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US-Sportwagen: Corvette Stingray C8: super sportlich dank Mittelmotor

Revolution bei General Motors: Die neue Corvette bekommt einen Mittelmotor. Das verändert die Proportionen des legendären Wagens – so soll sie in der Liga der weltbesten Sportwagen mitspielen.

Corvette C8 Stingray

Corvette C8 Stingray - Powermotor unter Glas. Die Corvette macht etwas her.

Die neue Corvette Stingray bedeutet eine Revolution für die US-Legende: Die endlos lange Motorhaube ist weg und damit auch der Sehnsuchtsblick der Roadmovies. Erstmals sitzt der Fahrer nicht hinter, sondern vor dem Motor. Die neue "Vette" besitzt einen Mittelmotor und damit will sie den besten Sportwagen der Welt Konkurrenz machen. Schon in den 60er Jahren hätten die Chevrolet-Designer von diesem Konzept geträumt, so GM-Chefdesigner Mike Simcoe. Nun sei es soweit. "Wir wissen, dass die Corvette jetzt überzeugend in der Liga der Weltbesten mitspielen kann." Das neue Konzept ermöglicht eine bessere Gewichtsverteilung und damit deutliche Vorteile bei Längs- und Querdynamik. Die neue Corvette Stingray wirkt etwas futuristisch, ist aber dennoch unverwechselbar als Corvette zu erkennen trotz der Mittelmotor-Proportionen. Speed und Power verbreitet sie aus jedem Blickwinkel.

V8-Sauger

Der eigentliche Antrieb bleibt traditionell. Das heißt: Es wird gesaugt und nicht geblasen. Anstelle eines Turbos wird die Corvette von einem 6,2 Liter großen V8-Sauger angetrieben. Das ist die nächste Generation von Chevys 6,2-Liter-Small-Block-V8-LT2-Motor. Es ist der einzige V8-Sauger im Segment der Supersportwagen. Die Leistung beträgt 495 PS und das maximale Drehmoment 637 Nm. Tempo Hundert ist nach drei Sekunden erreicht, die Spitzengeschwindigkeit liegt bei über 300 km/h. Und es gibt etwas zu schauen: Das Triebwerk liegt unter einer 3,2 Zentimeter dicken Plexiglasscheibe.

Die Corvette C8 ist auch in der Schaltung deutlich sportlicher geworden. "Die Performance-Schalt-Algorithmen sind so auf den Fahrer fokussiert, dass sie einen beherzten Fahrstil - unabhängig vom Fahrmodus - erkennen und niedrigere Gänge für entsprechend höhere Gasannahme länger beibehalten", sagt Chefentwickler Tedge Juechter.

Nebenbei wurde auf den Alltagsbetrieb geachtet. Auf Knopfdruck hebt sich die Vorderachse in 2,8 Sekunden um 40 Millimeter, damit man auch über Bodenwellen und Bordsteinkanten fahren kann. Bekannte Problemzonen kann man per GPS einprogrammieren. Überraschend groß fällt auch der Kofferraum aus. Insgesamt stehen 357 Liter Ladevolumen zur Verfügung. GM Präsident Mark Reuss behauptet stolz: "In puncto Komfort und Fahrspaß sieht das neue Modell nach wie vor aus wie eine Corvette und fühlt sich auch so an. Die Fahrleistungen übertreffen jedoch die aller Vorgängermodelle in der bisherigen Geschichte der Corvette." Die Produktion im US-Werk Bowling Green beginnt Ende des Jahres. Der Marktstart folgt Anfang 2020. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Kra mit Pressinform und MID
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