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12. Februar 2010, 10:52 Uhr

Asylbewerberin angeblich 18 Monate eingesperrt

Mysteriöser Fall für die Polizei in Eschwege. Dort ist eine Asylbewerberin aufgegriffen worden, die behauptet, sie sei eineinhalb Jahre in einem Privathaus in Nordhessen gefangen gehalten und sexuell missbraucht worden. Die Angaben der Frau sind sehr detailliert, dennoch mangelt es den Beamten an verwertbaren Spuren.

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Im idyllischen Eschwege hat sich möglicherweise ein mysteriöser Kriminalfall ereignet© we Zucchi/DPA

Eine 37-jährige Asylbewerberin ist nach eigenen Angaben rund eineinhalb Jahre in einem Privathaus in Nordhessen gefangen gehalten worden. Wie die Polizeidirektion Werra-Meißner am Freitag mitteilte, beschuldigt die aus Uganda stammende Frau einen etwa 50 Jahre alten Bauingenieur, sie Mitte 2008 von Kassel aus zunächst nach Österreich mitgenommen zu haben. Dort habe er ihr den Pass abgenommen und sie zur Prostitution gezwungen.

Wie die Polizei berichtete, soll der Beschuldigte mit Namen "Gunther" oder "Günther" sie bereits drei Tage später in sein Privathaus in Eschwege oder Umgebung gebracht haben, um sie dort gefangen zu halten. Die Frau habe nur Zugang zum Schlafzimmer, zur Küche und zur Toilette gehabt. In der Zeit der Gefangenschaft soll er die Frau mehrfach sexuell missbraucht haben. Die Polizei ermittelt nun wegen sexueller Nötigung, Vergewaltigung, Freiheitsberaubung, Menschenhandel und Zuhälterei.

Ratlose Polizei bittet Öffentlichkeit um Hilfe

Erst Anfang Dezember 2009 ist der Uganderin nach eigenen Angaben durch einen Zufall die Flucht aus dem Haus gelungen. Am 8. Dezember war sie von der Polizei aufgegriffen worden. Nach den Worten von Polizeisprecher Jörg Künstler konnten die Ermittler den Sachverhalt bislang nicht aufklären und haben sich daher entschlossen, mit dem Fall an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Kripo hoffe, so an neue Ermittlungsansätze zu kommen.

Nach den Aussagen der Frau wurde sie in einem älteren Einfamilienhaus gefangen gehalten, das über nur ein Stockwerk verfügte und von außen mit Pflanzen bewachsen war. Der Entführer soll seinen Wagen, einen silbergrauen Audi, neben dem Haus geparkt haben. Das Haus soll über einen Garten verfügt haben. Auf einem angrenzenden Grundstück standen nach den Angaben der 37-Jährigen fünf Pferde. Der Täter habe von seiner Ehefrau getrennt gelebt. Er habe angeblich zwei Söhne im Alter von 18 und 20 Jahren, welche die Betroffene aber nie gesehen habe.

APN
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
silberregen (12.02.2010, 17:48 Uhr)
@marineo
ich bin immer noch eine frau ;-) und habe auch nicht vor ein mann zu werden !
Marineo (12.02.2010, 16:19 Uhr)
Absolut glaubwürdig !
Die scheinbar unglaubwürdigsten Geschichten , schreibt das Leben selbst . Da ich eine Frau bin , empfinde ich eine ganz andere Emphatie wie meine Vorredner ........Hypothese , es sind Männer ? Ausserdem scheint mir die Aussage von " kb26929 " sehr abstrus , die Geschichte berufe sich wahrscheinlich darauf , dass die Frau illegal , ergo Asyl suche . Denn dies sind zwei verschiedene Aspekte .........Das traurige , die Frau befindet sich in der Beweispflicht . Wie gesagt , absolut glaubwürdig für mich ........
kb26919 (12.02.2010, 15:27 Uhr)
@silberregen
...denke die haben recht. Denn diese Geschichte hoert sich ziemlich unsinnig an ,passt aber wenn man illegal ist und asyl beantragen will.
silberregen (12.02.2010, 15:15 Uhr)
zweifelhaft....unglaubwürdig
solche meldungen klingen zu zusammengebastelt von seiten der asylsuchenden. bzw wie die suche nach einer sprudelnden geldquelle....
aber mehr auch nicht!
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