Pilates verbindet Krafttraining und Gymnastik mit den fließenden Bewegungen von Yoga und Tai Chi. Die Übungen kräftigen vor allem die tief liegenden Muskeln von Rücken, Bauch und Beckenboden. Pilates trainieren Sie am Boden oder mit speziellen Geräten.
Wenn Sie oft verspannt sind oder Probleme mit Ihrer Bandscheibe haben, sind Pilates-Übungen am Boden gut für Sie. Auch für ältere Menschen sind die langsamen Bewegungen geeignet. Für das Training an Pilates-Geräten dagegen müssen Sie fit und ohne körperliche Malessen sein. Falls Ihr Rücken im Moment schmerzt, besprechen Sie mit einem Arzt, ob Sie überhaupt Pilates machen dürfen. Und auch dann sollten Sie nur mit einem erfahrenen Lehrer trainieren. Das gilt besonders für Schwangere, für sie kommen bestimmte Pilates-Übungen gar nicht in Frage.
Wenn Sie Übungen nicht korrekt ausführen, können Sie sich noch mehr verspannen und schlimmere Schmerzen bekommen als vorher. Daher sollten Sie Pilates nur bei einem wirklich qualifizierten Trainer lernen.
Eine Studie unter Leitung von Mira Dudenhöfer von der Deutschen Sporthochschule Köln zeigte, dass Pilates und Gymnastik die gleiche Wirkung haben: Die 25 Frauen in der Pilates-Gruppe fühlten sich nach dem Training ebenso beweglich wie die aus der Gymnastik-Gruppe.
Pilates kräftigt den ganzen Körper, besonders die tief liegenden Muskeln des Rumpfes. Das Training verbessert die Haltung und kann so Verkrampfungen verhindern. Schmerzen im Nacken und Kreuz werden oft gelindert. Einzelne Übungen schulen den Gleichgewichtssinn, das kann gerade ältere Menschen vor Stürzen schützen.
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