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Dacia Logan: Brot und Butter

Einen wahren Zulassungsboom erlebt zurzeit der Dacia Logan, der "nackt" ab 7200 Euro zu haben ist. Nun gibt es die in Rumänien gebaute und von Renault entwickelte Limousine auch mit Dieselmotor.

Beim Namen Dacia denken viele zuerst an die alten in Renault-Lizenz gebauten Vehikel, die im ehemaligen Ostblock zum Straßenbild gehörten und in der DDR schon mal "Ceausescus Rache" geschimpft wurden. Heute kommt Dacia mit Produktion und Export kaum nach. Der viertürige Preisbrecher Logan brachte die Renault-Tochter zum ersten Mal seit fünf Jahren in die Gewinnzone. Die Karosserie des Logan ist nicht eben aufregend, aber immerhin sieht der Fünfsitzer aus wie ein richtiges Auto. Der trapezförmige Grill mit der Chromumrahmung und die runden Nebelscheinwerfer verleihen dem Logan gar eine sportliche Note.

Im Innenraum erwartet den Fahrer solide Hausmannskost: Die Materialanmutung der Kunststoffe sowie Verarbeitung und Spaltmaße sind völlig in Ordnung. Der schicke Alu-Look um die Instrumente und an der Mittelkonsole vertreibt den Billig-Mief. Ziemlich hässlich und unpraktisch dagegen sind die nach oben offenen Griffmulden in der Türverkleidung. Ein höhenverstellbares Lenkrad sucht man vergeblich. Erfreulich ist das Platzangebot. Vorn wie hinten bietet die rumänische Familienkutsche viel Knie- und Kopffreiheit. Die Fondpassagiere müssen sich allerdings mit Kurbelfenstern begnügen, die Scheiben lassen sich nur teilweise versenken. Das Fahrverhalten des Kompakt-Rumänen ist durchweg unproblematisch. Vollbremsung, schnelle Kurvenfahrten, Ausweichmanöver bei 80 km/h - alles absolviert der Logan ohne Zicken. ABS ist serienmäßig an Bord, ESP ist leider nicht lieferbar. Fahrer- und Beifahrerairbag gibt es gratis, Seitenairbags will Dacia ab September für etwa 400 Euro anbieten.

Familienkutsche mit großem Kofferraum

Die Fünfgangschaltung lässt sich angenehm flüssig bedienen, die Federung schafft eine gute Mischung zwischen Härte und Komfort. Nervtötend ist der Blinker, der sich nicht mit dem üblichen "Klick"-Geräusch, sondern einem piependen Intervall-Ton zu Wort meldet. Dass der 4,2 Meter lange Logan gerade bei Familien beliebt ist, dürfte nicht zuletzt am Gepäckabteil liegen. Die Rücksitzbank ist nicht umlegbar, die hohe Kofferraumkante aber sorgt für 510 Liter Stauraum, in dieser Fahrzeugklasse der Spitzenwert. Die Dämpfung der Haubenzylinder dagegen lässt zu wünschen übrig. Beim Öffnen schwingt die Kofferraumklappe schnell nach oben und schlägt dann ein Stück zurück. Außerdem lässt sich das Gepäckabteil nur mit dem Autoschlüssel öffnen. Dacia verspricht allerdings, ab September einen normalen Öffnungsknopf einzubauen.

Irrsinniges Überholmanöver

Französisch unter der Haube

Unter der Haube bedient sich der Logan aus dem Renault-Regal. Neben dem etwas müden 1,4-Liter Vierzylinder mit 75 PS und dem spritzigeren 1,6-Liter mit 87 PS steht ein 1,5-Liter Common Rail-Dieselmotor mit 68 PS zur Wahl. Das Aggregat ist recht laut, auch im typischen City-Tempo im zweiten und dritten Gang zwischen 2000 und 3000 Umdrehungen. Immerhin bietet der 1.5 dCi mit 160 Nm Drehmoment genügend Vortrieb, um stressfrei im Verkehr mit zu schwimmen.

Ab 120 km/h bleibt allerdings nur ein "er hat sich bemüht" im Zeugnis stehen. Beim Gasgeben im fünften Gang braucht man einen langen Atem, bis die Höchstgeschwindigkeit von 158 km/h erreicht ist. Bei hohem Tempo dröhnen Motor- und Windgeräusch um die Wette. Wenigstens hört man dann beim Spurwechsel das nervende Blinker-Piepen nicht mehr. Dafür zeigt sich der Diesel mit 4,7 Litern Durchschnittsverbrauch geizig an der Tankstelle. Einen Partikelfilter gibt es nicht, aber der Diesel-Logan erfüllt die Euro4-Norm.

Sparfuchs aus der Walachei

Im Laufe des Jahres will Dacia auch einen Benziner mit 107 PS anbieten. Noch interessanter dürfte die Kombi-Version werden, die ab 2007 auf den Markt kommen und in der Basisausstattung weniger als 9000 Euro kosten soll. Für große Familien mit kleinem Geldbeutel ist sogar eine optionale dritte Sitzbank geplant. Auf der unabhängigen Logan-Fanseite www.1ro.de wurde bereits eine Umfrage gestartet. Ergebnis: Die meisten Käufer würden sich einen Kombi zulegen, am liebsten mit Diesel. Unterm Strich entscheiden beim Logan, der vor allem in Ostdeutschland und westdeutschen Ballungsräumen beliebt ist, vor allem die niedrigen Unterhaltkosten und der Preis.

Der Einstiegspreis von 7200 Euro setzt allerdings eine hohe Leidensfähigkeit voraus, denn dann fehlt dem Sparfuchs aus der Walachei so ziemlich alles, was Spaß macht. Chromzierrat, elektrische Fensterheber und Außenspiegel, getönte Scheiben, Bordcomputer, Zentralverriegelung, Kofferraumbeleuchtung, Klimaanlage - alles Fehlanzeige. Nicht mal einen höhenverstellbaren Fahrersitz gibt es im Basis-Logan. Realistischer ist da schon die "Ambiance"-Ausstattung ab 7650 Euro oder die "Lauréate"-Version, die ab 8300 Euro alle genannten Extras und den 1.4-Liter-Benziner beinhaltet. Den Diesel gibt es ab 9650 Euro (Ambiance). Die 10.000-Euro-Marke knackt nur der Diesel-Logan in Lauréate-Ausstattung für 10.100 Euro.

Sebastian Viehmann/Press-Inform

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?