ein Wort ist bei mir ein Wort." Was er von Manuel Hagel und seiner künftigen Koalition erwartet.
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) begleitet den privaten Rettungsversuch für den vor Poel gestrandeten Buckelwal. Die AfD wirft ihm deshalb Wahlkampf vor.
Die Alternative für Deutschland (AfD) ist eine 2013 in Berlin gegründete Partei. Bereits bei der Europawahl 2014 konnte sie Erfolge für sich verbuchen und zog in die Landesparlamente Sachen, Thüringen, Brandenburg ein - 2015 folgten Bremen und Hamburg. Die urpsrüngliche Parteispitze setzte sich aus Frauke Petry, Bernd Lucke und Konrad Adam zusammen. Nach innerparteilichen Streitigkeiten wurden im Juli 2015 Frauke Petry und Jörg Meuthen als Parteivorsitzende gewählt. Bernd Lucke verließ die AfD. Politisch wird die AfD als rechtskonservativ bis rechtspopulistisch eingestuft - einige Wissenschaftler sehen rechtsradikale, rechtsextreme oder völkische Tendenzen innerhalb der Partei. Kernforderung war anfangs ein Ausstieg aus der Währungsunion und eine Auflösung des Euro-Währungsgebiets; die Partei sieht sich dennoch nicht als "europafeindlich". Im Zuge der Flüchtlingskrise bekam die Partei einen enormen Auftrieb. Ihre Flüchtlingspolitik zeichnet sich durch ein starkes Reglementationsbedürfnis aus. So werden die Wiedereinführung von Grenzkontrollen, 48-Stunden-Asylverfahren in der Nähe von Grenzen und die Abschaffung des "Taschengelds" für Flüchtlinge verlangt. Auch wird gefordert, Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsländern das Recht auf Stellung eines Asylantrags zu entziehen. Teile der AfD sind eng mit der Pegida-Bewegung verbandelt - so saß ein Dresdener AfD-Mitglied im Vorstand des Pegida-Vereins. Alexander Gauland, Gründungsmitglied der AfD und ehemaliger CDU-Politiker hielt im Dezember 2014 eine Rede auf einer Kundgebung der Pegida-Bewegung. Er bezeichnete die Pegida als "natürliche Verbündete" der AfD.