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BMW X6M: Bulliger Verkaufsschlager

Protzig und provokant – und trotzdem ausverkauft. Während in Deutschland Ökoapostel den X6 zum automobilen Feindbild erklären, findet der BMW-Bolide im Rest der Welt großen Zuspruch. Dort freut man sich bereits auf die High-Power-Version X6M – mit 555 PS der stärkste Serien-BMW aller Zeiten.

Von Michael Specht

Es half alles nichts. Auch die auch von Sozialneid geprägten Kommentare einiger deutscher Motorjournalisten konnten am Erfolg des X6 nicht nagen. Das Magazin "Autobild" schlug gar vor, den Mischling aus Coupé und Geländewagen zusammen mit den Altautos im Lande gleich vom Band weg mit abzuwracken. Ob als "politisch unkorrekt" oder als "Symbol der Maßlosigkeit" gescholten, der zahlungskräftige Rest der automobilen Welt tickt eben doch anders und sieht den BMW-Brocken nicht durch die verengte Windschutzscheibe eines spärlich motorisierten Kleinwagens.

Jeder X6, der vom Band rollt, ist verkauft. Seit der Markteinführung im Frühjahr 2008 waren dies weltweit über 40.000 Stück, erheblich mehr als BMW geplant hatte. Die meisten Exemplare bleiben in ihrem Geburtsland USA (Gebaut wird der X6 zusammen mit X5 und X3 ausschließlich im Werk Spartanburg in South-Carolina). In Europa gehört Italien mit jährlich 4000 Stück zu den besten Abnehmern.

Erstmals ein X als M

Überdurchschnittlich viele X6 rollen auch durch Moskau, Dubai, Abu Dabi, Hongkong und Peking. Allerdings auch dort mit "nur" 407 PS. Häufig bekam man in der Münchener Zentrale jedoch zu hören, ob da nicht noch etwas mehr ginge? Schließlich gäbe es doch die M GmbH, seit mehr als 30 Jahren bekannt für hohe Leistungen und feinste Technik. Doch obwohl allein vergangenes Jahr 25 000 M-Modelle abgesetzt wurden, keines davon trug ein X am Heck. "Wir hatte schon länger vor, das X mit dem M zu kombinieren", sagt Dr. Kay Segler, seit Mai neuer Chef der M GmbH, "aber erst jetzt ist das technologische Potenzial dazu da. Wir wollten nicht nur einen SUV mit großen Motor bauen, sondern einen messerscharfen Sportwagen."

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Hochbeinige Fahrmaschine

Zweifel sind angebracht. Schließlich handelt es sich beim X6 um ein hochbeiniges 2,2-Tonnen-Gefährt. Sportwagen dagegen sind leicht und kauern gewöhnlich flach auf dem Asphalt. Doch einige erste Runden mit dem X6M über eine abgesperrte US-Rennstrecke zeigten, dass Fahrphysik bisweilen auch anderen Gesetzen gehorcht. Der BMW-Bolide lässt sich derart leichtfüßig und präzise durch die Kurven scheuchen, dass man sehr schnell vergisst, in welcher Art von Auto man eigentlich gerade sitzt. Entwicklungschef Albert Biermann will zwar mit genauen Werten nicht herausrücken, doch er verneint nicht, dass der X6M die Nordschleife des Nürburgringes nur unwesentlich langsamer umrundet als ein M3.

Seitenhieb auf Porsche

Verantwortlich dafür ist neben einer Vielzahl von elektronischen Helferlein im Bereich Fahrwerk und Allradantrieb hauptsächlich der Motor, das stärkste Serien-Aggregat, das jemals bei BMW zusammengeschraubt wurde. Aus nur 4,4 Litern Hubraum schöpft der Achtzylinder 555 PS (politische fünf mehr als im Porsche Cayenne Turbo S stecken). Doch die sind quasi nur Abfallprodukt. Vielmehr kam es den Entwicklern auf den sogenannten "Response" an. Gemeint ist damit, wie schnell der Brocken in die Puschen kommt, sobald das Gaspedal berührt wird. Um hier Bestwerte zu erreichen, griffen die Ingenieure nicht nur erstmals in der Geschichte der M GmbH zu Turboladern. Sie verbanden die beiden Turbinen auch gleich so geschickt mit den Abgasrohren, dass diese passend zur Zündfolge mit heißer Luft versorgt werden. Das Ergebnis ist ein Schlangennest von Rohren zwischen den Zylinderbänken. Kein anderer Hersteller trieb bislang diesen Bauaufwand. Und daher gibt es in dieser Hubraumklasse auch keinen anderen Motor, der schon ab 1500 Umdrehungen 680 Nm Drehmoment bereit hält und die dazu noch bis 5650/min konstant bleiben.

Kein Sparschwein, aber auch keine Öko-Sau

Für den Fahrer des X6M bedeutet dies schlicht eines: Kraft und Durchzug in allen Lebenslagen und eine unglaubliche Souveränität. Dass diese nicht mit maßlosen Trinksitten erkauft wird, ist BMW sich selbst schuldig. Schließlich arbeiten die Münchener seit Jahren mit ihrem "Efficient-Dynamics-Programm" daran, der sparsamste Premium-Hersteller zu bleiben. Wirklich hilfreich ist der X6M dabei zwar nicht, doch 13,9 Liter sind in Relation zur hohen Leistung keine schlechte Hausnummer und immerhin Bestwert im Segment. Bei ambitionierten Runden auf dem Rennkurs fließt aber auch leicht das Doppelte durch die Brennkammern. Mindestens 108.500 Euro müssen "erfolgreiche, sehr selbstbewusste und extrovertierte" Menschen, wie BMW seinen typischen X6M-Kunden bezeichnet, für das bayerische Kraftpaket überweisen. Mit ein paar netten Extras wie Navigation, Leder, Kurvenlicht, Rückfahrkamera (absolutes Muss!) oder Head-Up-Display sowie diversen Individualisierungsmaßnahmen lässt sich die Summe noch leicht um den Preis eines Mittelklassewagens in die Höhe treiben. Die Käufer dürften solche monetären Nebensächlichkeiten ohnehin wenig jucken, denn bei den meisten von ihnen ist der X6M eh nur ein Dritt-, Viert- oder auch Fünftfahrzeug.

Wissenscommunity

Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
  • Michael Specht