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2. Juli 2010, 15:16 Uhr

"Es ist eine schwierige Zeit"

Sie fordert eine bessere Zusammenarbeit innerhalb der Regierung und gesteht: "Es ist eine schwierige Zeit." Kanzlerin Angela Merkel äußerte sich erstmals zu dem Beinahefiasko bei der Präsidentenwahl am Mittwoch.

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Erleichtert: Der neue Bundespräsident Christian Wulff und Angela Merkel nach dem erfolgreichen dritten Wahlgang© Rainer Jensen/DPA

Nach der holprigen Wahl des schwarz-gelben Kandidaten Christian Wulff zum Bundespräsidenten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine bessere Zusammenarbeit im Kabinett angemahnt. Dass Wulff am Mittwoch erst im dritten Wahlgang mit absoluter Mehrheit gewählt worden sei, habe sie als Aufforderung verstanden, "die Probleme zu lösen, die wir zu lösen haben", sagte Merkel am Freitag im Sommerinterview mit dem Fernsehsender RTL. Mit ihrer Kritik hätten manche vielleicht aber auch vergessen, "dass wir wirklich große Aufgaben haben meistern müssen", sagte die Kanzlerin mit Blick auf die milliardenschweren Rettungsschirme für Griechenland und für den Euro. "Das waren natürlich Kraftanstrengungen, die auch ihresgleichen suchen."

"Es ist eine schwierige Zeit", gestand Merkel in dem Interview. Über die Präsidentenwahl sagte die Kanzlerin, sie sei "hundertprozentig überzeugt", dass Wulff der Richtige sei. "Wie werden viel Freude an unserem neuen Präsidenten haben (...) Er wird Orientierung geben." Ihr sei aber auch Wulffs Verwurzelung als Politiker wichtig gewesen. "Einer, der auch die Parteien achtet." Merkel sagte: "Ich habe die Wahl nicht auf die leichte Schulter genommen." Der rot-grüne Gegenkandidat Joachim Gauck sei ein "sehr guter und interessanter Kandidat" gewesen.

Merkel verneinte energisch die Frage, ob sie sich angesichts der vielen Krisen - etwa um den Euro und innerhalb der Koalition - von der Doppelbelastung als Kanzlerin und CDU-Vorsitzende überfordert fühle. Dies sei überhaupt nicht der Fall, sagte Merkel. "Es kommt ja gerade bei so großen Aufgaben darauf an, dass alles aus einem Guss ist." Zugleich hob sie hervor, dass sie alleine natürlich nicht die gesamte Regierungsarbeit machen könne. Sie sei deshalb sehr froh, dass im Kabinett "sehr viele talentierte Minister" säßen. "Ich glaube dieses Kabinett wird seine Arbeit gut erledigen." Die Kanzlerin und ihre Minister waren in den letzten Monaten wegen der anhaltenden Streits etwa in der Gesundheits- und Steuerpolitik auch in den eigenen Reihen in die Kritik geraten. Bei der Bundespräsidentenwahl hatten auch viele Unionspolitiker in den ersten zwei Wahlgängen für den rot-grünen Kandidaten Joachim Gauck gestimmt. Dies wurde auch in der Union als Signal des Protests gegen die Regierung in Berlin gewertet.

AFP
 
 
KOMMENTARE (6 von 6)
 
Heinerich (02.07.2010, 21:55 Uhr)
@mackeldei
Wo leben sie eigentlich?
Es ist eine Frechheit der " Kanzlerin" auch noch irgendetwas gutes anzudichten
Das Volk muss sparen und sie fliegt mal eben nach Südafrika nur um ein Fussballspiel anzuschauen,
Eine bodenlose Frechheit ist das, als wenn wie und auch Sie nicht schon genug Probleme hätten.
Aber Wasser predigen und selbst Sekt saufen.
Diese SED Jule gehört zurück in die Uckermark geschickt wo sie versauern kann, von mir aus auch mit einer horrenden Pension nur weg muss sie, damit sie nicht noch mehr Blödsinn bzw. unserem Land nicht noch weiteren Schaden zufügen kann.
GENUG IST GENUG FFRAU MERKEL
hotharissa (02.07.2010, 21:30 Uhr)
Ach Gottle, der geht der Merkel ...
... doch am Selbigen vorbei. Und der ist groß und dick genug. Jetzt fliegt sie erst einmal nach Südafrika. Ein Flugkm in der Regierungsmaschine kostet EUR 10.000. MACHT JA NISCHT! Noch is' sie es ja. ---
Immer wieder: WEG WEG WEG
cobdet (02.07.2010, 21:26 Uhr)
@mackeldei
" Merkel
Toll, dass Frau Merkel in dieser kritischen Zeit unsere Bundeskanzlerin ist und es noch viele Jahre bleiben wird. In Südafrika wünsche ich ihr ein spannendes Spiel , viele gute Begegnungen und , hoffentlich , einen Sieg der deutschen Fussballmannschaft. "

Wenn es nicht mehr weiter geht dann liegt es daran, das sie schon bis zu den Schultern (hinten) drin stecken.
So einen blöden Kommentar würde ja noch nicht einmal die CDU Zentrale von sich geben-
Übrigens ...nicht alles was 2 Backen hat ist auch ein Gesicht
elvis2000 (02.07.2010, 21:13 Uhr)
das einzige
was frau merkel wirklich gut kann, ist ihr eigenes unvermögen schön reden, eine schande für das kanzleramt ist diese person die deutschland voll gegen die wand fährt ...sie sollte wirklich entfernt werden
OnTheRoad (02.07.2010, 20:17 Uhr)
Wurde während der WM 2006...
nicht so einiges unter Dach und Fach gebracht? Wenn ich mich recht erinnere wurde damals die MwtSt-Erhöhung um 3 %-Punkte beschlossen.

Nun ist wieder WM und nun plant man die gesetzlichen Krankenkassenbeiträge um 0,6 % zu erhöhen.

Brot und Spiele eben!!!
mackeldei (02.07.2010, 20:03 Uhr)
Merkel
Toll, dass Frau Merkel in dieser kritischen Zeit unsere Bundeskanzlerin ist und es noch viele Jahre bleiben wird. In Südafrika wünsche ich ihr ein spannendes Spiel , viele gute Begegnungen und , hoffentlich , einen Sieg der deutschen Fussballmannschaft.
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