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21. März 2009, 09:10 Uhr
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"Deutschland ist ein Stolperstein"

Nobelpreisträger Paul Krugman sieht schwarz: Die Weltwirtschaft ist außer Kontrolle geraten. Jetzt müssen die Staaten gemeinsam gegensteuern. Doch den USA fehlt der Mut, Europa patzt, und die Bundesrepublik zaudert. Ein Krisengespräch.

Paul Krugman, Nobelpreisträger, Finanzkrise, Weltwirtschaft

Paul Krugman, 56, gilt als einer der besten Ökonomen der Welt – und als notorisch schlecht gelaunt

Herr Krugman, erinnern Sie sich noch an den 15. September des vergangenen Jahres?

Ja, natürlich. Es war ein Montag, der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers.

Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie davon hörten?

Ich war vollkommen schockiert. Ich hatte mir einfach nicht vorstellen können, dass die amerikanische Regierung diese Bank pleitegehen lassen würde. Die Risiken schienen mir unerträglich hoch. Man spielte russisches Roulette. Dieser Tag war so etwas wie ein kritischer Moment der Geschichte. Wie damals, als die Weltwirtschaftskrise begann ...

... am 24. Oktober 1929, dem "Schwarzen Donnerstag", als die Börsen zum ersten Mal abstürzten ...

... und jetzt nahm die Katastrophe ihren Lauf. Sie war nicht mehr aufzuhalten.

Hat denn der Nobelpreisträger Krugman eine Erklärung dafür, wie die Welt ins Desaster schlittern konnte - trotz aller Warnungen?

Nun, ich wusste zwar, dass wir in Amerika gewaltige Probleme haben, etwa auf dem Immobilienmarkt mit seinen Billionen-Verlusten. Doch dann wurde klar, dass es sich um eine globale Kreditblase handelte, von den USA bis nach Europa. Hinzu kam: Das globale Finanzsystem war sehr viel brüchiger, als es sich selbst ein notorischer Pessimist wie ich vorstellen konnte. Dazu gehörte vor allem das Schattenbankensystem, all die bankähnlichen Institutionen, die außerhalb jeder Regulierung agieren konnten. Bis zum Ausbruch der Krise scheint tatsächlich kaum jemand erkannt zu haben, wie wichtig dieses System geworden war. Dann brach die Hölle los.

In Ihren Büchern haben Sie aber mehrfach über die dramatischen Finanzkrisen der 80er und 90er Jahre geschrieben. Jede eine Warnung für sich.

Vieles war wie ein Prolog zu dem, was jetzt passiert. Welche Folgen eine falsche Geldpolitik hat, zeigte schon die japanische Krise in den 90er Jahren. Dort war man 1998 bei einer Staatsschuld angekommen, die höher als das Bruttoinlandsprodukt war. Und die aktuellen Erschütterungen in Osteuropa ähneln den damaligen Finanzkrisen in Asien und Lateinamerika so sehr, dass es schon beinahe gespenstisch ist. Lettland scheint das neue Argentinien zu sein, die Ukraine wie Indonesien. Die USA spielen dabei eine Rolle, die sonst eigentlich nur Staaten der Dritten Welt zugedacht war.

Warum wurde aus den Krisen nicht mehr gelernt?

Vielleicht, weil man diese Krisen immer nur als Probleme einzelner Länder sah. Eine erstaunliche Blindheit, fast erschreckend.

Ein Mann wie Alan Greenspan, über Jahrzehnte mächtiger Chef der US-Notenbank Fed, konnte nicht sehen, was passieren würde?

Es ging doch gut, scheinbar. Und es gab ja auch Menschen, die in dieser Zeit sehr, sehr viel Geld verdienten. 20 Millionen Dollar im Jahr - das war doch nichts Besonderes. Wir neigen wohl dazu, Menschen zu idealisieren, die eine Menge Geld machen. Wir wollen glauben, dass sie allein schon deswegen alles unter Kontrolle haben. Dabei hat ein Großteil von ihnen, wie sich zeigt, einfach nur Geld gestohlen. Bis zu 400 Milliarden Dollar im Jahr gingen im Finanzsektor für Verschwendung, Missbrauch, Betrug drauf. Insgesamt zollte man den Bankern der Wall Street viel zu viel Achtung.

Wenigstens das hat sich grundlegend geändert.

Ein Mann wie Greenspan ist jetzt unten durch. Andere müssen mit dem von ihm angerichteten Chaos fertig werden. Aber der neue US-Finanzminister Timothy Geithner glaubt immer noch, dass der Staat kein guter Banker sei und die Wall Street eigentlich einen guten Job mache. Dabei haben wir uns ja möglicherweise nur Illusionen gemacht.

Wie meinen Sie das?

Heute besitzt eine amerikanische Durchschnittsfamilie weniger als noch vor acht Jahren. Doch viele glaubten, sie seien reicher geworden. Denn eine Weile stieg der Wert der Häuser schneller als die Schulden, die man machte. Beinahe wie bei einem Schneeballsystem - wie eine Illusion.

Sie gelten als extrem missmutig ...

... nur wenn ich Grund dazu habe.

Haben Sie sich denn gefreut, als Barack Obama die Wahl gewann?

Und wie. Acht Jahre lang haben wir mit Schrecken erlebt, wie Präsident Bush die Ideale unserer Nation untergrub. Barack Obama dagegen ist wohl der klügste Präsident, den wir je hatten. Und sein Haushaltsentwurf macht mich regelrecht glücklich.

Weil ...

... er damit die USA auf einen grundlegend neuen Kurs bringt. Endlich gibt es Geld für eine Reform des Gesundheitssystems. Die geplante Einführung eines Emissionshandels zeigt, dass die USA den Kampf gegen den Klimawandel ernst meinen. Obamas Plan zur Rettung der Banken allerdings stimmt mich schon wieder missmutig.

Unter anderem sind umfangreiche Finanzhilfen des Staates geplant. Dazu soll eine "Bad Bank" den Banken ihre faulen Kredite abkaufen. Was ist daran verkehrt?

Das ist leider nicht viel besser als das, was schon von Präsident Bush zu hören war. Die Banken sind wie Zombies. Sie existieren, aber sie können keine Kredite mehr vergeben. Also muss der Staat einspringen. Und wenn er schon so viel Geld hineinpumpt, dann sollte der Staat auch entschlossen die Kontrolle übernehmen. Aber das will man im Finanzministerium offenbar nicht. Leider.

Sie fordern eine Verstaatlichung der Banken?

Nicht aus Prinzip und nicht für immer. Doch andernfalls trägt der Steuerzahler wieder einmal die Risiken und die Privatwirtschaft den Nutzen. Das wäre Sozialismus für die Reichen und Kapitalismus für die Armen.

Was fordern Sie von Barack Obama?

Einen neuen "New Deal".

Also ein staatliches Konjunkturprogramm wie in den 30er Jahren. Aber hat nicht Obama gerade genau das auf den Weg gebracht - ein Konjunkturpaket über 800 Milliarden Dollar?

Dieses Programm ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber es reicht nicht. Es wird den Absturz verlangsamen, aber nicht stoppen. Ich rechne und rechne, aber immer wieder komme ich zum gleichen Schluss: Obamas Konjunkturpaket ist gefährlich klein.

Zu klein? 800 Milliarden Dollar sind fast dreimal so viel wie der gesamte deutsche Bundeshaushalt.

Er müsste viel mutiger sein. Das Programm müsste mindestens 50 Prozent größer ausfallen. Und das zunächst drei Jahre lang, nicht zwei, wie vorgesehen.

Wer soll solche Beträge bezahlen?

Bitte verstehen Sie doch: Die Gefahr ist außerordentlich hoch, dass die Wirtschaft jetzt in eine deflationäre Abwärtsspirale gerät. Man kann die Lage eigentlich nicht schwarz genug malen. Zum ersten Mal seit zwei Generationen gibt es Defizite auf der Nachfrageseite der Wirtschaft. Wir konsumieren zu wenig, um die verfügbare Produktionskapazität auszunutzen. Dieser Umstand ist in weiten Teilen der Welt zur Wohlstandsbremse Nummer eins geworden. Und wenn wir nicht sehr rasch sehr viel mehr tun, dann entkommen wir dieser Spirale für viele Jahre nicht mehr. Wir brauchen eine "Powell-Doktrin" für die Wirtschaftspolitik.

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Ausgabe 12/2009

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KOMMENTARE (10 von 24)
 
MichaF (23.03.2009, 23:37 Uhr)
noch eine Anmerkung
So wie es jetzt aussieht muss man wohl in naher Zukunft sich in Europa über einen Marschallplan für Amerika Gedanken machen.
MichaF (23.03.2009, 23:35 Uhr)
Wo er recht hat:
In Deutschland und in Europa hat man viel zu sehr lokal gedacht. Dabei wäre es schon nicht richtig gewesen, wenn sich die großen 3 der EU (Deutschland, Frankreich, Großbritannien) rein auf Europa konzentriert hätten.
In Europa stehen wir vor den Symptomen der Krise während die Ursachen in Amerika liegen. Die Immobilienblase war das eine, eine weitere Kreditblase kann noch in Form der Kreditkartenschulden der Amerikaner auf die Welt zukommen. Wenn wir Europäer angeboten hätten Amerika zu helfen, wäre zum einen auch uns geholfen gewesen und zum anderen hätte man Amerika für Generationen aus seiner isolationistischen Ecke holen können. Aber so ist Europa dazu verdammt zu reagieren. Und wenn Herr Krugmann sagt, dass die Bundesregierung nur reagieren würde, dann sollte man dazusagen, dass es schwer ist zu agieren, wenn die Ursachen nur zu einem so geringen Teil im eigenen Land bzw. auf dem eigenen Kontinent liegen.
utospatz (22.03.2009, 23:48 Uhr)
Verehrter Herr Krugmann,
hat Klugheit eventuell etwas mit Intelligenz zu tun? Ein schwangerer Leib der Frau hat zum Bsp. wesentlich mehr mit Menschheit zu tun! Wenn er tatsächlich ein nobellpreismäßig geprägtes Hirn wohl hätte, brächte er die Weltgeschichte wohl in die glätte!
Mit seinem Preisgeld wäre ich als Installateur in der Lage gewesen, ganz Afrika mit sauberem Trinkwasser zu versorgen! Oh Gott, meine Toilettenspülung funktioniert tatsächlich noch!(auch auf schwedisch?)
Eisenbaer (21.03.2009, 23:50 Uhr)
Irland....
...hat sich doch in den letzten Jahren selbst in die Scheiße hinein geritten. Und man war dabei noch so stolz auf seine tolle Finanzpolitik. Nun stellt sich heraus: es war dies wirklich ein Stück aus dem Tollhaus. Und jetzt gibt es als Krönung auch noch Schuldzuweisungen in alle Richtungen. Dreist, sehr dreist. Zuerst die Steuern drastiscch senken, die Staatsdefizite dann mit Brüsseler Knete gegenfinanzieren und wenn dann am Ende das Geld statt im Staat zu bleiben, in den USA verzockt wurde, dann nach einem Nachschlag aus Brüssel gieren...

Die spinnen, die Iren!
zick (21.03.2009, 18:16 Uhr)
gierig und asozial
ja..das wollen wir dem Herrn Krugmann auch garnicht absprechen... dass er ein guter Analytiker und kluger Experte ist...wir brauchen aber so glaub ich eher Experten, die schlüssige Konzepte und NEUE Strategien erarbeiten und ... mit Verlaub... wir brauchen eine politische und wirtschaftliche Führungsschicht, die das dann auch umsetzt...und da herrscht doch eher ein erbärmliches Bild vor...und das in den USA mindestens so wie in Europa...
Ob das wohl zu sozialen Spannungn und Unruhen führt ? Öööhm ... isch glaube, dazu liegen uns bereits Erfahrungen vor...n'est ce pas ... da brauchen wir nu wirklich nich zu spekulieren...
Ach so... Herr Krugmann ... zum Thema "hässlicher Amerikaner"...naa..da wollen wir mal ehrlich sein... in diesem Klischee verfügen die USA jedenfalls über extraproportionale Wachstumsraten...und:
Lassen Sie uns bitte ein klitzekleinwenig Wohlstand in unserem Land...wenn Sie so gut wären..denn bedauerlicherweise haben wir schon allzuviele durch amerikanische Konzepte inspirierte Gierschlunde die den sozialen Frieden auf diesem Kontinent damit bereits gründlich perforiert haben...
Naht Rettung aus Amerika ? Also wenn ich eins NICHT glaube..dann das...also wirklich...nee...beim besten Willen nich..da bin ich schon der Meinung einiger Vorredner...die Amis haben uns die Sch... eingebrockt..bei aller Freundschaft..
Blacky007 (21.03.2009, 16:27 Uhr)
@MRP66
Googlen Sie einfach mal nach "Sommer des Zorns" und lesen Sie was die europaweite Presse dazu zu berichten hat. Sowohl in Frankreich, Irland, England, Griechenland und selbst in Berlin sind Großdemos -wo man mit über 1 Millionen Teilnehmern rechnet- im Anmarsch. Wir haben in D bundesweit um die 265.000 Polizisten... und da kommen in eine Stadt 1 Million Demonstranten... ausufern dürfte es nicht, denn dann hätte unsere Polizei nicht die geringsten Chancen. Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass man alle Polizisten nach Berlin entsendet, ausser man will den Rest Deutschlands zur "polizeifreien Einkaufsmeile wider Willen" machen.
knilch_59 (21.03.2009, 16:10 Uhr)
Von Japan lernen, verstehen und untergehen!
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Die Japaner sind weg vom Fenster: die Wirtschaftsnation, die uns in den 80ern überholt hat, hat ihr Pulver völlig verschossen. Gegen das dortige Staatsdefizit sind wir auf Rosen gebettet, im Vergleich zu denen haben wir sogar noch Wachstum. Aber so ist das nach 15 Jahren Dauer-Rezession ohne strukturelle Maßnahmen.
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Bei denen ist die Immobilienblase schon vor 15 Jahren geplatzt, die Vergreisung der Gesellschaft ist noch weiter fortgeschritten und die Politik hat sich bis heute nicht entschlossen gegen die Entwicklung gestellt, weil die Bürger es immer noch nicht begreifen wollen. Das blüht uns auch!
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Was tun? Krugman will zurück zum Alten, also dem auf Globalisierung basierenden Wirtschaftswachstum. Wenn wir wollen, dass Krethi und Plethi wieder unsere Premium-Autos kauft, Werkzeuge und Maschinen bestellt oder unsere Chemie auslastet, werden wir nicht darauf warten können, bis die wieder konsumfähig sind, ohne selbst vor die Hunde gegangen zu sein. Dann sollten wir seine Vorschläge noch einmal sehr gründlich prüfen.
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Oder wir sehen uns nach anderen Ideen für eine Wirtschaftsordnung um. Dann müssen wir nicht Krugman fragen und sind auch bei den Programmen unserer CDU/CSU, FDP und SPD falsch aufgehoben. Die tuten mit nur geringen Unterschieden ins gleiche Horn. Bleiben nur die Konzepte der Linkspartei und der Grünen, und da finden wir tatsächlich Alternativen: Zum Einen eine staatlich gelenkte Wirtschaft (LP), oder eben ein bei den Grünen ein Gesamtkonzept, das der Globalisierung eine Regionalisierung entgegen stellt. Dadurch würde jeweils die Komplexität und die gegenseitigen Abhängigkeiten verringert: jede Nation löst ihre Probleme selbst, und indem sie das tut, auch die potenziellen Probleme ihrer Nachbarn, aber nicht mehr zu deren Lasten! Davon würden zwar BMW, Mercedes und AUDI nicht von ihren Problemen befreit, wohl aber die Gesellschaft als Ganzes, indem durch nachhaltiges Wirtschaften eben nicht die Gewinne von morgen schon heute durch Spekulation handelbar werden und schon vor dem Entstehen wieder ausgegeben sind – so entsteht eben eine Blase!
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Aber wir werden unseren Politikern auch sagen müssen, was wir wollen. „So nicht“ reicht dazu nicht aus!
Josh67 (21.03.2009, 15:11 Uhr)
Wie er das wohl meint?
Titat "Aber es wird am Ende Billionen Dollar kosten. Und es wird viele Jahre dauern, bis Familien und Unternehmen die Schulden abgearbeitet haben."
Sicher meint er nicht die reichen Familien, mit mehreren Milliarden Dollar oder Euro auf schweizern und lichtensteinichen Banken gelagert. An der Steuer natürlich vorbei gestohlen.
Die meint er sicher nicht mit abarbeiten!!!
Es werden wieder mal die ärmsten darunter zu leiden haben.
Eben wie schon IMMER!!!
DAran scheint sich nix zu änernd.
Arme Menschheit!
Reality (21.03.2009, 14:21 Uhr)
Wenn ich P. Krugmann richtig verstanden habe, dann...
meint er doch tatsächlich, dass wir in Deutschland diejenigen sein könnten, die wieder mal dran sind zu zahlen.
Somit dadurch die Weltwirtschaft vor dem Untergang zu retten sei.
Was für Gedanken in den Windungen seines Gehirns ?
Es fällt ihm tatsächlich nicht mehr dazu ein, als einen alten und neuen
Zahlmeister zu benennen.
Nobelpreisträger hin oder her, aber das ist doch einfach zu wenig was er da von sich gibt.
Er hätte besser daran getan und rechtzeitig vor dieser Kreditblase die sich da mit den Schrotthypotheken vor Jahren schon in USA aufblähte, gewarnt und geholfen diesem Treiben ein Ende zu setzten.
Nein es wurde von Seiten der amerikanischen Politik nichts und auch von den Wirtschaftlichen Fachleuten wie er, nichts aber auch gar nichts getan obwohl jeder vernünftig denkende Mensch wissen und sehen konnte, dass dies so kein gutes Ende nehmen kann.
Hoffen wir, dass durch diese Unterlassungen, nicht all zu viel Blut in der kommenden Zeit fließen wird.
Man hat allen Grund pessimistisch in die Zukunft zu sehen, denn alles andere wäre ein Verdrängen, ein sich in die Tasche zu lügen.
MRP66 (21.03.2009, 14:14 Uhr)
blacky und sir executive
Ich kann mir nicht helfen, aber der Inhalt des Sommers of Zorns ähnelt schon zur stark von den Protokollen Weisen von Zion und wir wissen ja, dass diese eine Fälschung sind. Ähnlichkeiten zur aktuellen weltweiten Lage und den letzten Phasen der Protokolle sind wohl eher rein zufällig.
Zu Paul Krugman. Ich habe seine Artikel in der New York Times immer verfolgt und er hat schon vor Jahren auf den Kollaps hingewiesen. Leider fand er kein Gehör, hüben wie drüben.
Ich kann mir gut vorstellen, dass er mit seinen Thesen nur allzu recht hat und es 5 vor 12 ist.
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