Milliardär holt Sylvie van der Vaart nach Hamburg - plus Gatten

31. August 2012, 14:34 Uhr

Das niederländische Glamour-Paar kehrt London den Rücken und zurück an die Elbe. Rafael van der Vaart wird abermals für den HSV kicken. "Zeit, jetzt nach Hause zu gehen", twittert Gemahlin Sylvie.

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Sylvie van der Vaart und ihr Eheman Rafael bringen hoffentlich gute Laune mit zum HSV©

Ein Milliardär beglückt Hamburg gleich doppelt. Er hilft dem HSV, die Rückkehr von Rafael van der Vaart finanziell zu ermöglichen - und steigert somit den Glamourfaktor der Stadt. Denn im Schlepptau hat der Niederländer seine schöne Gemahlin Sylvie dabei, bekannt als freundliche und gerne heulende Jurorin beim RTL-"Supertalent". Das Paar, das sich vor wenigen Wochen gegen Trennungsgerüchte zur Wehr setzte, wohnte zwischen 2005 und 2008 schon einmal in Hamburg, ehe es Rafael van der Vaart zu Real Madrid zog.

Das Paar kehrt London den Rücken. Der Mittelfeldspieler verdiente zuletzt bei den Tottenham Hotspurs seine Millionen. Sylvie van der Vaart drückte via Twitter sowohl ihre Zuneigung zu den Londoner Fans als auch ihre Verbundenheit mit Hamburg und dem europäischen Festland aus. "Danke an die Spurs und die Fans für eine wunderbare Zeit! Ihr Jungs habt das großartigste Team in England. Werden Euch immer lieben. Zeit, jetzt nach Hause zu gehen." In Antworten wurde ihr alles Gute für die Zukunft gewünscht.

"Ich kann bestätigen, dass Rafael auf dem Weg nach Hamburg zum Gesundheitscheck ist", sagte van der Vaarts Berater Robert Geerlings einer britischen Nachrichtenagentur am Freitag. Seine Gattin saß nicht mit in dem Flugzeug, reiste aber ebenfalls nach Deutschland. Einer ihrer Twitter-Mitteilungen zufolge fuhr sie nach Berlin zur Internationalen Funkausstellung, wo sie an einer PR-Aktion für Philips teilnehmen wollte - übrigens laut Programm an der Seite von Dortmund-Trainer Jürgen Klopp, der ebenfalls für den niederländischen Elektronikkonzern wirbt. Die Rückkehr des Niederländers kostet den Hamburger Verein 13 Millionen Euro. Er bekommt einen Dreijahresvertrag bis 2015. Der englische Klub wollte 14 Millionen Pfund (17,656 Millionen Euro) für den Mittelfeldspieler haben. Für den Londoner Klub erzielte der vielfache Nationalspieler in zwei Jahren 28 Tore.

Das Geld stellt größtenteils Milliardär und HSV-Investor Klaus-Michael Kühne als zinsloses Darlehen zur Verfügung. Er zahlt einen erheblichen Teil der Ablösesumme und des Gehalts. Dem superreichen Hamburger gehört mehrheitlich er Logistikkonzern Kühne und Nagel, der weltweit arbeitet. Am Nachmittag stimmte der Aufsichtsrat zu.

Nicht nur gute Nachrichten für die van der Vaarts

Der HSV schrammte vergangene Saison knapp am Abstieg vorbei. Vor allem bei Heimspielen versagte das Team, das daheim schon mit einem Unentschieden zufrieden sein konnte. Auch der Auftakt dieser Saison ging daneben. Im Hamburger Stadion unterlag das Team gegen Nürnberg mit 0:1. "Ich bin nachdenklich geworden, weil ich überhaupt keinen Fortschritt sehe", hatte Vereinsidol Uwe Seeler kürzlich der "Welt" gesagt. "Das was passieren musste, war ja wohl klar." Er hoffe, dass der Transfer des Niederländers Signalwirkung für seinen Klub haben werde.

Am Samstag muss der HSV gegen Bremen ran. Am Abschlusstraining wird der Niederländer wohl nicht teilnehmen können.

Allerdings gab es nicht nur frohe Kunde für das Ehepaar van der Vaart. Der neue niederländische Fußball-Nationaltrainer Louis van Gaal zeigte sich zum Auftakt der WM-Qualifikation von seiner harten Seite. Im Kader für die beiden Partien gegen die Türkei am Freitag und vier Tage später in Ungarn fehlen in van der Vaart, Ibrahim Afellay, Nigel de Jong und Gregory van der Wiel gleich vier Hochkaräter. "Sie haben zuletzt wenig gespielt und sind gerade alle mit neuen Clubs beschäftigt", begründete van Gaal seinen Verzicht auf das prominente Quartett. Afelley wechselt übrigens zu Schalke 04.

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