HOME

Faszination: Mazda Kiyora: Pure Reinheit

Auf dem Pariser Salon zeigt Mazda im Oktober die Studie eines neuen Kleinwagens. Sein Name: Kiyora. Er ist 900 Kilogramm leicht und soll eine Insel der Ruhe im turbulenten Straßenverkehr der Städte sein.

Wenn der Mazda Kiyora am 2. Oktober auf dem Pariser Automobilsalon seine Weltpremiere feiert, dann hat der kleine Bruder des Mazda2 bewegte Monate hinter sich. Die Planungen für den Öko-Zoom-Zoom starteten im Februar 2008. Kreiert wurde die viersitzige Kleinwagenstudie in den Mazda Designstudios in Oberursel bei Frankfurt und Irvine bei Los Angeles.

Da in Oberursel nur eine Modell-Fräsmaschine für den Maßstab 1:2,5 verfügbar ist, wurde das große Tonmodell im kalifornischen Irvine von einer Computerfräse ausgeschnitten und fertig bearbeitet. Von hier gingen die Daten an das externe Studio "Artwear", die das Messemodell des Kiyora derzeit fertigstellen und für die Messe vorbereiten. "Artwear" sitzt in Paris. Daher gibt es kurze Wege zum Pariser Salon.

Fest steht: Er kommt - doch so wie er da steht, wird er nicht in Serie gehen. Der 3,77 Meter lange und 1,34 Meter hohe Kiyore soll einen ökologischen Ausblick auf ein neues Kleinwagenzeitalter im Hause Mazda geben. "Kiyora" steht im Japanischen für Begriffe wie "Reinheit" oder "Sauberkeit".

Mit ihm will Mazda zukünftig Jagd auf die neue Kleinwagenarmada von Mini, VW Up, Toyota iQ oder Smart machen. "Paris ist der richtige Ort, um dieses Auto zu zeigen", sagt Mazda-Designer Peter Birtwistle. Das Design orientiert sich stark an der bekannten Nagare-Linie, die bereits die letzten Mazda-Studien dominierte. Nagare – das heißt Designelemente aus der Natur mit fließenden Formen aus Wasser und Sand.

Der Mazda Kiyora soll ein überdimensionaler Filter zum umgebenden Straßenverkehr und der lauten und oftmals hektischen Umwelt sein. Die Sitze sind aus ebenso weichem wie strapazierfähigem Spezialstoff. Zwei Plätze vorn sind immer vorhanden - die beiden Rücksitze können entweder von der einen Seite als Kofferraum oder von der anderen Seite als Sitzplätze genutzt werden.

Insel der Ruhe

Im Innenraum gibt es Liquid-Kristall-Displays, bei denen man Anzeigen und Bedienmodule manuell verschieben kann. Es gibt einen futuristischen Luftfilter und ein Regenwasserfiltersystem, von dem das gereinigte Dachwasser direkt in eine Trinkflasche läuft. "So etwas ist auch in der Serie durchaus denkbar", erzählt Birtwistle.

Der Baustoff Glas gehört beim Kiyora der Vergangenheit an. "Glas ist einfach zu schwer. Daher haben wir alle Scheiben aus hochfestem und durchsichtigem Polycarbon gefertigt", sagt Birtwistle: "Das ist deutlich leichter."

Der Kiyora wiegt dank seinem Kohlefaserrahmen und zahlreichen Leichtbaumaßnahmen gerade mal 900 Kilogramm. Unter der Motorhaube gibt sich der Kiyora realitätsnah: Für den Antrieb sorgt ein Vierzylinder-Benziner der nächsten Mazda-Generation mit effizientem Stadt-Stopp-System.

Fest steht: Der Mazda Kiyora wird einer der Stars des Pariser Autosalons werden. Wenn er auf dem Messestand dann alle Blicke auf sich zieht, wird er vier Monate Bauzeit an drei Standorten hinter sich und einen Wert von mindestens 1,5 Millionen Euro haben. Dass einer wie der Kiyora bei Mazda kommen wird, steht außer Frage. Peter Birdwistle: "Doch über die Produktion selbst ist noch nicht entschieden."

Stefan Grundhoff / pressinform / PRESSINFORM

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.