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"Carma Sutra": Die Sex-Bibel fürs Auto

Was tun, wenn beim Liebesspiel auf vier Rädern die Hupe nicht mehr ausgeht? Und wie geht eigentlich ein Schäferstündchen in einem Fiat 500? Mit Fragen wie diesen haben sich zwei britische Autoren in ihrem auto-erotischen Handbuch "Carma Sutra" auseinandergesetzt.

Von Helmut Werb

Seit sich die Menschheit auf Rädern fortbewegt, treibt sie es ganz gern in diversen Fahrzeugen. Die Verbindung von Transport und Verkehr war also schon immer innig. Gab es auf dem Ochsenkarren von annodazumal mehr als genügend Platz für den heiteren Zeitvertreib, ist in Zeiten energiebewusster Kompaktautos der Platz eng geworden - und die opportune Geschmeidigkeit sämtlicher Körperorgane wird mehr und mehr Voraussetzung für anständigen Verkehr.

Wie man es in modernen Kraftfahrzeugen trotzdem befriedigend treiben kann, diesem Thema haben sich zwei britische Autoren im Ratgeber "Carma Sutra" gewidmet, einem "auto-erotischen Handbuch", wie Alex Games und Esther Selsdon ihre handliche Gebrauchsanweisung für öffentlichen Verkehr nennen. "Carma Sutra" sei eine Strassenkarte für geradezu übersinnliche auto-erotische Erfahrungen, behaupten die beiden. Und sie sollten es eigentlich wissen: Alex Games arbeitete für den Autohersteller Ford und schreibt für die "Financial Times" in London, Esther Selsdon arbeitet für die britische "Vogue", auf den ersten Blicke sind beide zwar nicht gerade prädestiniert als Ratgeber für sexuelle Fragen, doch das handliche Buch, das bestens in die größeren Handschuhfächern der gängigen PKWs passt, ist erstaunlich detalliert und voll von erstklassigen Ratschlägen, wie - und wie nicht - man sich's im Auto besorgen kann.

Das Buch ist reich illustriert, allerdings hat man von Fotos abgesehen - wohl aus rechtlichen Gründen, um das Oeuvre auch bei Amazon verkaufen zu können. Trotzdem sind die Positionen, die sich laut dem Autorenpaar im Autoverkehr anbieten, anschaulich abgebildet. Das Buch selbst ist in vier Teile gegliedert: In die "Technischen Informationen", in denen zum Beispiel die Vor- und Nachteile eines Automatikgetriebes gegenüber einer Handschaltung erklärt werden, oder Ratschläge erteilt werden für die schnelle Nummer in der Waschstrasse. Im zweiten Teil, "Your First Ride" genannt (ein Wortspiel, das sowohl "die erste Fahrt heißen" kann, als auch "der erste Ritt") werden die besten Plätzchen im Auto genannt - die Motorhaube für die Exhibitionisten oder der Kofferraum für die eher Scheuen.

Das dritte Kapitel, "Advanced Driving" enthält dann alle möglichen - oder empfehlenswerten - Liebesspielstellungen, die in modernen Autos praktikabel sind. Vom umweltbewussten Toyota Prius über die Stretch-Limo bis hin zum Rolls Royce Phantom, bei dem man zumindest für den erotischen Gebrauch - so die Empfehlung der Autoren - auf den Chaffeur verzichten sollte.

Trotzdem enthält das handliche Brevier nicht nur die Positionen, praktischerweise warnt es auch vor Gefahren beim Verkehr in den vorgestellten Fahrzeugen - so wird dem Liebespaar in einem offenenen Jeep Wrangler empfohlen, sich vor dem Akt über die Wetterverhältnisse zu informieren, da "ein unerwartetes Gewitter die Lust deutlich senken könnte." Sex auf dem Krad, hier einer Harley Soft Tail, scheinen die beiden ebenfalls schon ausprobiert zu haben (Ratschlag: "Parken Sie das Motorrad sicher." Warnung: "Muskelkrämpfe können auftreten."), und das Autorenpaar behauptet gar, selbst in einem Ford GT40 könne man anständig verkehren, was für Uneingeweihte bisher wohl eher als Ding der Unmöglichkeit schien. Als Krönung und Meisterstück beschreiben die beiden kreativen Sex-Briten den Akt in einem Fiat 500, wohlgemerkt in einem alten Original-Cinquecento, ein Vorgang, der selbst den harten harten Burschen unter uns einen Schreckensschauer über den entblößten Rücken laufen lässt.

Im letzten Kapitel geben die Autoren noch einige Tipps, wie man zum Beispiel mit einer Hupe umgeht oder einem Diebstahlalarm, der beim Spass an der Freude nicht mehr ausgehen will. Sie empfehlen das feste Ziehen an der Handbremse (gleich aus mehreren Gründen) und führen noch eine Liste mit geeigneten Automobilen für den Sex im Auto - unter anderem einen ‘55er Ford Thunderbird, einem BMW 750I und - man höre und staune - einem Mazda Miata, auf dessen Kopfstützen das Hinterteil der beteiligten Dame zu ruhen habe, während der zuständige Herr den Rest im Stehen auf dem Beifahrersitz erledigt.

Und all das für nur sechs Pfund zweiundachtzig!

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(