. .
Panorama-Nachrichten
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
17. Mai 2011, 18:51 Uhr

"Kannibale" verspeist "Ragout" seines Opfers

Trotz aller Horrormeldungen: "Kannibalismus"-Fälle gelten als äußerst selten. Die Bestürzung nach der Festnahme eines Mannes in Moskau ist daher umso größer. Ein psychisch Kranker soll "Ragout" aus Menschenfleisch verspeist haben.

Kannibalismus, Moskau, Ragout aus Menschenfleisch, psychisch Kranker, Kannibale

Unfassbares Verbrechen: Moskaus Staatsanwalt Wladimir Markin muss einen Fall von "Kannibalismus" aufklären© Sergei Chirikow/DPA

Grausiger "Kannibalismus"-Fall in Moskau: Ein 35-Jähriger soll in der russischen Hauptstadt einen Bekannten getötet und dessen Organe als Ragout gegessen haben. Der psychisch Kranke sei beim Essen des Menschenfleisches in seiner Wohnung festgenommen worden, sagte Wladimir Markin von der russischen Staatsanwaltschaft am Dienstag. Unter den zubereiteten Organen sei auch Leber gewesen, erklärte Markin der Agentur Interfax zufolge.

Die Ermittler waren dem Verdächtigen auf die Spur gekommen, nachdem Passanten in den vergangenen zwei Wochen an der Moskwa Leichenteile gefunden hatten. Die Polizei ging daher von einem besonders brutalen Mord aus, "Kannibalismus"-Fälle aber sind außerordentlich selten.

Organ-Reste in der Tiefkühltruhe

Der unter einer Persönlichkeitsspaltung leidende Nikolai Sch. hat die Tat nach Darstellung der Ermittler gestanden. Demnach hatte er seinen 40 Jahre alten Bekannten am 2. Mai in seiner Wohnung getötet, dann zerstückelt und Teile der Leiche als Essen zubereitet. Andere Stücke des Opfers habe er in den Fluss geworfen.

In der Wohnung des Verdächtigen seien die Mordwerkzeuge und im Tiefkühlfach Organ-Reste gefunden worden, sagte Staatsanwalt Markin. Unklar ist bisher aber, warum der mutmaßliche Täter eine Vorliebe für Menschenfleisch entwickelt hat. Medien zufolge lebte der Mann von einer Invalidenrente. Die Fahnder prüfen nun, ob der Verdächtige weitere Taten begangen haben könnte.

dho/DPA
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Doppelmörder von Bodenfelde Jan O. soll Kannibale sein

Lange wurde über das Motiv von Jan O., dem mutmaßlichen Doppelmörder von Bodenfelde, gerätselt. Jetzt hat der 26-Jährige in einem schriftlichen Geständnis zugegeben, Körperteile von einem seiner beiden Opfer gegessen zu haben. mehr...

Prozess in Frankreich 30 Jahre Haft für Kannibalen von Rouen

Er saß bereits in Haft, aber nun wird Nicolas C. 30 weitere Jahre hinter Gitter verbringen. In einem "Anfall von Aggressivität" hat er seinen Mithäftling getötet und dessen Lunge gegessen. mehr...

"Rohtenburg" Wie der Kannibale ins Kino kam

Nach langem Rechtsstreit darf der von einem echten Fall inspirierte Kannibalenfilm "Rohtenburg" nun doch in den deutschen Kinos laufen. Ein Sieg für die Kunstfreiheit - aber nicht unbedingt für die Zuschauer. Und: Der Rechtsweg ist noch nicht ausgeschöpft. mehr...

MEHR ZUM THEMA
powered by wefind WeFind
 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe