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Ende des Cabrio-Booms: Bei VW sterben die Cabrios aus

VW frischt den New Beetle auf, und auch das Beetle Cabrio bleibt im Programm. Aber es wird das letzte im VW-Portfolio sein. Golf Cabrio und Eos wurden schon gestrichen. Weltweit sind die Oben-Ohne-Autos Auslaufmodelle.

Die Produktion des VW Golf Cabrio wurde dieses Jahr eingestellt

Die Produktion des VW Golf Cabrio wurde dieses Jahr eingestellt

Der VW Beetle wird im Baujahr 2017 neu geschminkt. Außer einer neuen Frontschürze mit größerem Lufteinlass vermeidet VW jede Ausgabe, wenn man von frischen Farben und neuen Stoffmustern einmal absieht. Aber immerhin wird es auch 2017 noch eine oben offene Version des Beetles geben. Das wäre dann das letzte Cabrio mit dem blau-weißen VW Logo auf dem Kühlergrill. VW schaut auf die Kosten und strafft das Angebot. Was beim Kunden nicht ankommt, wird gestrichen. Der letzte VW Eos ist bereits im letzten Jahr vom Band gelaufen. Die große Zeit der CC-Varianten ist vorbei. Dabei vereinte ihr Klappdach die Vorteile von festem Dach im Winter und offenen Fahrvergnügen im Winter. Doch der VW Eos kam ohnehin sehr spät für die CC-Welle und hatte dann auch noch mit massiven Problemen bei der Dachmechanik zu kämpfen.

Cabrios auf dem absteigenden Ast

Aber auch die Tage des Golfcabrios sind gezählt. So richtig populär wie einst das Erbeerkörbchen wurde das aktuelle Golf Cabrio nie. Doch die immerhin 29.000 Käufer von 2012 schrumpften im letzten Jahr auf 11.000. Und die bekamen genau genommen ein altes Auto, das Cabrio basierte immer noch auf dem Golf 6. Ausgeschlossen ist es allerdings nicht, dass es jemals wieder ein Golf Cabrio geben wird. 

Für offene Fahrzeuge sieht es generell schlecht aus. Die Chinesen konnte sich nie mit offenen Fahrzeugen anfreunden. Und wer entwickelt heutzutage schon gern Autos, die in China keine Chance haben? Aber selbst in den USA werden Cabrios den Händlern nicht mehr wie früher aus den Händen gerissen. Auch bei BMW soll man daher über den wirtschaftlichen Sinn der Oben-Ohne-Autos diskutieren. Für den Kunden teuer und für die Marke nicht lukrativ – das ist eine tödliche Mischung. Doch für das Image einer sportlichen Marke sind Cabrios immer noch ein Muss. Im Massenmarkt dürften vermehrt Pseudo-Cabrios wie der Fiat 500 C auftauchen. Wenn die Dachholme erhalten bleiben und nur ein riesiges Fenster ins Dach geschnitten wird, halten sich die zusätzlichen Kosten in engen Grenzen. 

Kra
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.