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7. September 2008, 12:13 Uhr
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Verraten und verkauft

Wissen Sie eigentlich, wer mit Ihren persönlichen Daten handelt? Wer Ihre Kaufgewohnheiten ausforscht? Der stern hat Adressenlisten legal gekauft und die ausgespähten und verärgerten Bürger besucht. Ein Datenschutzbericht der besonderen Art.

Bijan H.: "Das ist nicht gut, dass Adresshändler Schober meine Daten verkauft. Ich würde sie viel lieber selbst verkaufen"© Axel Martens

Ute F. ist über 60 Jahre alt. Sie wohnt im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf, nahe der Außenalster, in einem schönen Gründerzeitaltbau, gehobene Wohnlage. Sie ist wohlhabend und interessiert sich für Haushalt, Garten, Reisen. Und sie nimmt ab und zu an einem Gewinnspiel teil.

Als ein stern-Redakteur am vergangenen Donnerstag bei Ute F. anruft und ihr erzählt, was er alles über sie weiß, ohne sie zu kennen, reagiert sie empört: "Löschen Sie das sofort wieder. Woher haben Sie das alles?" Die Antwort ist simpel: Der stern hat die Informationen gekauft. Ganz legal. Für 1,50 Euro plus Mehrwertsteuer. 12 Cent drauf, dann gab es zusätzlich die Telefonnummer von Ute F.

Persönliche Informationen über Privatleute sind ganz einfach zu bekommen. Und ganz legal. Man muss nur im Internet einen einschlägigen Händler besuchen, etwa die Schober Information Group aus Ditzingen bei Stuttgart, und sich als Kunde registrieren. Dazu ist nur eine E-Mail- Adresse nötig. Schon kann man rund 50 Millionen Privatadressen online durchforsten, zu denen zehn Milliarden weitere Details gespeichert sind. Die Suchmaske ermöglicht, zwischen Altersgruppen, Geschlecht, Haushaltsgröße und Kaufkraft zu wählen. Man kann nach Bewohnern von exklusiven Einfamilienhäusern mit Garten genauso suchen wie nach Menschen, die in einfachen Hochhäusern am Stadtrand leben. Natürlich lässt sich die Suche auf Regionen, ja sogar auf einzelne Stadtviertel beschränken. Auch die speziellen Interessen der Gespeicherten wie "Mode", "Haushalt", "Luxusgüter" liefert Schober gern mit. Der Adresshändler rühmt sich des umfangreichsten Zielgruppenangebots am Markt. Rund 400 Mitarbeiter sortieren und organisieren die Datenflut bei Schober. 140 Millionen Euro Umsatz machte das Unternehmen damit im vergangenen Jahr.

Der Dateneinkauf

Der stern hat bei Schober mehrere Datenpakete mit einigen Hundert Adressen gekauft. Alle möglichst aus dem Hamburger Stadtteil Eppendorf.

Datenpaket Nummer 1 (SELEKTION_ 5910632) enthält 94 Namen samt Adresse, die meisten mit Telefonnummer: Männer zwischen 30 und 45 Jahre, die in größeren Altbauwohnungen in Hamburg leben und über eine hohe Kaufkraft verfügen. Kosten: 177,21 Euro.

Datenpaket Nummer 2 (SELEKTION_ 5910945) liefert 58 Adressen aus Hamburg, zum Teil mit Handynummern: Frauen zwischen 18 und 30 Jahre, die in Einpersonenhaushalten im Altbau leben und sich für Mode, Kosmetik, Luxusgüter, Reisen und Freizeit interessieren. Alle Singles samt Telefonnummern für 91,68 Euro.

Datenpaket Nummer 3 (SELEKTION_ 5911013) liefert 59 Namen: weitere Frauen wie Ute F., die älter sind als 60 Jahre, begütert und zum größten Teil alleinstehend. Allein 16 der älteren Damen leben in der noblen Isestraße, die für ihren Feinschmecker- Wochenmarkt stadtbekannt ist. Die Frauen auf der Liste heißen Hedwig, Gerda, Anneliese oder Erika. Die Chance, dass unter ihnen eine große Zahl einsamer Witwen ist, die besonders häufig Opfer von Einbrechern oder Betrügern werden, ist hoch. Gekostet hat diese Liste nur 95,58 Euro.

Die große Empörung

Der stern hat alle Listen durchtelefoniert - so wie es Callcenter-Angestellte tagtäglich tun, um Lose oder Clubmitgliedschaften zu verscherbeln. Bei den Testanrufen reagierten die Menschen am anderen Ende der Leitung so wie Ute F. empört, als sie hörten, was alles über sie gespeichert ist und verkauft wird: "Ich bin entsetzt. Und ich dachte immer, es betrifft nur die anderen." - "Skandalös! Kriminell!" - "Ich habe kein Internet, hole kein Geld aus dem Automaten, zahle alles in bar. Völlig unerklärlich, wie ich da reingeraten bin." - "Schweinerei."

Einige der Angerufenen ließen sich sogar fotografieren, um gegen die Nutzung ihrer Daten zu protestieren. "Ich empfinde den Weiterverkauf von Adressen als zutiefst empörend", sagt etwa Thomas W. "Ich habe doch nur einmal vor fünf Jahren Klassenlotterie gespielt", ärgert sich Rolf B.

Gewundert hatten sich viele jedoch schon vorher. Tagtäglich werden sie mit Werbung überzogen: "Diese ständigen Werbeanrufe finde ich zum Davonlaufen." - "Eine furchtbare Belästigung. Das passiert oft mehrmals täglich. Das ist fast schon kriminell." - "Es ist nervig, man rennt gespannt zum Telefon, und dann so was."

Informationen zu Geld machen

Die Datensammler haben Deutschland im Griff: Unternehmen wie Schober, die Bertelsmann-Tochter AZ Direct, aber auch Post und Telekom machen Informationen über unser Leben zu Geld. Sie wollen alles über uns wissen: wo wir wohnen. Was wir essen. Wie viel wir verdienen. Ob wir Single sind oder Familie haben. Ob wir gern ins Ausland reisen, Latte macchiato bevorzugen und sexuell aktiv sind.

Das Prinzip hinter diesem Geschäft ist einfach: Je besser man die Kunden kennt, desto mehr Umsatz kann man aus ihnen herausquetschen. Mit dieser Weisheit aus Tante Emmas Zeiten will der Handel im Konsumzeitalter 2.0 die miese Kauflaune überwinden. Wenn die Menschen nicht mehr in die Läden kommen, kommen die Läden eben zu den Menschen. Persönlich adressierte Werbung soll zum Erwerb von Autos, Kleidern, Rotwein, Zeitungsabonnements oder Lotteriescheinen verführen.

Datensammler wie Schober und Co. klauben so viel wie möglich über uns zusammen. Sie kaufen Adressen, soziodemografische Daten, schürfen im Internet, veranstalten Umfragen, filtern, vergleichen, kombinieren. Die Resultate verblüffen. Die Listen, die der stern kaufte, wiesen überraschend viele Treffer aus.

Es gibt kein Entrinnen

Selbst die vorsichtigsten Bürger scheinen den Datenklaubern nicht zu entrinnen. Denn wer sich bewegt, hinterlässt Spuren. Im Einwohnermeldeamt. Mit der Kundenkarte im Supermarkt. Bei der Kontoeröffnung. Beim Ausfüllen des Preisausschreibens. Mit der EC-Karte an der Tankstelle. Wer sich am Flughafen eine kostenlose Kreditkarte aufschwatzen lässt, füttert den Anbieter nicht nur mit der Haus- und E-Mail-Adresse, Telefon- und Kontonummer, sondern auch mit wertvollen Angaben über Familienstand, Gehalt und Wohneigentum.

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Ausgabe 36/2008

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KOMMENTARE (10 von 10)
 
K4m1 (09.09.2008, 13:33 Uhr)
Übers Ziel hinaus / in die flasche Richtung
Ich finde es schon erschreckend, welche Daten alles so über einen im Umlauf sind.
Auf der anderen Seite finde ich auch erschreckend, was gerade in der Presse für ein Humbug erzählt wird. Da wird über Jahre von der Regierung eine Datensammelei nach der anderen beschlossen, aber der große Aufschrei bleibt aus. Da wird überall vor der Preisgabe von Daten für Payback-Systeme und Gewinnspiele gewarnt, aber ein Umdenken findet nicht statt. Dann kommt ein Kerl daher, der offensichtlich keine Ahnung davon hatte, was er damit für eien Geld machen könnte, und verkauft für ein Appel und ´n Ei geklaute Kontodaten, und das gezeter ist groß. (Man vergleiche die Preise die hier im Artikel für normale Adressen genannt worden sind mit dem, was der Verbrechen bekommen hat...)
Aber das Gezeter geht nicht um die Sicherheit der geklauten und verkauften Kontodaten. Die Presse stürzt sich fleißig auf die angebliche Sammelwut der legalen Adresshändler, die mit Daten Arbeiten, die man selber freiwillig in die Welt gestreut hat. Ironisch an der ganzen Sache finde ich, dass auch Verlage wie der Stern bei den bösen Adressehändlern kaufen, und ausgerechnet Stasi-Schäuble hier so lautstark seinen Senf dazu gibt. Es muss wohl bald wieder irgendwo Wahlkampf sein...
Sicher, man weiß nicht mehr was über einen an Informationen kursiert. Aber schauen wir uns mal das Beispiel an:
"Ute F. ist über 60 Jahre alt. Sie wohnt im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf, nahe der Außenalster, in einem schönen Gründerzeitaltbau, gehobene Wohnlage. Sie ist wohlhabend und interessiert sich für Haushalt, Garten, Reisen. Und sie nimmt ab und zu an einem Gewinnspiel teil." Die Hälfte der Informationen bekomme ich auch, wenn ich an ihrer Haustür vorbei gehe. Selbst das Alter ihr Vermögen und die Tatsache, dass sie Witwe sein könnte lässt sich aus ihrem Vornamen und Wohnort abschätzen. Und welche alleinstehende ältere Dame nimmt nicht einmal an einem Gewinnspiel Teil, sicher aus einer Haushalts- Garten oder Reisezeitschrift, bei dem sie ihre Daten bereitwillig für Werbezwecke hinterlassen und deren Weitergabe sie zugestimmt hat.
„Ich habe kein Internet, hole kein Geld aus dem Automaten, zahle alles in bar. Völlig unerklärlich, wie ich da reingeraten bin.“ Hier sieht man, wie beiläufig mittlerweile Informationen preisgegeben werden, ohne sich nachher noch daran zu erinnern.
Darauf will ich aber hier gar nicht direkt hinaus. Interessant finde ich an dieser Stelle gerade die Art der Berichterstattung. Die Telefonnummer wird hier als besonderes Schmankerl für 12 Cent erwähnt, um mit einer Anspielung auf unerlaubte Telefonwerbung bange zu machen. Mal kurz angemerkt: Die Weitergabe der Telefonnummer und deren Nutzung beim Kauf von Werbeträchtigen Adressen ist nur erlaubt, weil die liebe Ute dass irgendwo einmal freigegeben hat. Nicht, dass die nicht für 0 Cent auch aus der bösen Datensammlung Telefonbuch zu haben gewesen wäre. Und das mit der Isenstraße... "Die Chance, dass unter ihnen eine große Zahl einsamer Witwen ist, die besonders häufig Opfer von Einbrechern oder Betrügern werden, ist hoch." Also bitte. Dass der Stern derartige Effekthascherei nötig hat? Dazu brauche ich keine Adressen kaufen, sondern nur einmal durch die Isenstraße zu gehen. „Auch, was sie gekauft habe? Das konnte oder wollte der Mitarbeiter im Kundencenter nicht verraten.“ Wie leicht doch Spekulation im richtigen Umfeld aus einem konnte ein wollte macht…
Aber es gibt ein Entrinnen. Einfach nachfragen, woher die Daten stammen und auf deren Löschung oder besser Sperrung bestehen. Das geht auch beim Payback. Seriöse Datenhändler machen das. Aber das ist genau das Problem, dass hier legal und illegal einfach durcheinander geschmissen werden. Gewürzt mit ein klein wenig Effekthascherei, und schon ist die Einschaltquote gerettet.
Ich finde es auch nicht toll, wenn Informationen über mich überall kursieren. Aber darum passe ich auch auf, und sorge dafür, dass dies nicht der Fall ist.
Aber kommen wir zum Punkt. Ein großes Lob, dass die Strafen für den Missbrauch von personenbezogenen Daten verschärft werden. Wird auch langsam Zeit, dass das passiert.
Zu den anderen Gesetzesvorstößen: Das mag sicher die Sammelwut der Adressehändler ein wenig dämpfen, aber 80% ihrer Daten sind sowieso rein statistischer Natur, und so lange die Menschen ihre Daten weiter so freiwillig Preis geben, hilft das eh nicht. Und zum konkreten Fall. Die Kontodaten, die da gehandelt worden sind, das hat überhaupt nichts mit Adresshandel zu tun. Keines der Gesetze die da gemacht werden sollen hat irgendetwas damit zu tun. Das war illegal, das ist illegal, und das bleibt illegal. Kein Adresshändler hat irgendwelche Kontodaten von irgendwem, oder würde diese weiter geben. Da wird im Moment über die Einschränkung des Birnenhandels geredet, und der bereits verbotene Verkauf der Äpfel aus dem Paradies wird dabei überhaupt nicht mehr beachtet.
Hier wird meiner Meinung nach in eine sicher nicht vollkommen falsche Richtung gegangen, aber das konkrete Ziel wird verfehlt.
Hier noch einige Fakten und Denkanstöße:
Für jeden Eintrag und jede Anfrage bei der Schufa gibt man sein explizites Einverständnis, solange die Daten nicht aus sowieso von öffentlichen Stellen bezogen werden können (Privatinsolvenzen und Co.)
Leute, wie Mitarbeiter in einem T-Shop oder sonst wo müssen mit Kontodaten arbeiten können, sonst funktioniert das mit dem bezahlen nicht.
Die 80-90% der Firmen mit angeblich illegalen Datenauswertungen. Wenn diese Zahl so richtig und bekannt ist, warum unterbindet das bereits illegale Treiben niemand?
Das Argument, Gelegenheit macht Diebe hat bei der Vorratsdatenspeicherung auch niemanden interessiert.
0814schnuff (07.09.2008, 20:29 Uhr)
Was tun?
Es wird immer schwerer sich gegen diese Machenschaften zu wehren. In jedem Supermarkt wird man bei jeden Kauf mit diesen bescheuerten Karten genervt. Mehrmals die Woche rufen diese Kriminellen an um irgenwas zu verticken. Das Finanzamt kommt mit der ultimativen Steuernummer und die geile Wirtschaft ist schaft darauf sich dranzuhängen. Diese ganze Sch.... geht täglich weiter und ein Ende ist nicht abzusehen.
Aber was ist die Alternative?
Meine Haltung ich mach es denen nicht leicht. Keine Payback und sonstiger Müll, Formulare werden grundsätzlich falsch oder gar nicht ausgefüllt. Anrufer abgewürgt oder per Verbraucherberatung abgemahnt.
Supermärkte genervt.
Reklamesendungen konsequent mit dem Stempel versehen Annahme verweigert und in den nächsten Briefkasten eingeworfen. Die Post muss das ganze Rücksenden, was sie meistens nicht macht, aber sie muss den Müll entsorgen.
Wenn dann noch die Wahlcomputer kommen wird nicht mehr gewählt, wenn die Parteien reklame verteilen reichlich mitgenommen und in den nächsten Mülleimer geworfen. Da gibt es einiges an Möglichkeiten sich als kleiner Mann zu rächen. Also los Nachahmen und damit wenigsten ein wenig Sand in das Getriebe.
Rostlaube (07.09.2008, 17:58 Uhr)
Datenhandel durch die Komune
Es geht noch besser, und die wenigsten wissen es, wir haben es selbst erlebt bei der Kommunalwahl in Schleswig-Holstein:
Die Komune hat die kompletten Daten der wahlberechtigten Bürger an Parteien weitergeben. Und so hatten in unserer Komune die ab 16-jährigen Erstwähler an sie persönlich gerichtete Parteienwerbung im Briefkasten.
Bei der Partei nachgefragt: das ist ganz legal. Jede - wirklich jede Partei erhält von der Komune diese Daten (mit Geburtsdatum, Wohnanschrift) Und wie mir der Vorsitzende der Partei, die diese Daten erhalten hat, erklärte, konnte er auch selektieren, wie viele wahlberechtigte Familienangehörige es in einer Familie gibt etc.
Und das ist wirklich legal. Hat mir der Wahlleiter der SH-Komunalwahl schriftlich bestätigt.
Ach übrigens: die Daten von der Komune gibt es kostenlos!!
Schöne neue Datenwelt!!
Gruß
Rostlaube
Blacky007 (07.09.2008, 17:49 Uhr)
@zeugsmacher
Netter Gedanke - aber leider völlig von der SPur:). Den Namen haben ja die Eltern dem Kind gegeben und hierbei haben sie sich eines "Fundus" bedient, der Jahrhunderte alt ist - somit kann der Namensträger NIE Urheber sein - es sei denn Sie nennen sich um und geben sich einen frei erfundenen Namen- dann würde dies aber nicht unter den Urheberschutz sondern unter Markenschutz fallen. Strassennamen und Kalendertage sind überhaupt nicht zu schützen.
zeugsmacher (07.09.2008, 16:53 Uhr)
Was wäre wenn...
...man auf seine Daten das Urheberrecht anwenden könnte... oder ähnliches, und dann eine Beteiligung am Verkauf verlangt.
Gibt´s hier vielleicht jemanden, der sich damit auskennt?
Wenn die Aussage stimmt:
"Laut Bundesdatenschutzgesetz sind Name, Adresse, Geburtsjahr und Beruf sowie ein weiteres Kriterium frei handelbar - solange Kunden dem nicht explizit widersprechen."
...wäre es doch vielleicht machbar. Und wenn wir alle mitmachen eventuell sogar durchführbar.
Blacky007 (07.09.2008, 14:13 Uhr)
@Eisenbaer
Ihr Zitat "Sie meiden daher Firmen, die Gewinnspiele anbieten da diese Gewinne auf die Warenpreise umgelegt werden" - - - ist wohl etwas sehr kurz gedacht. Demnach müssten Sie alle Produkte von Firmen meiden, die Werbung machen. Da dürfte dann nicht mehr viel bleiben, was Sie kaufen können. Eine Firma die nicht in Werbung investiert, wird wohl kaum am Markt stattfinden und sang und klanglos untergehen.
Die Kosten für die jeweiligen Preise eines Glückspiels haben an den Gesamtkosten eins Produktes den geringsten Anteil.
ElPrimo (07.09.2008, 14:08 Uhr)
Einfach nur lächerlich...
Es wäre ganz einfach...Datenhandel generell verbieten und fertig. Somit ist jegliche Weitergabe illegal und der Staat verdient richtig gut an den Strafen.
Und die Kontrolle hat man automatisch, denn sobald man Post oder Anrufe von Unternehmen bekommt, wo man nie die Zustimmung gegeben hat, weiss man automatisch dass das Unternehmen die illegal besorgt hat.
Tendina (07.09.2008, 13:16 Uhr)
Banken endlich in die Pflicht nehmen!
Das von deutschen Banken betriebene Verfahren der Abbuchungsgenehmigungen ist unerträglich und unterstützt kriminelle Handlungen! Man kann zum Beispiel während längerer Auslandsaufenthalte aber auch ganz banal bei einer längeren Krankheit nicht sein Konto kontrollieren. In Deutschland erteile man einem Unternehmen eine Abbuchungsgenehmigung in der Hoffnung, dass die Bank das überprüft. Zu Recht behaupten die Banken, dass sie dies bei der Masse der Abbuchungen nicht kontollieren können - solange dieses Verfahren beibehalten wird.
Dabei ist die Lösung sehr einfach und wird in der Schweiz praktiziert:
Die Abbuchungsgenehmigung mit der Höhe des Betrages für ein Unternehmen sende ich meiner Bank. Die Bank gibt nun dem abbuchenden Unternehmen einen Zugangscode um in Zukunft von meinem Konto abbuchen zu können. Über die Abbuchungen werde ich zusätzlich schriftlich informiert. Ein Missbrauch ist dadurch weitgehend ausgeschlossen.
Der Staat hat eine Fürsorgepflicht um den Bürger vor Datenmissbrauch zu schützen. Wann kommt unser Staat dieser Verpflichtung endlich nach?
Eisenbaer (07.09.2008, 12:58 Uhr)
@botoxia
Tja, und beantragen mal einen Kredit und bekommen keinen, da Sie kreditunwürdig sind.

Besser die mittlere Schiene fahren: Hobbies sind "Wandern und lesen" und den Urlaub verbringen Sie in anderer Leute "Naherholungsgebiet" mit vielen Spaziergängen in freier Natur. Sie leben in mittlerer Wohnlage in einem Mietshaus und sind sehr stolz auf Ihren Balkon mit den vielen Blumen. Ihr Auto ist von der Marke "Alt, aber bezahlt" und es wird noch einige Jahre genügen. Die stehen Preisausschreiben negativ gegenüber, weil Sie der Meinung sind, dass deren Gewinne auf die Warenpreise umgelegt werden. Sie meiden daher Firmen, die Gewinnspiele anbieten. Sehr hilfreich kann es außerdem sein, sich als "religiös" zu outen. Das ist eine unbekannte Größe für die meisten Werbestrategen, dennoch wissen die, dass man hier schnell ganz viel falsch machen kann... ;-))
steinhaus (07.09.2008, 12:45 Uhr)
Und darum ist es gut, wenn ich
den Browser von Google, Chrome, nicht benutze. Meine Daten sind zwar im Umlauf, aber es werden nicht mehr...
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