Vor dem Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat am Freitag ein Staatsschutzprozess gegen eine mutmaßliche IS-Rückkehrerin begonnen. Die Bundesanwaltschaft wirft der 30-jährigen Angeklagten in ihrer Anklageschrift die mitgliedschaftliche Beteiligung an einer ausländischen terroristischen Vereinigung vor, wie das Gericht mitteilte. Sie sei im November 2014 gemeinsam mit ihrem nach islamischen Ritus verheirateten Ehemann und dessen Bruder nach Syrien gereist.
In Hamburg hat der Terrorprozess gegen die „Letzte Verteidigungswelle“ begonnen, acht junge Männer sitzen auf der Anklagebank. Das Gericht schloss die Öffentlichkeit aus.
In Hamburg stehen sieben mutmaßliche Mitglieder und ein Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe "Letzte Verteidigungswelle" vor Gericht. Wegen ihres Alters unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Sie sollen potenziell tödliche Anschläge auf Linke und Geflüchtete verübt und weitere bereits geplant haben: In Hamburg hat am Donnerstag der Prozess gegen acht teils noch minderjährige mutmaßliche Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen Zelle "Letzte Verteidigungswelle" begonnen. Sie müssen sich vor dem Oberlandesgericht unter anderem wegen versuchten Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation verantworten. Nach der Anklageverlesung wurde die Öffentlichkeit wegen des Alters der Beschuldigen ausgeschlossen.
Ein Gericht in Berlin wertet die Messerattacke am Holocaust-Mahnmal im vergangenen Jahr als radikal-islamistisch. Ein 20-jähriger Syrer muss eine lange Haftstrafe absitzen.