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Die Rockerbanden Hells Angels und Bandidos haben ihren blutigen Krieg nach stern.de-Informationen beendet. Am Mittwoch soll der Friedensschluss öffentlich besiegelt werden.
Per Handschlag haben die Hells Angels und die Bandidos am Mittwoch ihren blutigen Bandenkrieg für beendet erklärt. Was für die Rocker ein historisches Ereignis ist, ist für die Polizeigewerkschaft nur ein "Mummenschanz".
Die bislang verfeindeten Rockergangs Hells Angels und Bandidos haben angekündigt, ihren Krieg zu beenden. Wer allerdings glaubt, dass Deutschland damit ein Problem weniger hat, täuscht sich gewaltig.
Hells Angels, Bandidos und Outlaws - das sind die drei Gegner in einem Krieg mitten in Deutschland. Und mit jeder Meldung der vergangenen Wochen wird aus der Fehde der Motorradliebhaber in Lederwesten ein Gefahrenherd für alle Bürger. Höchst Zeit, dass die Politik sich einschaltet und dem nebulösen Treiben der Rocker ein Ende setzt, findet Dirk Benninghoff.
Äxte, Pistolenmunition und 28 beschlagnahmte Bankkonten. Das ist die Bilanz einer Razzia bei den Hells Angels und Bandidos. Jetzt wurden die Gruppen verboten. Am Ende sind sie aber noch nicht.
In Schleswig-Holstein tobt der Rockerkrieg besonders heftig. Der Polizei ist in Neumünster jetzt ein Coup gegen die "Bandidos" geglückt. Drei Männer wurden verhaftet, darunter ein regionaler Spitzen-"Bandido".
Die Behörden in Schleswig-Holstein schieben dem Rockerkrieg einen Riegel vor. Je ein Ortsverein der "Hells Angels" und der "Bandidos" wurde verboten. Die Banden richten sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung und verübten Straftaten, so das Kieler Innenministerium.
Sie sind keine putzigen Motorradnarren, sondern häufig Kriminelle: Hells Angels, Bandidos und andere Rockergruppen. Nach der Tötung eines Polizisten wird wieder darüber gestritten, ob die Rocker verboten werden sollten.
Nach dem Übertritt von etwa 70 Mitgliedern der Berliner Rockergruppe "Bandidos" zu den rivalisierenden "Hells Angels" rechnet die Polizei mit blutigen Vergeltungsschlägen. Auch in der Vergangenheit gab es für Abtrünnige die "Todesstrafe".
Eine Messerstecherei in Erfurt deutet auf einen neuen Schauplatz des Rocker-Kriegs zwischen Bandidos und Hells Angels hin. Ein Mann wurde schwer verletzt, die Polizei nahm vier Verdächtige in Weimar fest.
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