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Neuer SUV VW T-Cross : Cooler als ein Golf - Volkswagens Mini-SUV auf Polo-Basis

Volkswagen kommt mit seinem Polo-SUV namens T-Cross wieder einmal deutlich später als andere auf den Markt. Dennoch wird der attraktive T-Cross den Markt der Mini-SUVs neu sortieren.

VW T Cross 2019 - ein Allradantrieb bleibt außen vor

VW T Cross 2019 - ein Allradantrieb bleibt außen vor

Ist es kein SUV, wird es nicht gekauft. So ticken die Kunden, also wird jede Lücke mit einem SUV gefüllt. Mit einer Länge von 4,11 Metern ist der neue Crossover von VW alles andere als ein Offroad-Bulle. Mit einem Einstiegspreis von 17.975 Euro quetscht er sich zwischen VW Polo und T-Roc. "Volkswagen kann auch cool", heißt es bei der Weltpremiere des neuen Klein-SUV. Der T-Cross ist das kleinste SUV-chen im VW-Angebot. Darüber rangieren T-Roc, Tiguan und Touareg, der T-Roc ist damit das erste VW-SUV im B-Segment. "Wir kommen spät, aber dann richtig", sagt Andreas Krüger, Baureihenleiter des VW T-Cross. Die Wolfsburger waren noch nie die Schnellsten, in der Vergangenheit hat diese Taktik allerdings nicht geschadet. Und derzeit boomen die Kleinwagen-SUV, davon wird sich der T-Roc ein Stück abschneiden.

"Wir glauben, dass wir eine hohe Eroberungsrate haben werden", gibt sich Andreas Krüger zuversichtlich. Der VW T-Cross wird gegen Modelle wie der Opel Mokka, Peugeot 2008 und Renault Captur antreten. Aber er wird natürlich auch dem Polo Kunden abnehmen. Überraschend ist nur dies: Wie sein Zwillingsbruder Seat Arona gibt es auch beim T-Cross keinen Allradantrieb.

Neuer SUV VW T-Cross : Süß und cool - Volkswagens Mini-SUV auf Polo-Basis
VW T Cross 2019 - das neue kleine SUV von VW dürfte das nächste Erfolgsmodell werden

VW T Cross 2019 - das neue kleine SUV von VW dürfte das nächste Erfolgsmodell werden

Grundsätzlich ist der T-Cross wenig mehr als ein höhergelegter Polo, er basiert auf derselben Plattform und hat viele identische Zutaten unter der Haube. Aber er bietet durchaus mehr Platz, das liegt nicht nur an der größeren Länge, das "Mehr" an Höhe erlaubt eine andere Anordnung der Sitze im Innenraum. Das Ergebnis: Der Wagen wirkt innen deutlich größer, vor allem die Plätze in der zweiten Reihe profitieren.

Gewachsener Innenraum

Da die Rückbank um 15 Zentimeter verschiebbar ist, verfügt der T-Cross mit 385 bis 1281 Litern Fassungsvermögen über einen durchaus geräumigen Kofferraum. Der T-Cross ist 4,11 Meter lang und 1,56 Meter hoch, das sind 54 Millimeter mehr in der Länge, aber ganze 112 Millimeter mehr in der Höhe als beim Polo. Der H-Punkt (Hüftpunkt) wandert etwa zehn Zentimeter noch oben. So bietet auch der kleine T-Cross die begehrte hohe Sitzposition und die bessere Übersicht, die sich der Kunde vom SUV verspricht.

Wer mag, kann den T-Cross mit einer großen Palette von Assistenzsystemen und einem hochwertigen Infotainment ausstatten. Das treibt den Basispreis allerdings schnell in die Höhe. Die Kunden können beim T-Cross aus fünf Ausstattungslinien wählen: Trendline, Comfortline, Highline, Designline oder die sportliche R-Line. Dazu gibt es zwölf Lackierungen und verschiedene Dekore mit optionalen 3D-Mustern, die das Interieur etwas auflockern sollen. Die Räder des Kleinwagen-Cross-overs sind 16 bis immerhin 18 Zoll groß und als Motoren kommen der 1.0 TSI mit 95 PS sowie 115 PS und 1,5 TSI mit 150 PS zum Einsatz. Es gibt natürlich auch einen Diesel, den 1.6 TDI mit 95 PS.

Es wird teurer

Die Grundausstattung Trendline wirkt jedoch recht ärmlich, der kleine Motor wird zudem mit einem nicht mehr zeitgemäßen Fünf-Gang-Getriebe ausgestattet. Die meisten Kunden werden daher den Einstiegspreis von 17.975 Euro schnell hinter sich lassen.

Kra mit Pressinform und MID
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