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Frauke Petrys Ex-Lehrer rechnet mit AfD-Chefin ab

Wie hält es Frauke Petry mit der Wahrheit? Nicht sonderlich genau - das schreibt ihr ehemaliger Lehrer aus Bergkamen in einem Facebook-Post. Der Eintrag ist eine bittere Abrechnung mit seiner Ex-Schülerin, der AfD-Chefin.

AfD-Chefin Frauke Petry

Andere als Lügenpresse bezeichnen, aber selber lügen - das wirft Frauke Petrys ehemaliger Lehrer der AfD-Chefin vor

Schulisch und akademisch hat Frauke Petry eine sehr respektable Karriere hingelegt. Nach dem Abitur Stipendiatin im englischen Reading und zum Abschluss die Promotion im Fach Chemie. Aber Intelligenz hat Frau Dr. Petry ohnehin noch niemand abgesprochen und das tut auch ihr früherer Lehrer am Gymnasium Bergkamen nicht. Und doch: "Frauke war eine intelligente Schülerin. Man muss da, merke ich, begrifflich genau sein, intelligent, nicht klug. Denn mit Klugheit verbindet sich Moral. Die kann ich bei ihr nicht (mehr) erkennen", schreibt Heinrich Peuckmann, ihr ehemaliger Lehrer in einem Facebook-Eintrag.

Das Posting ist eine scharfe Abrechnung mit der AfD-Chefin. Anlass ist eine Aussage nach den jüngsten Landtagswahlen, nach der es Ecken in Deutschland gebe, in die sich die Polizei nicht mehr hineintraue. Auch in ihrer Heimatstadt gäbe es so etwas. Darauf entgegnet Peuckmann empört: "Nun gibt es in Bergkamen durchaus Viertel, in denen sich soziale Probleme zuspitzen, aber ein Viertel, in das sich die Bergkamener Polizei nicht mehr traut, gibt es wirklich nicht. Anderen Lügenpresse vorwerfen und selber lügen, wenn es darum geht, sein verschroben undifferenziertes und verachtenswertes Welt- und Menschenbild zu begründen, ist schon schäbig", so der Pädagoge.

Als Lehrer sollte man nichts, schon gar nichts Negatives über seine ehemaligen Schüler kundtun. Manchmal geht es aber...

Posted by Heinrich Peuckmann on Dienstag, 15. März 2016

Ex-Lehrer will Frauke Petry nicht wiedersehen

Aus dem Eintrag Peuckmanns spricht vor allem Enttäuschung über den Weg, den seine mittlerweile prominente Schülerin eingeschlagen hat. "Als Lehrer sollte man nichts, schon gar nichts Negatives über seine ehemaligen Schüler kundtun. Manchmal geht es aber nicht anders", beginnt er sein Posting und endet mit den Worten: "Ich freue mich immer, wenn ich ehemalige Schüler treffe, wenn sie mir berichten, wie es weitergegangen ist mit ihnen. Und sie, merke ich, freuen sich auch, wenn sie mich treffen. Jemanden wie Frauke mit so einem Menschenbild und mit plumper Verdrehung der Wahrheit möchte ich denn doch nicht mehr treffen. Das widerspricht allem, für das ich stehe.


nik
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