21. Dezember 2012, 08:59 Uhr

Deutsche wünschen sich mehr Videoüberwachung

Die Politik debatiert seit dem versuchten Bombenanschlag von Bonn über eine verschärfte Videoüberwachung öffentlicher Plätze. Das Votum der Bürger in diesem Streit ist überraschend eindeutig.

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Abschreckende Wirkung: Videokamera vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth, Bayern©

Seit dem versuchten Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof ist die Debatte über Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen wieder voll im Gange. Während Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sich für eine effiziente Videobeobachtung stark macht, finden solche Überlegungen unter anderem bei SPD und Grünen wenig Gegenliebe.

Die Bundesbürger sind in diesem Streit auf Seiten von Friedrich. Laut einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-"Morgenmagazins" wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen eine stärkere Videoüberwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen. 81 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für eine Ausweitung der Überwachung aus. Nur 18 Prozent waren dagegen.

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mad/DPA
 
 
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