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stern-Gespräch

"Ohne Waffe fühle ich mich nackt"

Als Comandante Liney kämpfte Daisy Joanna 18 Jahre lang mit der FARC-Guerilla im kolumbianischen Dschungel. Jetzt erwartet sie eine vollkommen neue Herausforderung – der Frieden.

FARC-Guerilla: "Ohne Waffe fühle ich mich nackt"

Comandante Liney, 32, poliert ihre M16. Im Rahmen des Friedensschlusses zwischen Regierung und Rebellen wird sie das Gewehr kurz darauf abgeben. "Es hat mich beschützt wie ein Vater", sagt sie

Ein Camp der FARC-Guerilla im Dschungel Kolumbiens, zwei Tagesreisen westlich von Medellín. Ende Juni, es sind historische Tage. Die 300 Kämpfer der "Frente Alberto Martínez" sollen sich hier auf das Leben im Frieden vorbereiten und ihre Waffen an die UN übergeben. Noch ist es dunkel, fünf Uhr, aber es herrscht schon Hochbetrieb. In der Feldküche bereiten Kämpfer das Frühstück in großen Blechtöpfen zu: Reis mit Linsen und Kochbananen. Andere fangen Fische am Ufer des reißenden Flusses Arquía. Vor dem Container mit der Nummer zwei sitzt Comandante Liney, 32, alias Daisy Joanna. Statt Uniform trägt sie eine pinkfarbene Gymnastikhose. In den Armen hält sie ihr Sturmgewehr, eine M16. Sie poliert es liebevoll mit einem Tuch.

Wann ist es so weit?

In zwei Stunden gebe ich mein Gewehr ab. Sie sammeln alle unsere Waffen ein. Der Krieg ist endgültig vorbei.

Nach 53 Jahren.

Endlich.

Ihr Sturmgewehr glänzt wie neu.

Ich gebe ihm eine letzte Ölung. Ich pflege es mit Avocadocreme und Babyöl. Neun Jahre war es mein Begleiter. Es war wie ein Vater.

Ein Vater?

Es hat mich beschützt in unzähligen Gefechten. Es hat Kameraden das Leben gerettet und Feinde eliminiert.

Wie viele haben Sie getötet?

Schwer zu sagen. Man weiß ja nie, ob der Treffer tödlich ist. Aber genug. Ich bin eine gute Schützin. Ich war Elitekämpferin in einer Sturmtruppe. Wir kämpften immer an vorderster Front.

Mehr als 250.000 Menschen starben in diesem Krieg. Sind Sie nicht entsetzt, wie viel Leben Sie vernichtet haben?

Es ist leider Teil eines Kriegs. Die Frage im Gefecht ist: er oder ich? Wir werden von unseren Anführern psychologisch auf den Moment des Tötens vorbereitet.

Keine Traumata?

Was ist das?

Verletzungen der Seele.

Nein.

Keine Albträume?

Ich träume vom Krieg. Aber eher von meinen Kameraden. Ich habe mehr als hundert verloren in meinen 18 Jahren in der Guerilla. Wir haben zusammengelebt, im Dschungel geschlafen, im Schützengraben gelegen, Körper an Körper, Haut an Haut. Wir waren wie Geschwister.

Einen Krieg, wie Sie ihn beschreiben, gibt es heute auf der Welt kaum mehr.

Ach nein?

Wenn etwa US-Truppen in den Krieg ziehen, werden sie jahrelang vorbereitet und kehren nach wenigen Monaten wieder zurück.

Weicheier! Ich war 18 Jahre ohne einen Tag Pause im Krieg. Immer im Wald. Immer unterwegs. Nie länger als drei Tage an einem Ort. Bin die Nächte durchmarschiert. Im Dauerregen. Durchweicht. Mit 20 Kilo Gepäck. Habe Wurzeln und Raupen gegessen. Habe Typhus und Malaria bekommen.

Sie haben nie Station in einer Stadt gemacht?

Nein.

Nicht mal in der Kreisstadt Quibdó, 80 Kilometer flussaufwärts?

Nein.

Und Ihre Eltern?

Habe ich 18 Jahre nicht gesehen. Das war nicht möglich.

Daisy Joanna in dem kleinen Laden, den sie im Übergangslager betreibt. Damit verdient ihre ehemalige Einheit ein paar Pesos – sie selbst bekommt nichts

Daisy Joanna in dem kleinen Laden, den sie im Übergangslager betreibt. Damit verdient ihre ehemalige Einheit ein paar Pesos – sie selbst bekommt nichts

Sie hatten keinen Kontakt?

Erst mit Beginn des Friedensprozesses vor einem Jahr bekamen wir Handys und Internet. Ich habe sie angerufen. Ich sagte: Ich bin es, Daisy. Sie sind fast zusammengebrochen. Sie dachten, ich sei tot.

Haben Sie Kinder?

Einen Sohn, Wilmar. Er ist zehn. Er war ein Unfall.

Ein Unfall?

Die Schwangerschaft. Alle Frauen der Guerilla kriegen ihr Leben lang Verhütungsmittel. Aber sie haben ein Mal leider nicht gewirkt.

Leider?

Schwangere im Krieg sind ein Risiko für alle. Du marschierst mit dickem Bauch. Bist müde. Gefährdest die anderen. Du darfst im Krieg nicht schwanger werden. Eine Entscheidung für die Guerilla ist gleichzeitig eine gegen Kinder.

Was wurde aus Wilmar?

Ich musste ihn aus dem Dschungel schmuggeln und abgeben, nach nur fünf Monaten. Das besagt unser Reglement.

Das haben Sie so hingenommen?

Es war meine größte Krise. Ich habe sechs Monate nur geweint. Ich habe überlegt auszusteigen. Du musst dich entscheiden: Kind oder Revolution.

Kind natürlich.

Nein. Revolution. Wenn ich die Revolution aufgebe, lasse ich Tausende Kinder im Stich. Außerdem habe ich einen Schwur geleistet: Ein Leben lang für die Revolution.

Kann es sein, dass Sie sehr indoktriniert wurden, manipuliert?

Nein. Schauen Sie sich doch um. Dort drüben am anderen Ufer, die Indianer. Sie leben in Holzverschlägen. Ohne Strom. Ohne Schule. Ohne Arzt. Das ist die Realität. Sie wissen nichts von deren Elend.

Die Guerillera in Uniform, auf der Schulter ihr Pagagei Lorenzo

Die Guerillera in Uniform, auf der Schulter ihr Pagagei Lorenzo

Wir waren bei ihnen. Ihr Elend ist tatsächlich bedrückend.

Der Staat hat diese Menschen von ihrem Land vertrieben, wie auch meine Familie. Das sind auch meine Kinder.

Wo ist Ihr Sohn heute?

Bei der Schwester des Vaters. Wir haben ihn dort aufwachsen lassen.

Und der Vater?

Im Gefängnis. Er war ein Kommandant der FARC und wurde festgenommen. Nächste Woche kommt er laut Friedensvertrag frei. Er war meine erste Liebe. Ich war 15. Er 20.

Die Guerilla ließ die Beziehung zu? In manchen Ländern gilt das als Kindesmissbrauch.

Es gibt bei uns eine Probezeit für Paare: sechs Monate. Man darf sich nur eine halbe Stunde pro Tag sehen. Jedoch nicht miteinander schlafen. Dann gibt der Kommandant sein Einverständnis. Oder auch nicht.

Holen Sie Ihren Sohn zu sich, jetzt, da endlich Frieden ist?

Es wäre mein größter Wunsch.

Aber?

Ich kann ihn der Frau nicht wegnehmen. Sie ist seine Mama geworden. Ich weiß nicht, welchen Schaden ich damit anrichten würde.

Sprechen Sie mit Ihrem Sohn?

Täglich über Whatsapp. Ich sage: Ich liebe dich, mein Baby. Er war vor zwei Jahren hier im Dschungel. Ich habe ihn reinschmuggeln lassen. Er fragte mich: Wo ist dein Haus, Mama? Ich sagte, ich habe kein Haus. Aber wo schläfst du, Mama? Ich sagte: auf diesen Brettern. Du hast kein Bett?, fragte er. Ich antwortete: Die Bretter sind mein Bett und manchmal die Erde. Hier im Wald?, fragte er. Im Wald, sagte ich. Immer? Ja, immer. Frierst du nicht, Mama? Manchmal friere ich, im Regen. Er fragte: Und was machst du hier die ganze Zeit? Ich sagte: Ich bin Kriegerin, mein Sohn. Kriegerin für eine bessere Welt.

Um ihren Hals trägt Daisy Joanna ein Amulett mit dem Konterfei Che Guevaras. Er ist ihr Vorbild 

Um ihren Hals trägt Daisy Joanna ein Amulett mit dem Konterfei Che Guevaras. Er ist ihr Vorbild 

Wie hat er reagiert?

Er war stolz. Er hat mich bewundert. Aber es war ein großer Fehler.

Warum?

Kurz darauf gab es eine Razzia. Der Computer eines Kommandanten wurde konfisziert. Da waren Bilder von seiner Leibgarde darauf, auch von mir. Eine Zeitschrift veröffentlichte sie. Wilmar sah mich und lief glücklich durchs Dorf: Das ist meine Mama. Es war fast sein Todesurteil: Das Kind eines Guerilleros ist Freiwild für rechte Paramilitärs.

Was ist passiert?

Seine Mama bekam Besuch vom Militär. Sie hat eine wilde Geschichte erfunden von einer Adoption. Und ist damit durchgekommen.

Warum wurden Sie Guerillera?

Ich war 14 …

Also noch ein Kind.

Ich habe mich erwachsen gefühlt.

Wurden Sie von der FARC entführt, wie so viele Kinder?

Nein, ich wohnte mit meiner Familie in Dabeiba, einem kleinen Dorf. Wir lebten in großer Armut auf einer kleinen Farm. Ich galt als die Kluge in der Familie. Ich ging zur Schule und übersprang eine Klasse. Eines Tages kam das Militär und beschuldigte meinen Vater, die Guerilla zu unterstützen. Sie brannten unsere Hütte nieder. Ich sehe es noch heute vor mir.

Was passierte dann?

Wir lebten mal hier, mal da, ohne festes Zuhause. Ich konnte nicht mehr zur Schule gehen, dabei wollte ich immer studieren. So habe ich nie richtig lesen und schreiben gelernt. Da bin ich abgehauen zur Guerilla.

Und Ihre Eltern?

Meine Mutter flehte mich an: Geh nicht! Ich schicke dich auch nach Medellín, du darfst da zur Schule. Aber ich glaubte ihr nicht. Ich sagte, schau dir deine Töchter doch an: Alle blutjung und arm und schon mit zwei, drei Kindern. So will ich nicht enden.

Haben Sie noch lesen und schreiben gelernt?

Ich habe alles in der Guerilla gelernt: Lesen. Schreiben. Rechnen. Politisch-militärischer Kampf.

Was ist das?

Man lernt Massen zu organisieren. Und viel über Simón Bolívar, Fidel Castro, Marx. Che Guevara.

Sie tragen sein Bild um den Hals.

Er ist mein Vorbild.

Was haben Sie in 18 Jahren Guerilla sonst gelernt?

Wie man Unterschlüpfe baut. Wie man Schlangen fängt. Wie man Hühner schlachtet. Wie man Bomben baut. Wie man mit ein paar Bindfäden Zelte errichtet. Wie man Gliedmaßen amputiert. Wie man aus Wurzeln und Fröschen eine Mahlzeit zubereitet. Wie man sich Binden aus Stoff bastelt. Ich kann fast alles. Was haben Sie gelernt?

Ich habe Geschichte studiert.

Ist das so viel mehr wert?

Gute Frage. Die Gesellschaft fordert Schulabschlüsse, Ausbildung.

Das kriegen wir jetzt zu spüren. Wir fangen alle bei null an. Unsere Ausbildung gilt als wertlos.

Ein Kommandant ruft ihren Namen. Comandante Liney greift sich ihr Gewehr und geht zu einer Hütte. Dort übergibt sie ihre Waffe. Die FARC, die älteste und mächtigste Guerilla der Welt, löst sich auf. Der nächste Morgen. Wieder fünf Uhr. Comandante Liney ist von heute an wieder Daisy Joanna, das ist ihr Geburtsname. Sie sitzt in ihrem Container und lackiert ihre Fingernägel rot. Auf ihrer Schulter sitzt ihr Papagei Lorenzo. Am Holzpfahl, wo das Gewehr hing, ist nur noch ein rostiger Nagel. Daisy blickt sehnsüchtig hin.

Sie sind ab heute Ex-Guerillera. Wie geht es Ihnen damit?

Ich fühle mich nackt.

Ohne Uniform?

Ohne Waffe. Ich habe sie jeden Morgen übergehängt wie ein Kleidungsstück.

Die FARC gibt es jetzt nicht mehr.

Ich kann das noch nicht glauben. Vor ein paar Jahren hätte ich Sie entführt.

Wie bitte?

Ein Gringo bringt viel Lösegeld.

Als wir uns vor neun Monaten zum ersten Mal trafen, sprachen wir über das Kriegsende. Damals, noch tiefer im Dschungel, waren Sie euphorisch. Sie klingen jetzt etwas ernüchtert.

Es gibt hier im Übergangscamp noch keine Schule – wie eigentlich versprochen. Und wir haben keine Einnahmen mehr. Früher knöpften wir großen Unternehmen Schutzgelder ab, den Drogenhändlern, Bergwerken. Heute gibt es etwas Unterstützung vom Staat. Aber es reicht nicht mal für drei Mahlzeiten am Tag.

Dafür kann jeder jetzt selbst Geld verdienen.

Ich habe noch nie einen Peso verdient oder gebraucht. In der Guerilla verwalten die Kommandanten die Einnahmen und geben uns Essen und Ausrüstung. Wir hatten kein Geld. Aber es war eine echte Gemeinschaft.

Auch jetzt in der Übergangszeit haben Sie kein Geld?

Nicht einen Peso.

Und die Deos und Lippenstifte?

Hat unser Kommandant verteilt. Jeder kriegt gleich viel.

Es klingt etwas nach Sekte.

Wer kein Geld hat, entwickelt auch keinen Neid.

Aber es gibt doch Geld im Camp. Sie selbst leiten den kleinen Laden.

Die Jüngeren verdienen sich jetzt etwas dazu. Sie werden dafür bezahlt, Container für die UN zu bauen. Aber man merkt sofort: Das führt zu Neid. Nein, ich brauche kein Eigentum. Solange ich Essen habe und Kleidung.

Da draußen brauchen Sie Geld.

Ich weiß. Wie furchtbar.

Wo gehen Sie hin?

Nirgendwohin. Ich habe Angst, das Camp zu verlassen. Mein Sohn fragte: Mama, wann kommst du? Ich sagte: Ich kann nicht. Das tut mir weh. Ich denke immer an ihn.

Keiner kann Sie mehr festnehmen. Der Strafbefehl wird aufgehoben.

Aber die Paramilitärs können mich töten. Jeder in meinem Dorf weiß doch: Daisy war bei der FARC. Die Paramilitärs haben in den vergangenen Wochen schon drei von uns ermordet, nachdem die aus dem Gefängnis entlassen wurden. Erst gestern wieder einen. Trotz Amnestie.

Was werden Sie machen?

Hoffentlich studieren, wenn das Schulzentrum hierherkommt. Das war immer mein Traum. Und dann will ich meinen Eltern helfen und meinem Sohn. Und die Revolution voranbringen. Nicht mehr im Krieg, sondern in der Partei. Ich gehe dorthin, wo die Partei mich braucht.

Werden die meisten Kämpfer Ihrer Front im Dschungel bleiben?

Ich befürchte nein. Wir sollen hier zwar ein Schulungszentrum kriegen, aber es gibt ja nicht mal eine Straße. Wir sind abgeschnitten von der Welt. Viele Guerilleros wollen zurück in ihre Heimatdörfer.

Es gibt die Befürchtung, dass einige sich Drogenbanden anschließen oder einer anderen Guerilla. Sie hätten das Know-how.

Nein, wir haben gute Männer. Moralisch aufrechte Männer. Starke Männer. Männer wie euch Gringos würde ich nicht haben wollen.

Warum?

Unsere Männer sind aus dem Dschungel. Im Kampf gestählt. Breite Kreuze. Gleichzeitig sind sie Kameraden. Sie können kochen. Nähen. Waschen.

Emanzipiert also?

Was ist das?

Sie akzeptieren die Gleichberechtigung von Männern und Frauen.

Genau. Ich würde nie die Wäsche für einen Mann waschen. Würde meine Zeit nie als Hausfrau am Herd vergeuden. Würde immer meine eigene Hütte aus Holz bauen. In der Guerilla müssen alle alles machen. Können Sie schneidern und Schweine schlachten?

Nein.

Sehen Sie.

Was wissen Sie von der Welt, in die Sie jetzt eintreten?

Nicht viel. Wir hatten nur ab und zu Radioempfang.

Haben Sie zum Beispiel mal was von der Wall Street gehört?

Nein. Was ist das?

Die Börse in New York. Da werden Aktien gehandelt.

Aktien?

Ich will Sie nicht prüfen. Mich interessiert nur Ihr Weltbild, nach 18 Jahren ohne Kontakt zur Außenwelt.

Ist okay. Ich will ja lernen.

Wissen Sie etwas über Deutschland?

Nur, dass Marx Deutscher war. Er hat uns den Marxismus geschenkt, welch ein Segen.

Ich habe mit Ihrem Kommandanten gesprochen. Er sagt: Die größte Gefahr für die Guerilleras seien jetzt Seifenopern.

Ich habe jetzt mal eine gesehen. Furchtbar. Die Frauen keifen sich alle an. Jeder betrügt jeden. Jede will teure Handtaschen. Ist das Leben draußen wirklich so?

Zum Teil schon. Aber vieles ist übertrieben.

Gott sei Dank. Ständig diese Nervenzusammenbrüche und Gemeinheiten.

Für die Männer seien jetzt die größten Probleme Pornografie und Videospiele, sagte Ihr Kommandant.

Das sieht man jetzt schon. Viele verbringen die Tage am Handy, statt die Revolution voranzutreiben.

Was ist Ihr Lebenstraum?

Eine gerechte Welt. Dass es keinen Hunger mehr gibt, dafür überall gute Schulen und Kliniken. Das sind Menschenrechte.

Und für Sie persönlich?

Irgendwann mit meinem Sohn zu leben. Und meinen Eltern.

Möchten Sie nicht die Welt kennenlernen? New York? London?

Kuba. Ich will wissen, wie dort der Sozialismus funktioniert.

Ich dachte, Sie sagen jetzt Paris.

Guatemala. Ich will den Menschen helfen, den Sozialismus dort hinzubringen. Aber erst mal machen wir hier in Kolumbien die Revolution.

Sie glauben noch immer an die marxistische Revolution? Sehr erfolgreich war sie im Rest der Welt nicht gerade.

Natürlich. Wir kennen die Nöte der Menschen wie sonst keiner. Und kämpfen hingebungsvoll wie keiner. Wir werden bald die ersten Bürgermeister stellen, dann Gouverneure. Irgendwann den Präsidenten.

Vielleicht eine Präsidentin?

Eher Präsidenten. So weit sind wir noch nicht.

Das Interview mit Daisy Joanna ist dem aktuellen stern entnommen:




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