Ein nach Deutschland geflüchteter Syrer soll in den Reihen des IS an Folter und Tötungen in Syrien beteiligt gewesen sein. Ein Zeuge hat nun ausgesagt, ihn in den Reihen des IS gesehen zu haben.
Die Verteidiger werfen der Bundesanwaltschaft im Düsseldorfer Prozess gegen mutmaßliche Antifa-Aktivisten vor, Antifaschisten unfair zu behandeln und Neonazis zu schonen.
Vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf muss sich seit Dienstag ein 23-Jähriger wegen des versuchten Beitritts zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) verantworten. Zum Prozessbeginn wurde nach Gerichtsangaben die Anklage verlesen. Die Bundesanwaltschaft wirft dem Angeklagten aus Leverkusen die versuchte Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung vor. Laut Anklage soll er spätestens ab Juli 2025 versucht haben, sich dem IS anzuschließen, um in Syrien einen Anschlag zu verüben.
Die Gruppe Antifa-Ost soll in Budapest und Erfurt Rechtsextremisten attackiert haben. Fünf junge Frauen und ein Mann stehen in Düsseldorf vor Gericht - unter anderem wegen versuchten Mordes.
Nur einen kurzen Weg vom Tatort entfernt beginnt der Prozess um den tödlichen Auto-Anschlag von München. Der Angeklagte schweigt und äußert sich doch – wenn auch ohne Worte.