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1. März 2010, 17:35 Uhr

Autobahn senkt sich um mehrere Meter

Tiefer gelegte A3: Nahe des Wiesbadener Kreuzes senkte sich die Fahrbahn um mehrere Meter ab. Zudem kippten auch noch Teile der benachbarten ICE-Lärmschutzwand auf die Autobahn.

A3, Autobahn, Wiesbadener Kreuz,

Tiefer gelegt: die Autobahn 3 bei Wallau© Thomas Lohnes/DDP

Die vielbefahrene Autobahn 3 (Köln- Würzburg) hat sich vor dem Wiesbadener Kreuz zweieinhalb Meter abgesenkt. Außerdem kippten am Montag Teile der Lärmschutzwand zur ICE-Trasse Frankfurt-Köln auf die seit Sonntag gesperrte Fahrbahn. Zwei von vier Fahrspuren mussten an dem Kreuz auf einer Länge von rund 100 Metern in Richtung Süden gesperrt werden. Die Folge: kilometerlange Staus. Schuld war der Rutsch einer Böschung. Mit dem Sturmtief "Xynthia" habe der Schaden nichts zu tun, teilten die Behörden mit. Die Erdbohrungen, die Hinweise auf die Ursache geben sollen, wurden am Montag verschoben, um die Absperrstelle besser zu sichern.

Der Verkehr staute sich am Montagmorgen an der Baustelle rund zwei Kilometer vor dem Autobahnkreuz auf fast 30 Kilometern Länge, wie die Autobahnmeisterei Idstein mitteilte. Ähnlich lange Staus werden in den nächsten Tagen im morgendlichen Berufsverkehr erwartet. Die Autobahnmeisterei hatte die "außergewöhnlich schweren Straßenschäden" auf der rechten Spur am Sonntagnachmittag entdeckt. Wann die Sperrung aufgehoben werden kann, war am Montag noch unklar.

DPA
 
 
KOMMENTARE (4 von 4)
 
Gisella (02.03.2010, 13:27 Uhr)
Nichts Neues.....
-kenne jemanden , der an einer "Baustelle" gearbeitet hat-unbeschreiblich, was da abgegangen ist-das vergessen, dieses vergessen, KRÖTENTUNNEL VERGESSEN, wieder Straße aufgerissen...... Steuerzahler bezahlt alles.
Veritas44 (02.03.2010, 12:59 Uhr)
Weiß doch jeder
Sie haben in ihrem Kommentar vollkommen Recht.
Ich habe auch nie verstanden warum bei neuen Strassen der AFB immer im Herbst, wochenlang nach der Tragschicht bei strömenden Regen eingebaut wird und nach 2 Jahren die ersten Flatschen davon fliegen. Einerseits wird Wasser als Trennmittel für die Walzen genommen, andererseits wird der heisse Feinbeton auf die wasserüberflutete Tragschicht gezogen.
Watschdog39 (02.03.2010, 07:33 Uhr)
Weiß doch jeder!!!!
Jede neue Autobahn hat doch schon ihre "Sollbruchstellen" eingebaut.
Wer schon mal in Frankreich die A 7 (Spanien) gefahren ist weiß was ich meine.
Dort ist die Bahn einfach glatt und eben, keine Querrillen, kein Geholper!
Hier werden die Querrillen EXTRA angelegt; tausende von LKW-Achsen (8-10 Tonnen schwer) hauen täglich in diese Rillen. Und wenn dann die Bahn wieder erneuert wird muss natürlich auch der ganze (festgefahrene) Untergrund wieder abgetragen werden; er könnte ja die nächste "Erneuerung" verzögern. Stattdessen wird neu ein-geschüttet, kaum verdichtet, somit ist der Untergrund weich und schwammig. Siehe jetzt am Wiesbadener Kreuz.
Und hierbei geht es nicht um Firmen wie die genannten; es geht um die staatliche Abnahme und Planung. Auf diesen Baustellen treibt sich IMMER ein Ingenieur oder ähnliches der Straßenbauverwaltung rum und geht mit dem Bauführer fressen und saufen. (letzteres habe ich extra so krass ausgedrückt)
Veritas44 (01.03.2010, 20:53 Uhr)
Pfusch ?
Wer hat die Autobahn gebaut, auch Bilfinger & Berger ?
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