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AUTO: Mini: S wie Scharf

Zugegeben, der neue Mini hat durchaus seine Reize. Trotzdem zögerten bisher viele Fans bisher, ihre Ur-Schuhschachtel gegen den neuen Retro-Mini einzutauschen.

Zugegeben, der neue Mini hat durchaus seine Reize. Trotzdem zögerten bisher viele Fans bisher, ihre Ur-Schuhschachtel gegen den neuen Retro-Mini einzutauschen. Der Grund ist weniger in der äußeren Hülle des »Neuen« zu suchen, als vielmehr bei seinen inneren Werten. Mini-Puristen fehlte bisher einfach das rechte Feuer unter der kurzen Motorhaube. 90 beziehungsweise 115 PS beim Mini Cooper sind für den über eine Tonne schweren Kraftsportler einfach nicht das rechte Kraftfutter. Das besorgt BMW jetzt mit dem feurigen Mini Cooper S. Das neue Topmodell wird auf der Tokyo Motor Show zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit präsentiert.

163 PS starker Vierzylinder

Hinter den runden Kulleraugen des »S« geht ein 163 PS starker Vierzylinder seiner Arbeit nach. Fleißig unterstützt von einem Kompressor und Ladeluftkühlung. Die Summe der Maßnahmen bescheren dem Super-Mini beeindruckende Fahrleistungen. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 218 km/h spurtet er in nur 7,4 Sekunden von Null auf 100. Dabei zerren 210 Newtonmetern an den knuffigen Mini-Pneus.

Um all die Potenz dann auch sicher auf die Straße zu bekommen, kann der sportliche Mini-Freund auf das Sportfahrwerk »plus« und das serienmäßige Sechsganggetriebe zurückgreifen.

Deutliche Power-Kosmetik

Äußerlich unterscheidet sich der »Neue« von seinen schwachbrüstigen Brüdern vor allem durch einen fiesen Lufteinlass direkt vorne auf der Motorhaube. Dieser sei, so betont BMW, nicht nur reine Show, sondern tatsächlich zur Beatmung des aufgeladenen Vierzylinders nötig. Verzichten müssen Mini-Historiker leider auf die beiden dicken Rallystreifen, die sportlichen Ur-Minis auszeichneten. Das wichtigste Detail bildet aber wohl das in die Seitengrills integrierte »S« - rot wie höllisch scharfer Paprika.

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