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Byton Concept: Preishammer: Dieser elektrische Luxus-SUV sagt Tesla den Kampf an

Internationale Fachleute und Produktion in China stehen hinter dem Byton Concept. Der Luxus-SUV fährt weitestgehend autonom, bietet jede Menge Gimmicks, eine Reichweite von 520 Kilometern und kostet nur 45.000 Dollar.

Byton Concept CES 2018 - gefälliges Design und 4,85 Meter lang

Byton Concept CES 2018 - gefälliges Design und 4,85 Meter lang

Mit dem Model 3 wollte Tesla den gehobenen Massenmarkt erobern und bekommt nun die Produktion nicht in den Griff. Von den deutschen Herstellern gibt es große Elektro-Ankündigungen für die Zukunft, aber bislang wenig Greifbares. Nun betritt ein neuer reiner Elektrohersteller die Bühne: Byton nennt sich die Elektromarke der chinesischen Future Mobility Corporation. Wichtige Personen arbeiteten einst bei BMW i.

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Atemraubender Innenraum

Der Byton Concept ist ein rein elektrischer SUV der Oberklasse. Der gefällige Crossover, der auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas seine Premiere feiert, passt in das Segment, das wohl als erstes Erfolg am Markt haben wird. Der Serien-Byton soll bereits 2019 auf den Markt kommen und tritt dann gegen Modelle wie den Jaguar i-Pace, den Audi E-Tron Quattro, Mercedes EQ SUV und den elektrisch angetriebenen BMW X3 an, der 2020 folgen soll. 

Die schmalen Lichtbänder an Front und Heck des Byton fallen ebenso auf, wie der "Kühlergrill" – der ohne Kühlfunktion als Kommunikationsfläche mit der Außenwelt genutzt wird. Türgriffe gibt es nicht – dafür eine Gesichtserkennung, die den Byton öffnet. Das schicke Außendesign ragt nicht so heraus wie der Innenraum. Die einzigen Schalter des Autos befinden sich im Lenkrad, das statt des bekannten Prallkörpers einen acht Zoll großen Touchbildschirm hat. Riesig ist dagegen der 125 Zentimeter (!) breite und 25 Zentimeter hohe Bildschirm, der sich vor den Insassen in der ersten Reihe aufbaut. In bis zu drei Fenstern werden alle denkbaren Fahr- und Unterhaltungsfunktionen angezeigt. Etwa die Bilder von zwei Kameras, die die Außenspiegel ersetzen. Für die Bedienung muss man nicht auf den Bildschirm tippen, sie erfolgt durchweg durch Gestensteuerung und Sprache sowie das eigene Smartphone.

Byton Concept: Viva Las Vegas
Byton Concept CES 2018

Byton Concept CES 2018

Fährt meistens autonom

Gesichtserkennungskameras für jeden Sitzplatz stellen für jeden Fahrgast automatisch Sitz oder Temperatur ein. Für lange Fahrten lassen sich die vorderen Sitze um bis zu zwölf Grad nach innen drehen, um besser miteinander reden zu können. Ins Lenkrad muss der Fahrer nur in Ausnahmesituationen greifen. Denn das Byton Concept ist für autonomes Fahren der Stufe vier vorgesehen. Das heißt: Vollautomatisierung. Das Fahrzeug wird ständig vom System geführt. Nur in Sondersituationen kann der Fahrer aufgefordert werden, selbst einzugreifen. Klares Ziel ist es, dass diese Situationen möglichst selten eintreten.

Preis wie ein Passat 

Die Basisversion des Byton besitzt einen 272 PS starken Elektromotor, der mit bis zu 400 Nm maximalem Drehmoment allein die Hinterachse antreibt. Häufiger verkauft werden soll die Allradversion, die über zwei Elektromotoren mit 476 PS sowie 710 Nm verfügt. Die maximale Reichweite soll zwischen 400 und 520 Kilometern liegen. Der Hammer ist allerdings die Preisidee: "Mit einem Preis von 45.000 Dollar und einer Reichweite von bis zu 520 Kilometern fokussieren wir uns auf ein vollelektrisches und trotzdem bezahlbares Premiumautomobil, das allen Kundenwünschen an ein solches Automobil gerecht wird", sagt Byton-Präsident Daniel Kirchert: "Wir sind preislich wesentlich attraktiver als andere Premiumhersteller, bieten dabei allerdings meistens mehr Komfort, einen größeren Innenraum oder eine höhere Reichweite."

Enorme Produktionskapazität

Angesichts der Grundausstattung und der Vollautomatisierung des Fahrvorgangs ist ein Einstiegspreis von 45.000 Dollar eine Kampfansage an den Rest der Branche.  Für einen normalen Passat mit 270 PS muss man mehr ausgeben. In China kommt das Fahrzeug Ende 2019 auf den Markt. Mitte 2020 folgen dann Kalifornien und weitere US-Staaten an der Küste. Danach könnte Europa folgen. Ohne Frage wird der Luxus-SUV im oberen Preissegment rangieren. Dennoch geht es um große Volumen. Die jährliche Produktionskapazität im Werk Nanjing soll bei 300.000 Fahrzeugen liegen.

Kra mit Pressinform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.